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Ex kümmert sich nicht um Sohn

Plague
Zitat von Nur-ein-Mensch:
Kids brauchen immer beide Elternteile,sofern sie im Geiste gesund sind

Kids brauchen aber keine Eltern, die sie im Dienste der eigenen Egozentrik emotional missbrauchen.

x 4 #31


S
Zitat von Plague:
Kids brauchen aber keine Eltern, die sie im Dienste der eigenen Egozentrik emotional missbrauchen.

oder sie ignorieren....

x 3 #32


A


Ex kümmert sich nicht um Sohn

x 3


Plague
Zitat von Sincerite:
oder sie ignorieren

Vernachlässigung ist eine Form des emotionalen Missbrauchs. 😉

x 3 #33


Liv225
Guten Morgen, Ihr Lieben,

danke für eure Antworten. Die haben mir besser getan als so manches Durchdenken und damals auch die Psychologin ( wobei die schon gut war) … Aber Ihr habt das einfach auch durchgemacht ( was natürlich auch schade ist… viele Familien, die nicht mehr „heil“ sind - Aber , denk ich mir dann - wir mit den Kindern sind trotzdem Familie, und sehr eng:)

Meinem
Sohn würde ich natürlich helfen, ein Gespräch zu führen. Das möchte er tatsächlich nicht.
Als das jetzt wegen der Taufe so akut war, meine er, er schreibt dem Papa mal demnächst, ob er mit ihm mal wieder was machen mag.
Mal sehen was raus kommt.
Sohn weiß, ich bin im Hintergrund da, falls….

@Heffalump

Doch irgendwie finde ich’s schon zum Lachen oder eher lächerlich. Dass sich jemand soo darstellen muss - vor den Kindern. Da kann man sich eigentlich nur ans Hirn klatschen.
(Sind übrigens sogar 4 Kinder ^^)

Schuld und Scham?
Geschämt hab ich mich nicht, klar sie ist soo viel jünger, aber (hab ich im Laufe der Jahre erst gelernt)ich bin auch gut, äußerlich groß, schlank, noch immer dunkle Haare und innerlich einfach ein Kümmerer.
Vielleicht Schuld, weil man denkt, was hätte ich denn machen können?
Aber die hab ich auch abgelegt im Laufe der Zeit.
Ich finde es nur schwer, wenn eins der Kinder leidet ( egal ob Liebeskummer, wegen Vater oder…)

Ja, ich bin schon stolz. Ich denke 10 Jahre allein mit ihnen… sind wirklich toll geworden. Lachendes Gesicht

Und wenn ich Ex sehe… Alt ist er geworden. Das fällt ja besonders auf, wenn man sich selten sieht.
Wenn was mit ihm ist, er hat ja nun die junge Frau, die ihn dann pflegen kann.^^

@ Sonoli

Wenn er um die Ecke wohnt, kann man es ja noch weniger verstehen:/

Damals dachte ich ja, warum zieht er nur so weit weg…die Kinder sehen ihn so selten…
Der Vorteil… Ich musste den frisch verliebten nicht ständig begegnen. Das stelle ich mir schwierig vor bei dir, gerade zu Anfang.

Wir können die Kinder wirklich „nur“ immer bestärken.
Und ich hoffe, auch der kleine, der sich an eine „heile“ Familie nicht mehr erinnern kann, wird ein zufriedener Erwachsener.

@ Plague @ Sincerite

Ja … „emotionaler Missbrauch…
Wir hier sehen das so …
Mir hat immer nicht eingeleuchtet, warum nicht jeder, also speziell Ex.
Ich dachte, das ist menschlich.
Das habe ich auch erst lernen müssen, dass , nur weil ich so ticke, es doch Menschen mit „emotionalen Nulllinien“ gibt.

x 1 #34


S
@Liv225
Aus meiner Sicht ist er jemand, der nicht mitfühlen kann. Deshalb kann er so kalt gegenüber den Kindern sein. Sie müssen wissen, dass das nichts mit ihnen zu tun hat, sondern dass er es einfach nicht kann.

x 1 #35


E-Claire
Zitat von Heffalump:
Wenn er eine väterliche Figur als Vorbild braucht, taugt dein Ex dafür?
Oder gibt es in der Familie Onkels, Cousins, Schwägers?

Ich bin da bei Heffa.

Umgang erzwingen ist immer eine ganz schwierige Geschicht und so doof es ist, aber wenn der Vater kein oder kaum Interesse hat, dann ist das leider so.

Dennoch würde ich schauen, ob ihr einen Patenonkel, großen Bruder, guten älteren Freund habt, der eine väterliche Rolle übernehmen könnte.
Dabei geht es nicht darum, den Vater "ersetzen" zu wollen, aber es kann zu einer heilenden Erfahrung werden zu sehen, dass Teile dieser Rolle auch von jemandem anderen übernommen werden und im Rückblick wurden. Zudem könnte es zumindest ein wenig den Selbstwert auffangen.

Keine Frage, die Erfahrung der Ablehnung durch ein Elternteil ist eine ganz, ganz furchtbare, aber es kann helfen, wenn man sieht, dass zwar nicht, der, der eigentlich für einen da sein sollte, da ist, aber jemand anderes.

Alles Gute Euch.

x 2 #36


Nur-ein-Mensch
Zitat von Plague:
Kids brauchen aber keine Eltern, die sie im Dienste der eigenen Egozentrik emotional missbrauchen.

Lies bitte nochmal den Absatz.😁

Wer im Geiste gesund ist,würde seine Kinder nicht mißbrauchen,egal in welcher Hinsicht.

Keine Ahnung warum ich das nochmal erläutern muss.😜😘

#37


C
Zitat von FloraVita:
Erzwingen kann man den Kontakt nicht, das würde dem Kind nichts nutzen.

Das sehe ich auch so. Das muss vom Vater selbst kommen, sonst spürt das Kind ohnehin, dass es nicht "echt" ist.
Ich würde mich vor allem darauf konzentrieren, dem Sohn den Rücken zu stärken. Und ja - vielleicht kann wirklich eine männliche Person im Umfeld (Opa, Onkel, Freund ...) etwas die Vaterrolle übernehmen, auch wenn das den Vater natürlich nie ersetzen wird (und soll, klar).

Tatsächlich finde ich das Alleinerziehen gerade eines männlichen Teenagers herausfordernd, obwohl das hier wohnende Exemplar recht pflegeleicht ist. Es gibt halt die üblichen kleinen und größeren Problemchen und das wäre es einfach hilfreich, wenn das männliche Elternteil präsent wäre, sowohl im Kontakt zum Kind als auch für mich zum Austausch. Zum Glück hat meiner (wie deiner ja auch) ältere Brüder (?), das hilft schon auch.

Ich hätte auch immer noch die Hoffnung, dass sich der Kontakt vielleicht irgendwann doch noch bessert, aber, s.o., erzwingen kann man es nicht.

Wir haben hier eine ähnliche Situation (Nachzügler-Teenager-Sohn, die älteren Geschwister schon ausgezogen). Mein Ex ist 500 km weggezogen und kümmert sich zwar schon (hat noch eine kleine Wohnung hier in der Nähe und ist beruflich öfters in der Gegend), aber es wird auch immer weniger, seltener und kürzer. An seinen eigentlichen Wohnort (wo Ex mit Next wohnt) fährt K3 auch kaum mehr hin - ich glaube, neben dem weiten Weg stört ihn auch, dass er dort immer nur "zu Besuch" ist, kein Zimmer mit persönlichen Dingen hat, in das er sich mal zurückziehen kann etc.. Der Next-Sohn hat dagegen in der neuen Behausung der beiden selbstverständlich ein eigenes Zimmer (obwohl sein Vater um die Ecke wohnt und er dort auch eines hat) - ich nehme schon an, dass unsere Kinder diese Ungleichbehandlung wahrnehmen. Mein Ex verbringt so deutlich mehr Zeit mit dem Next-Sohn als mit unseren Kindern - ganz krass war mal eine Situation, als er mit Next und deren Sohn hier eine oder zwei Wochen Osterurlaub verbracht hat, unsere Kinder waren in der Zeit auch hier. Er hat sie kein einziges Mal getroffen (!), fand ich schon sehr krass.

x 3 #38


Plague
Zitat von Nur-ein-Mensch:
Wer im Geiste gesund ist,würde seine Kinder nicht mißbrauchen,egal in welcher Hinsicht.

Es ist geradezu ein definitorisches Kennzeichen - und damit die Tragik dieser Thematik, dass entsprechende Menschen sich selbst für (geistig) absolut ok zu halten, während alle anderen um sie herum nicht ok sind.

x 3 #39


Nur-ein-Mensch
Zitat von Plague:
Es ist geradezu ein definitorisches Kennzeichen - und damit die Tragik dieser Thematik, dass entsprechende Menschen sich selbst für (geistig) ...

Elternführerschein ftw🤘🏻

x 1 #40


Plague
Zitat von Nur-ein-Mensch:
Elternführerschein

Oder eine Eltern-MPU.
Bei Zweifeln an der charakterlichen Eignung gibt's keine Lizenz zur Reproduktion. 😉

x 4 #41


Liv225
Zitat von Plague:
Es ist geradezu ein definitorisches Kennzeichen - und damit die Tragik dieser Thematik, dass entsprechende Menschen sich selbst für (geistig) ...

So krass wahr!
als ich es vor drei Jahren mei einer Feier angesprochen hab, kam: was du immer hast. Ist doch alles ok.

Verdrehte Welt.

x 1 #42


Liv225
@ Cäcilia

Pflegeleicht ist meiner auch. Das ist ein großes Glück, dass man sich so gut über alles austauschen kann.
War zum Glück bei allen nicht groß zu spüren - die Pubertät.
Aber ja, man ist halt alleinerziehend immer „aufeinander“ und kann nicht sagen: jetzt geh mal zum Papa, frag den…oder so in der Art. Seine Geschwistern kann er schon fragen und es ist schön, wenn die Großen mal länger da sind.

Krass bei Dir… der Vater kommt so lang um die Ecke vorbei und sieht Sohn nicht.
Ungerecht…. Das empfindet mein Sohn in Bezug auf die gleichaltrige Tochter der Next. Die mag er an sich. Aber er sagt: immer zählt nur die ( als er noch hinfuhr) , hat immer recht, ist immer toll….

Von daher - gut, dass er sich abgegrenzt hat, geschaut hat, was ihm gut tut, was nicht. Das ist ja schon reflektiert.

Ich war als Kind in meiner Familie das Kind , das eher „ungesehen“ war.
Vielleicht hab ich deswegen so bedenken, was das alles mit ihm macht.

x 1 #43


C
Zitat von Liv225:
Aber ja, man ist halt alleinerziehend immer „aufeinander“ und kann nicht sagen: jetzt geh mal zum Papa, frag den…oder so in der Art. Seine Geschwistern kann er schon fragen und es ist schön, wenn die Großen mal länger da sind.

Genau so, ja.
Zitat von Liv225:
Ungerecht…. Das empfindet mein Sohn in Bezug auf die gleichaltrige Tochter der Next. Die mag er an sich. Aber er sagt: immer zählt nur die ( als er noch hinfuhr) , hat immer recht, ist immer toll….

Hier ist der Next-Sohn sogar älter als K3, nämlich so alt wie K2. Er scheint dort aber auch der absolute "Prinz" zu sein, hat auch, soweit ich das beurteilen kann, eine sehr, sehr enge Bindung an seine Mutter und ich denke, mein Ex "macht da mit", um Next zu gefallen.
Zitat von Liv225:
on daher - gut, dass er sich abgegrenzt hat, geschaut hat, was ihm gut tut, was nicht. Das ist ja schon reflektiert.

Ich war als Kind in meiner Familie das Kind , das eher „ungesehen“ war.
Vielleicht hab ich deswegen so bedenken, was das alles mit ihm macht.

Ja - man muss da vielleicht auch ein bisschen weg von seiner eigenen Perspektive, habe ich auch schon oft gedacht. Ich war auch das "nicht gesehene" Kind - Mittelkind, nicht das einzige Mädchen (dann wird man ja oft noch eher "gesehen"), eher problemlose Kindheit und Jugend, "lief so mit". Daher sind du und ich vielleicht tatsächlich übersensibel, was diese Thematik angeht.

#44


Liv225
@Caecilia

Und bei mir damals „zählte“ nur mein Bruder, was der alles bekam, dabei hab ich alles immer auf Anhieb „geschafft“ … Aber gut, die Zeiten sind vorbei und ich war dann froh, dass mein eigener Vater immerhin ein guter Opa war.

#45


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