Zitat von Liv225: Wie ist das bei euch mit Begegnungen mit der Next, auf Feiern oder ähnlichem?
Oder auch Ex?
Wird da mittlerweile „normal“ geredet?
Da ich weggezogen bin, letztendlich, aus meinem Heim in ein anderes, sehe ich ihn (zum Glück) nur noch zwei, drei mal im Jahr. Aber auch in den Jahren, nach der Trennung, sah ich ihn oft genug. Sohn und ich wurden mal zum Grillen eingeladen zu ihm und Zimtschnecke.
Oder Kaffee und Kuchen.
Oder zur Beerdigung seines Vaters, wo es auch zu Kuriosen Situationen kam. Er hatte nur wenige Sterbebilder machen lassen, weil er nicht glaubte, das sein Vater viele Freunde hatte - und am Ende gab ich "unser" Bild jemanden, der unsagbar traurig war. Danach sind wir noch mit zu ihm.
Da hat mich dann ihr "neuer" Hund gezwickt..
Er schickt mir Bilder, wenn er mit Zimtschnecke in Urlaub fährt. Besser gesagt eines. Oberschenkel von neuer Ehefrau mit Hund auf Sofa. Hab mich beschwert. Wie soll ich erkennen, ob er in Kroatien ist, wenn ich von jedem Urlaub immer nur Hund auf einem Möbel sehe..
*Männer, denk ich mr dann oft. So einfach gestrickt. Nur Luftmaschen.
Zimtschnecke hat versprochen, ich bekomme auch bald Bilder vom Meer.
Gespräche finden schon statt, aber so als unbeteiligter Beobachter muss ich schon sagen, Tiefgang ist keiner da. Das Einzige, wo ich ihn (miss) brauche, ist, wenn mein Rechner zickt. Und er sich wieder auf die Brust trommeln kann. Was er doch für ein toller Kerl ist. Soll er das denken. Damit kann ich umgehen.
Mein Sohn war ja jetzt ne Woche hier, meine Hunde hüten, weil ich zum ersten Mal seit langer Zeit in den Urlaub flog. Und als er wieder zurück, für seine Resttage in D, in München war, fragte er seinen Vater ob man miteinander essen gehen könnte, Antwort: gern, wenn Du zahlst.
Diese Antwort so typisch für ihn.
Trivia: Ex hatte sich von Sohn Geld geliehen, um sich Reifen zu kaufen, Sohn fragte nach, wann denn die Rückzahlung käme, Antwort: Er habe als Vater ihm (Sohn) jahrelang Netflix und Handyrechnung bezahlt und dies auch nicht zurück gefordert..
Du siehst also, warum wir den Kontakt eher vermeiden, als ihn zu intensivieren. Ich könnte n Buch schreiben, wo er als Vater und als Mensch, gnadenlos versagt hat. Oder schlimmer - > was hab ich als damalige Ehefrau nie gesehen, bewusst wahrgenommen, der war ja schon immer so. Der ist ja nicht durch Scheidung plötzlich zum Zonk mutiert.
Er versucht immer noch Einfluss zu nehmen, wenn es ihm dient. Und nur dann.
Und dass ist dann schon, ein Zurück lehnen, ein zu schauen, ein Schenkelklopfer, wie sich sein Verhalten über Jahre hin, immer wieder gleich, wie eine nicht enden wollende Schallplatte wiederholt - immer an der gleichen Stelle hüpfend. Schlapstik.
Zimtschnecke hingegen, ist ne ganz liebe. Ich hab sie gehasst, damals. Aber jetzt bin ich froh, das sie ihn hat - und ich nicht mehr. Am Ende meiner Ehe war ich fast ein Nazgûl. Ein Ringgeist aus J.R.R. Tolkien. Ich fand mich wieder im Chaos. Er steckt immer noch drin.