Zitat von Liv225: Ex ist ziemlich emotionslos, wenn es um die „alte“ Familie geht. Er berichtet ( erzählen die Großen ) oft und gern, was er nicht alles Tolles mit der Next unternimmt.
Schmunzel
Musst du da nicht schallend lachen?
Wie er das „tolle“ hervorhebt? Wie einfach er gestrickt ist.
ER wäre viel toller, könnte er zu beiden Beziehungen einen gleichwertigen Kontakt halten. Sind auch seiner Lenden, Früchte.
Das Liebe enden kann, wissen wir alle. Auch die Art, wie man sich verabschiedet, durchaus „besser“ hätte sein können.
Immerhin hat er, was auch immer er für Lybe hält, dich geliebt, drei Kinder mit dir auf den Weg gebracht.
Wenn es dir möglich ist, kannst du ihn bemitleiden, wie eindimensional sein Leben ist. Und wie voll und vielfältig das deine. Das kannst du auch deinem Jüngsten vermitteln.
Das die Art, wie man beendet, wie man fortführt, wie man sein neues Leben selbst beschreibt, viel über ihn aussagt, aber wenig über Euch.
Liv, du trägst schwer an der Verantwortung, die nicht die deine ist. Schuld? Scham?
Du kannst deinen Söhnen vermitteln, dass alle drei für ihr eigenes Liebesleben besser mit jenen umgehen, welchen sie auf diesen Pfaden begegnen. Ob sie zu mehr im Stande sind, als nur eindimensionalltät.
Liebe ist ja so viel mehr, als nur Menschen beliebig zu tauschen. Wer wird ihn pflegen, wenn er alt ist, ihn besuchen, ihn aufheitern?
Für ihn da sein, wenn das unvermeidliche ansteht..
Hier im Forum schon oft gelesen, das solch Menschen später einfordern, was sie selbst vorher verweigerten. Mit dem Brustton der Überzeugung, das es auch seine Kinder wären und für ihn da sein müssten.
Natürlich sind das jetzt nur Überlegungen. Aber nicht völlig absurd.
Passieren kann das allemal.
Bist du nicht froh, das du dieses eindimensionale Wesen hinter dir gelassen hast? Du hast drei wundervolle Söhne. Die, dank deiner, so sind, wie sie sind. Nicht flach. Nicht emotionslos. Nicht angeberisch, im Bezug auf tolle Sachen.
Ändere den Blickwinkel, erkenne die Schönheit, die Einzigartigkeit, die Besonderheit deiner Kinder. Hebe sie hervor. Sei Zeuge ihrer Einzigartigkeit.
Und lasse den zurück, der zu blind für diese wundervollen Kinder ist