So, habe mich mal registriert. Als Gast hier rumzuschlurfen, finde ich unpassend. Daher wird aus Westi, dem Gast nun ein Mitglied.
@ momo
Erst einmal vielen Dank für deine Worte. Dann will ich deine Fragen eben beantworten:
Zitat:gibt es keine freunde aus ihrem freundeskreis, die auch deine waren.
vielleicht gibt es ja da jemand...
und du musst ja keine rücksicht auf sie nehmen, wenn da auch jemand dabei war mit dem du dich gut verstanden hast....dann ruf dort an ..
Doch, die gibt es. Zu zweien werde ich auch nach wie vor noch einen guten Kontakt haben. Was den rest betrifft, bin ich mir nicht sicher. Es kamen von zwei weiteren Leuten SMS oder Nachrichten auf FB, in dem sie völlig fassungslos (sie waren selbst von dem plötzlichen Aus überrascht) nach dem Rechten frugen und versuchten, mich aufzubauen. Aber nuja, es ist immer eine Sache, etwas zu schreiben und es auch zu halten. Es ist ein komisches Gefühl, nun von sich aus dort anzurufen oder vorbeizufahren. Es hat irgendwie etwas zwanghaftes bzw. vermittelt Abhängigkeit, finde ich. Es sind größtenteils Paare, mit denen wir befreundet waren. Ich habe immer das Gefühl, dass man als Single da irgendwie nicht mehr so hineinpasst.
Ich habe ihre Familie wirklich gerne gemocht. Dort habe ich auch direkt angerufen und mit ihrer Mutter telefoniert. Auch sie war überrascht vom plötzlichen Sinneswandel meiner Ex und schlug mir vor, einfach vorbeizukommen, wenn mir die Decke auf den Kopf fällt. Aber auch hier habe ich ein komisches Gefühl. Über was soll man reden, wenn plötzlich die Verbindung fehlt?
Ich glaube eine Selbsthilfegruppe hätte ich damals nach meiner vorletzten Trennung gebrauchen können. Da war ich für mehrere Monate ausser Gefecht - depressiv und antriebslos. Damals mitten in meiner Diplomzeit.
Dieses Mal ist es ebenfalls sehr schlimm für mich aber es erreicht zum Glück nicht wieder das Level der damaligen Trennung. Wie gesagt: Ich fühle mich einsam, verlassen - teilweise panisch und depressiv...aber die letzte Trennung hat mich gestärkt, so dass ich nicht ganz so tief falle. Das merke ich - dieses Mal verarbeite ich die Dinge schneller.
Ich würde fast sagen, dass (hätte ich eine Anstellung und ausreichend Geld) unter anderen Umständen der Schmerz sogar noch schneller nachlassen könnte. Was mich halt nur zusätzlich runterzieht ist die Tatsache, dass ich derzeit noch finanziell zu kämpfen habe, mir keine Hobbies leisten kann und eben der Freundeskreis weggebrochen ist. Das ist eine Dreifachbelastung und ich habe aus der Beziehung/aus der Liebe zu ihr bisher meine Kraft geschöpft. Nun muss ich den Berg an Pflichten und Problemen alleine bewältigen...und das ist schwer.