Karili
Gast
Das ist die übliche Projektion. Ein Partner zieht sich aus der Partnerschaft zurück, entwickelt ein eigenes Leben zu dem der andere nicht mehr passt, anstatt das frühzeitig so anzusprechen, dass der andere einen hört (das merkt man, wenn der andere einem antwortet - laut denken reicht oft nicht). Man erlaubt dem Frust sich einzunisten, bis alle negativen Glaubenssätze gefasst sind und die Aversion da ist.
Das Gefühl, dass man dann zum Partner hat wird als "der ist so" ausgelegt. Alle negativen Seiten, die man festgestellt hat rufen zur Trennung auf. Und bei so einem Monster lässt man selbstverständlich die eigenen Kinder nicht.
In der Mediation wird sie wahrscheinlich aufgefordert sein, ihre negative Sicht zugunsten der positiven Seiten von Linus zu überprüfen. Außenstehende werden schnell erkennen wo der Hase lang läuft und entsprechend in der Mediation reagieren. Wichtig ist jetzt, dass sie ihre eigene negative Sicht nicht regelmäßig unterschwellig den Kindern vermittelt. Z.B. beim Kochen zu den Kindern sagt:"Ach, Papa hört doch eh nie zu", "Papa mach die Schnittchen nie so schön", "Wir haben doch auch ohne Papa Spaß, oder nicht?"
Die Zähne werden da sein, und gehören gezogen. Genauso wie ihr erbost sein in deiner Sphäre, sprich deinem Zimmer. Sie kann dich zum Gespräch bitten, dein Raum sollte jedoch für sie ab jetzt tabu sein. Sie will sich ja trennen. Da kann sie schon mal üben.