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Es tut so weh

Nakai
@Aina vielen lieben Dank für deine so warmen hilfreichen Worten. Das bedeutet mir sehr viel.
Ich bin so dankbar. Auch dir alles gute LG

x 2 #31


L
@Nakai
In Deinem anderen Posting schreibst Du noch mal explizit, die Eltern wünschen
sich eine r i c h t i g e Familie für ihn mit Frau und Kindern.
Er soll heiraten.


Aus welchem Land stammt er ursprünglich ? Aus einem konservativem muslimischen Land ?

x 1 #32


A


Es tut so weh

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Nakai
@Lunacredo ja die Eltern wünschen sich das für ihn, obwohl sie es nicht ausleben. Sie sind selbst lange getrennt und die Familie halten auch nicht so zusammen wie sie ihm das vorgaukeln., und meinen Familie ist das wichtigste. Sie wünschen sich Enkelkinder obwohl sie welche haben und keinen Kontakt pflegen, da die anderen den Kontakt abgebrochen haben. Er fühlt sich für alles verantwortlich! Er hat Mitleid mit ihr, er hängt ganz schön an ihr.
Ob die so konservativ sind, hmm dann glaube ich würden sie anders leben, oder nicht?

x 1 #33


A
@Nakai warum opfert sich dein Ex für eine Xantippe von Mutter auf? Die ganze Familie von ihm scheint ein einziger verlogener Haufen zu sein. Hätte er wirklich Charakter und würde dich aufrichtig lieben, würde er um eure Beziehung kämpfen und seine Mutter in die Schranken weisen. Entweder ist er ein unzumutbarer Feigling oder er benutzt seine Mutter als willkommene Ausrede, damit er sich von dir lösen kann. Für mich klingt die ganze Geschichte unglaubwürdig.

x 4 #34


Nakai
@Anacapri ja deshalb für mich schwer zu begreifen! Dann könnte er einfach gehen, aber meldet sich und leidet auch, nach seiner Aussage.

x 1 #35


L
Zitat von Nakai:
Ob die so konservativ sind, hmm dann glaube ich würden sie anders leben, oder nicht?


Das beantwortet nicht meine Frage aus welchem Land ursprünglich, denn das ist nicht unwichtig .

x 1 #36


Cagy
Guten Morgen Nakai,

Zitat von Nakai:
Ich kann ihn kein Vorwurf machen, dass er keine Lösung findet, wenn ich ihn nicht mal eine Lösung bieten kann. In den fünf Jahren waren wir in zwei getrennten Wohnungen und er konnte das Leben führen und mich schützen. Sich schützen den Konflikten der Mutter aus dem Weg gehen, aber seit dem zusammenwohnen war das nicht mehr möglich, weil sie wirklich jedes Register gezogen hat

Ich denke du hast diese Sicht der Dinge weil du alle anderen ( hier deutlich angesprochenen ) Möglichkeiten nicht an dich heran lassen willst...
Ein Mann in seinem Alter KANN machen was er will, wann er will und mit WEM er will.
ER WILL aber NICHT.
Wie du das für dich bewertest ist deine Sache . Aber nur von den reinen Fakten betrachtet ist es nunmal so, wenn du ihm so wichtig wärst wie du glaubst, würde er sich für dich entscheiden.
Es tut mir sehr leid für dich.
Alles Gute dir.

x 4 #37


L
Zitat von Nakai:
leidet auch, nach seiner Aussage.


Das nennt man ,, Warmhalten,, um in Schuldumkehr Dir ein schlechtes Gewissen zu machen und Mitleid zu erzeugen
o b w o h l er die treibende Kraft war die Beziehung zu beenden .
Der Mann ist hochgradig manipulativ .
Wahrscheinlich genetisch bedingt von der Mutter vererbt!
Hast Du ihm schon mal eine Therapie vorgeschlagen ?

x 1 #38


Jane_1
Liebe @Nakai ,

erstmal zwei Bitten an dich:

- würdest du bitte Absätze in deine Texte einfügen? Dann kann man sie besser lesen.
- würdest du bitte auch vor dem Absenden einmal kurz Korrektur lesen? Teilweise ist das ein sehr schwer zu verstehender Wortsalat. Es zeugt von Respekt den Lesern gegenüber, wenn man die Texte gut lesbar postet.

Zitat von Nakai:
Die Trennung ist den Eltern zuliebe. Die Trennung ist dem Stress aus dem Weg zu gehen

Da hast du den Sachverhalt schön zusammengefasst.

Da ist ein 46jähriger Mann, der im Inneren noch so ein kleiner Junge ist, dass er Mama und Papa gegenüber nicht für sich einstehen kann.

Der lieber sein Leben aufgibt, als Stress zu riskieren.

Ich weiß, dass du es jetzt (noch) nicht fühlen kannst, aber sei froh, dass du nicht mehr an ihn gebunden bist.

x 2 #39


Catalina
Zitat von Nakai:
Es ist so, dass er echt viel durchgemacht hat mit seiner Familie im Vordergrund. Die Mutter.
Und er leidet da auch darunter, weil er sie unendlich liebt und er halt auch sich verantwortlich fühlt. Da die Eltern sich getrennt hatten vor Jahren und zu den anderen Geschwistern hat die Mutter keinen Kontakt, weil sie so ist, wie sie ist. Und da hat er einfach viel Mitleid mit ihr, weil sie halt auch alt ist.

Wenn alles was er dir so erzählt hat stimmt, ist der Mann ist ein Muttersöhnchen. Im Gegensatz zu seinen Geschwistern hat er anscheinend nie gelernt, sich von seiner Mutter abzunabeln. Deshalb ist er auch nicht in der Lage, sie in ihre Schranken zu weisen und zu dir zu stehen. Ist er der älteste Sohn?
Zitat von Nakai:
Aber dann gab es diese Themen von. Wegen seine Mutter kann ihn nicht besuchen, weil ich da bin und er wollte aber mich vor ihr schützen, weil sie gewisse Dinge angedroht hat. Also mir angedroht hat über ihn. Ich konnte es einfach nicht mehr hören.

Auch hier schafft er es nicht, sich schützend vor dich zu stellen und der Mutter seine Grenzen aufzuzeigen. Ich finde das extrem schwach von ihm, denn als Partner wäre es seine Aufgabe gewesen, dich vor solchen Attacken zu schützen. Stattdessen geht er den für ihn leichteren Weg und gibt nach.
Zitat von Nakai:
Sie wünschen sich Enkelkinder obwohl sie welche haben und keinen Kontakt pflegen, da die anderen den Kontakt abgebrochen haben. Er fühlt sich für alles verantwortlich! Er hat Mitleid mit ihr, er hängt ganz schön an ihr.

Ok wow, statt sich mit ihren Kindern auszusöhnen und sich um die Enkel zu kümmern, die schon da sind, zerstört sie lieber seine Beziehung und will ihn nötigen, ihr noch mehr Enkel zu "schenken"? Wer eine solche Mutter hat, braucht ja auch keine Feinde mehr.

Könnte aber auch sein, dass er seine Mutter als Ausrede benutzt und in Wahrheit was ganz anderes dahintersteckt. Schwer zu sagen.

Wie auch immer gibt er hier ein sehr schwaches Bild ab. Er ist ein gestandener Mann von Mitte 40, da würde ich als Partnerin mehr erwarten und kann verstehen, dass du maßlos enttäuscht von ihm bist. Ich würde an deiner Stelle den Kontakt soweit möglich abbrechen, damit du erstmal zur Ruhe kommen kannst.

x 2 #40


QueenA
Liebe @Nakai,

dein Text hat mich sehr berührt. Man spürt, wie viel Schmerz, Verwirrung und Hilflosigkeit gerade in dir sind und das ist nach allem, was du erlebt hast, absolut nachvollziehbar. Fünf Jahre Beziehung, gemeinsames Zusammenziehen, Zukunftspläne, und dann ein so abrupter Bruch unter starkem äußeren Druck. Das erschüttert sicherlich jeden.

Dass du das alles innerlich nicht logisch einordnen kannst, ist sehr verständlich. Die Trennung ist nicht aus einem „normalen“ Beziehungskonflikt entstanden, sondern aus einem inneren Konflikt deines Ex-Partners zwischen seiner Herkunftsfamilie und seiner eigenen Partnerschaft. Das macht es besonders schwer, innerlich einen Abschluss zu finden.

Seine Ambivalenz, Nähe suchen, dich vermissen, dir helfen, Zeit wie ein Paar verbringen und sich gleichzeitig gegen die Beziehung entscheiden, ist für dich emotional extrem belastend. Diese widersprüchlichen Signale halten Hoffnung aufrecht und machen es dem Herzen schwer, zur Ruhe zu kommen. Das ist keine Schwäche von dir, sondern eine ganz natürliche Reaktion auf Unsicherheit.

Mir ist an dieser Stelle wichtig zu sagen: Solche Dynamiken haben aus meiner Sicht nichts mit einem bestimmten Kulturkreis oder einer Religion zu tun. Loyalitätskonflikte, starke familiäre Bindungen und Schwierigkeiten, sich emotional abzugrenzen, gibt es in ganz unterschiedlichen Familien und Lebenswelten. Es geht weniger um Herkunft, sondern darum, wie frei jemand innerlich Entscheidungen für sein eigenes Leben treffen kann.

Ich würde ihm auch nicht unterstellen, dass er bereits eine andere Frau hat oder dass eine arrangierte Ehe im Hintergrund steht. Vielmehr wirkt es so, als stünde er in einem sehr starken Loyalitätskonflikt, insbesondere gegenüber seiner Mutter. Wenn andere Familienmitglieder sich bereits distanziert haben, kann der Druck auf das verbleibende „Bindeglied“ besonders groß sein. Das macht es für ihn vermutlich zusätzlich schwer, klare und eigenständige Entscheidungen zu treffen, auch wenn Gefühle vorhanden sind.

Bitte suche die Hauptursache nicht bei dir. Natürlich hat jede Beziehung ihre Themen, aber das, was hier passiert ist, hat sehr viel mit seiner inneren Situation und seinen Bindungsmustern zu tun, nicht mit deinem Wert oder deinem Verhalten als Partnerin.

So schwer es ist: Für deine eigene Heilung könnte es hilfreich sein, klare Grenzen zu setzen und den Kontakt zumindest für eine Zeit deutlich zu reduzieren. Erst mit etwas Abstand kann dein Inneres beginnen, das Geschehene zu verarbeiten und wieder Stabilität zu finden.

Dein Kopf scheint das bereits zu wissen, dein Herz braucht einfach länger, um emotional nachzuvollziehen, was passiert ist. Sei geduldig und freundlich mit dir selbst. Das ist ein echter Trauerprozess.

Ich wünsche dir sehr, dass du wieder Ruhe, Klarheit und Vertrauen findest und eine Beziehung, in der du dich sicher, gesehen und nicht ständig innerlich zerrissen fühlen musst.

Alles Gute für dich. 🍀🙂

x 8 #41


Nakai
@QueenA Vielen Dank für deine Worte. Sie haben mich wirklich berührt und mir das Gefühl gegeben, gesehen und verstanden zu werden.

Es tut gut, dass du die Situation so klar einordnen kannst und mir damit ein Stück Orientierung gibst. Vieles davon fühlt sich für mich stimmig an und hilft mir, meine eigenen Gefühle besser zu sortieren.

Ich nehme mir deine Gedanken zu Herzen und versuche, mir selbst mehr Geduld und Mitgefühl entgegenzubringen. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich und einfühlsam zu schreiben.

x 4 #42


Jane_1
Liebe @QueenA,

Ich bewundere wirklich dein Feingefühl. Du hast die Situation so treffend und dabei der TE gegenüber so empathisch bleibend formuliert, Respekt!

x 4 #43


L
Zitat von QueenA:
Mir ist an dieser Stelle wichtig zu sagen: Solche Dynamiken haben aus meiner Sicht nichts mit einem bestimmten Kulturkreis oder einer Religion zu tun. Loyalitätskonflikte, starke familiäre Bindungen und Schwierigkeiten, sich emotional abzugrenzen, gibt es in ganz unterschiedlichen Familien und Lebenswelten. Es geht weniger um Herkunft, sondern darum, wie frei jemand innerlich Entscheidungen für sein eigenes Leben treffen kann.

Dem würde ich widersprechen.
Besonders in solchen Kulturen ist es üblich einige Jahre dem Sohn etwas Freilauf zu gewähren um sich die Hörner abzustoßen. ( diese Damen werden grundsätzlich
n i c h t der Familie vorgestellt, zu keiner Feier geladen ( es gibt viele Feiern und Feiertage ) und eher außen vor gehalten.


Da die europäische Frau immer hofft und nicht f o r d e r t wie die Frauen aus dem selbigen Kulturkreis) und für 6 zur Verfügung steht ohne Trauschein und Ansprüche .. geht das einige Zeit gut.

Wird es zu eng wird unter fadenscheinigen Gründen Schluss gemacht .

Die Frauen aus selbigen Kulturkreis welche als Ehekanditatin mit einer großen ! Verlobungsfeier willkommen geheißen wird in der dann vereinten Familie , hat da schon andere Ansprüche.
Große Verlobung , große Hochzeit mit diversen pompösen Kleidern, zig hundert Gästen und ein feudal eingerichtetes Heim um sich dann auf das Kinder kriegen zu konzentrieren.
Fakt ist eine Frau seiner Kultur hätte nie unverheiratet 5 Jahre ohne Ring einer Beziehung zugestimmt !
Deshalb auch der Kommentar der Mutter : Das p a s s t nicht .


Deshalb meine Fragen

@Nakai

Warum musstest D u ausziehen und nicht er ?
Wie religiös ist die Kernfamilie ?

Haben die Geschwister westliche Partner/ innen ? Oder eher Landsmänner/ Frauen geheiratet ?

Konntest Du jemals selber mit der Mutter sprechen ? über das Problem der nicht Akzeptanz ?

x 2 #44


Nakai
@Lunacredo
Danke für deine Sichtweise. Ich verstehe, dass du aus deinen Erfahrungen heraus argumentierst, aber meine Situation lässt sich nicht in solche allgemeinen Muster einordnen.
Du kennst weder mich noch meinen Ex-Partner persönlich, deshalb möchte ich ungern, dass unsere Beziehung anhand von kulturellen Stereotypen bewertet wird.
Was zwischen uns war, war real, und seine Gefühle waren es auch. Die Gründe für die Trennung sind komplexer als das, was du beschreibst.
Ich möchte hier nicht in eine Grundsatzdiskussion über Kulturkreise einsteigen, sondern bei meiner eigenen Geschichte bleiben.

Ohne mich rechtfertigen zu wollen: In seiner Familie gibt es durchaus Menschen, die europäische Partner geheiratet haben – zum Beispiel seine Schwester, die mit einem Deutschen zusammen ist. Unsere Geschichte lässt sich deshalb nicht in solche allgemeinen Muster einordnen.
Ich habe mich hier geöffnet, weil ich gerade versuche, meinen Schmerz zu verarbeiten. Ich habe gehofft, dass man mir zuhört, mich auffängt und mir hilft, meine Gedanken zu sortieren. Deshalb wünsche ich mir, dass meine Situation nicht mit Pauschalisierungen oder Unterstellungen kommentiert wird.
Du kennst weder mich noch meinen Ex-Partner persönlich, und solche Verallgemeinerungen treffen nicht das, was zwischen uns war. Mir geht es hier nicht darum, eine Kulturdebatte zu führen, sondern darum, meinen eigenen Weg durch diese Erfahrung zu finden.

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A


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