@sadlyinlove
Hallo

Zitat von sadlyinlove: Er schnauzt mich bei jeder Gelegenheit in einem krassen Tonfall an.
Kannst du dir vorstellen, dass dieser Mensch überfordert ist und deswegen so reagiert?
Wut ,auch Trauer sein kann und garnichts mit dir als Person zu tun hat.
Viel wichtiger finde ich,dass du lernst,rhetorisch darauf zu reagieren.
Zb: ,,In dem Ton redet noch nicht mal mein Mann mit mir!" Stille!
Dann schau mal wie er reagiert.
Ansonsten würde ich das Gespräch in einem ruhigen Moment zu ihm suchen und ihm Mitgefühl entgegen bringen, aber auch deutlich abgrenzen und mitteilen, dass dich der Tonfall sehr verletzt.
Ist er in Therapie?
Was das helfen angeht...wenn es dich belastet, sag ihm,dass du gerne hilfst und dir nicht vorstellen kannst,wie schwer die Situation für ihn ist,dich seine Art aber überfordert und verletzt.
Zudem keine konkrete Hilfe anbieten, wenn du diese nicht leisten kannst,es dich belastet.
Was andere in deiner Familie machen bzw tolerieren, ist deren Sache. Wenn du deswegen gekränkt bist,ist das dennoch menschlich nachvollziehbar. Du bekommst nicht die gewünschte Aufmerksamkeit und Wertschätzung, welche du dir wünscht von dem Umfeld. Dann Grenz dich mal ne zeit lang ab,mach Dinge dir DIR gut tun und weniger für andere.
Und vllt. Hilft das etwas Abstand rein zu bekommen emotional.
Vllt. Fühlst du dich allgemein nicht gesehen. Nur,machst du ihn zum Mittelpunkt. Dann zieh dich lieber mal raus ne zeit.
Ich hatte auch so einen Fall. Einer Person immer geholfen und fiese Sprüche einstecken müssen,als Dank. Ich wurde zum Ventil und die Person hat es nichtmal wahrgenommen. Diese Person war ständig in ihrer Opferrolle und dann,als es richtig unschön wurde,hab ich mich deutlich abgesetzt. Nach über einem oder 2 Jahren, nahm die Person wieder Kontakt auf,da habe ich gleich deutlich kommuniziert, dass ich weder ein Ventil bin,noch mich abwerten lasse und keine impuls Emotionen mehr tragen werde.
Ich hab nun meine ruhe und das Umfeld der Person hat nach wie vor damit zu tun.
Ein Umfeld kann und sollte in schwierigen Situationen da sein und aushalten können. Zurück stecken und nicht persönlich nehmen. Aber es gibt auch Die Eigenverantwortung. Nach 3 Jahren oder wenn man physisch nicht helfen kann,ist das auch menschlich,dann ehrlich kommunizieren.
Ich wünsche dir ,dass du deinen Weg damit findest und dich mehr auf dich konzentriert, bis du dich gestärkt fühlst,damit umzugehen. Oder aber feststellst ,dass der Kontakt auf ein minimum reduziert werden muss.
Alles Gute und viel Kraft für deinen Weg.