Zitat von Mann1989: Ihr Verhalten, mag es noch so toxisch sein, hat natürlich plausible Gründe. (Handy, Laptop, Rausschmiss, den Weg versperren)... Sein Verhalten hat keine Gründe, ausser dass er abgrundtief böse ist... Merkst Du was?
Ich lasse das Thema mit ihrem Verhalten mal bewusst weg. Mir fehlen hier einfach die Infos, weil ich nicht alle Seiten gelesen habe.
Das er abgrundtief böse ist habe ich ebenfalls nicht geschrieben, aber ich gebe gerne zu,dass die meisten Punkte welche die TE schreibt bei mir nicht den Eindruck eines fürsorglichen Ehemannes und Familienvaters hinterlassen.
Zitat von Lale1985: So nun zu seiner Sichtweise:
Er möchte dass meine Arbeitszeit ich auf mindestens 85% erhöhe und mich zur Hälfte an allen Kosten beteiligen soll.
Alles was von meinem Gehalt übrig bleibt kann ich mir ansparen.
Findest du das fair?
Gleichverteilung aller Kosten bei ungleichen Einkommen.
Zahlt der Mann dann zukünftig einen Stundenlohn für die Kinderbetreuung durch die Ehefrau?
Zitat von Lale1985: Er möchte seinen Gewinn dementsprechend auch für sich behalten. D.h. er verlangt nun eine Gütertrennung, er möchte einen nachehelichen Unterhalt ausschließen, mich enterben.
Dafür würde er mehr im Haushalt bzw. Kinderbetreuung übernehmen.
Klingt das hier nach einem fairen Deal für dich?
Erweckt das bei dir den Eindruck nach einem Mann dem seine Ehefrau am Herzen liegt?
Zitat von Lale1985: Er sagte mir dass er sichergehen muss dass ich nicht nur sein Geld möchte sondern ihn. Er möchte mich im Falle einer Scheidung nicht auszahlen müssen.
Dazu kann ich nur das untere Zitat hervorheben...
Zitat von Lale1985: Seit 20 Jahren ein Paar.
10 Jahre verheiratet.
Zwei Kinder (8, 10)
Die beiden sind seit 20(!) JAHREN in einer Beziehung.
Ist es zum einen nicht ein wenig zu spät um die Befürchtung zu haben das sie nur des Geldes wegen bei ihm ist und zum anderen:
Zitat von Lale1985: Ich war nach Beendigung meines Studiums 4 Jahre in Elternzeit.
Seitdem Teilzeit beschäftigt.
Er arbeitet in Vollzeit und hat sich nun selbstständig gemacht.
Haushalt zu 100 Prozent bei mir.
Kinder übernehme ich auch zu 100 Prozent. (Er ist z.b. noch nie wegen Krankheit eines Kindes zu Hause geblieben).
Er verdient nun das zehnfache von mir.
Konnte er überhaupt nur durch ihren Karriere Verzicht das große Geld anschaffen. Der große Differenz der Gehälter entwickelte sich innerhalb der Beziehung durch die Kinder.
Die TE ist nicht in der Position ihrem Mann beweisen zu müssen das sie nicht nur wegen dem Geld bei ihm ist, denn das kam erst hinterher.
Zitat von Lale1985: Er hatte vor einem Jahr eine Affäre! Anstatt sich um die Beziehung zu bemühen hat er mich mit Schuldumkehr, Verlustängsten meinerseits und extremen Abwertungen dazu bewegt dass ich um ihn kämpfe. Ich komme seitdem nicht mehr zur Ruhe. Ich bin psychisch total fertig und wurde von ihm mindestens 10 mal verlassen.
Er hatte eine Affäre, bemüht sich nicht um die Ehe. Statt sein Fehlverhalten einzugestehen und Verantwortung zu übernehmen betreibt er Schuldumkehr. Wie genau diese Schuldumkehr aussah wissen wir nicht. Hier müssen wir der TE eben glauben das es so war. Deckt sich aber mit diesem Verhalten...
Zitat von Lale1985: Ich sei dumm dass ich unseren Kindern den Vater wegnehmen würde anstatt einfach ein finanziell sorgenfreies Leben mit ihm zu führen.
Auch hier wieder Schuldumkehr.
Sie nimmt ihren Kindern nicht den Vater weg, nur weil sie ihre Rechte nicht abgeben will.
Den Ehevertrag zu unterschreiben bedeutet für die TE sich freiwillig ins eigene Grab zu legen. Es bedeutet für sie nicht ein finanziell sorgenfreies Leben zu leben, sondern finanzielle Abhängigkeit und das Leben einer armen Kirchenmaus im goldenen Käfig.
Zitat von Lale1985: Wenn ich nicht dem Ehevertrag nicht zustimme wird er mich verlassen.
Erpressung.
Zitat von Lale1985: Er möchte mich im Falle einer Scheidung nicht auszahlen müssen.
Er hat sie ja schon 10 Mal verlassen. Ich nehme die Zahlenangabe der TE symbolisch stellvertretend.
Moment ich pack mal meine Glaskugel aus:
Womöglich ist ihm bei seiner Trennung bewusst geworden was er finanziell zu verlieren hat und wie er ganz klar sagt möchte er der TE keinen Cent zahlen. Aus der Annahme heraus das die TE keinen Anteil an seinem Erfolg hat, dass aber auch sie maßgeblich an seinem Erfolg beteiligt ist, indem sie ihm 10 Jahre lang den Rücken frei gehalten hat und somit erst die Möglichkeit gegeben hat übersieht er dabei. Bei mir entsteht der Eindruck, dass er die TE so klein und mittellos wie möglich halten will und sie nach unterschriebenen Ehevertrag höchstwahrscheinlich verlassen wird. Wichtig scheint ihm die Ehe und die TE ja nicht zu sein. Er sorgt sich um sein Geld um den Rest eher nicht.
Glaskugel Ende.
Was ist deine These für sein Verhalten?