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Ex kümmert sich nicht um Sohn

L

Liv225
Gast

Hallo ihr Lieben,
durch Zufall, weil ich zu obigem Thema im Netz gesucht habe, bin ich auf dieses Forum gestoßen.
Sehr schade, dass ich nicht schon viel früher zur Trennungszeit hergefunden habe.

Mir geht/ ging es wie soo vielen - verlassen nach 27 Ehe, über 30 Jahren zusammen, 4 Kindern.
Er ist mit einer 20 Jahre jüngeren vor 8 Jahren 200 km weit weggezogen.
Die Scheidung ist mittlerweile ca. 7 Jahre her.
Es war die Hölle, fremdbestimmt, von heute auf morgen alles auf den Kopf gestellt…Für meinen Teil dachte ich, die Ehe wäre glücklich. Meine Anwältin meinte damals: typisch MLC.:/

Das alles ist schon etwas her.
Mittlerweile kann ich ihn sehen und mit ihm reden. . wenn z. B. Familienfeiern anstehen ( Taufe Enkelkind zum Beispiel)

Die drei Großen haben Kontakt zu ihm, schreiben oder er kommt mal an den Studienort.

Mein jüngster war damals 4, mittlerweile ist er 14.
Anfangs hat Ex den kleinen noch alle zwei Wochen geholt, und er war auch in den Ferien ein paar bei seinem Vater.
Mit dem Älterwerden sagte mein Sohn aber immer mehr: „ich mag da nicht hin, sie ( die Next ) ist nicht nett zu mir, meckert immer…Papa macht eh nichts mit mir….“

So kam es, dass Sohn nun nicht mehr hinfährt. Der Vater allerdings kommt auch nicht mehr hier her und unternimmt etwas.
Im letzten Jahr hat er genau einmal mit Sohn etwas unternommen.
EINMAL in einem ganzen Jahr ://

Ich hab Ex darauf angesprochen, da kommt dann: das machen wir unter uns aus.
Macht er aber nicht. Es kommt einfach nichts.

Letztens war eine Familienfeier. Ex und Next waren auch da. Ex hat kurz mit Sohn gesprochen, Next kein einziges Wort.
Sohn verletzt das. Manchmal sagt er: ich bin’s gewohnt, manchmal : ich bin denen nichts wert. Papa kümmert sich lieber um ihr Kind
(Next hat ein Kind im selben Alter)
Mit den Geschwistern haben beide schon geredet.

Soo… so viel zum Hintergrund…
Mich zerreißt das im Moment. Ich bin soo traurig und kann nicht verstehen, dass ein Vater mit so wenigen Kontakt zufrieden sein kann.
Es heißt: das ist nicht deine „Baustelle“, ich solle es nicht an mich ranlassen, ihr beide habt es so doch schön , du bist da für ihn …
Aber- es ist mein Kind, das traurig ist.
Was macht das mit seinem Selbstgefühl …

Danke fürs Lesen.

x 9 #1


C
Liebe Liv225, dein Beitrag macht mich sehr traurig. Es ist so ungerecht,
wenn Väter sich nicht kümmern. Aber dein Sohn hat das größte Glück, so
eine tolle Mama wie dich zu haben, die seine Trauer sieht und für ihn da
ist. Du bist seine wichtigste Stütze. Lass dich nicht unterkriegen, ihr beide
schafft das zusammen! 💗💗

x 5 #2


A


Ex kümmert sich nicht um Sohn

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Stella31
Zitat von Liv225:
Es heißt: das ist nicht deine „Baustelle“, ich solle es nicht an mich ranlassen, ihr beide habt es so doch schön , du bist da für ihn …
Aber- es ist mein Kind, das traurig ist.
Was macht das mit seinem Selbstgefühl

Sagt wer?
Natürlich ist das auch deine Baustelle, wenn dein Sohn darunter leidet, dass sein Vater sich nicht für ihn interessiert.
Du bist diejenige, die das seelische Gleichgewicht deines Sohnes zu stabilisieren versucht.
Das ist sicher nicht einfach und tut mir auch sehr leid für dich und deinen Sohn.
Er hat einen präsenten Vater verdient. Leider gibt es wohl viele Väter, die sich nach der Trennung nicht oder nur rudimentär kümmern.
Du kannst es zwar nochmal eindringlicher formulieren, was dein Ex da auf die Dauer in eurem Sohn auslöst. Aber letztendlich kannst du ihn zu nichts zwingen.
Und dann hilft nur, deinen Sohn so weit wie möglich aufzufangen, ihm zuzuhören und ihn in seiner Trauer zu verstehen.
Besonders gerade jetzt, wo die Pubertät voll zuschlägt, kann sich Trauer sonst auch in Wut umschlagen oder Depressionen zur Folge haben.
Vielleicht hilft auch eine Familienberatung zb. bei der Caritas oder es gibt bei euch Projekte für Jugendliche in ähnlicher Situation.

x 4 #3


M
Hallo @liv225,

traurige Situation, die du und deine Kinder durchmachen musstet, auch wenn es leider gar nicht so selten ist.

Das schwierige daran ist, einen unwilligen Elternteil kann man nur schwer erreichen, denn nach so langer Zeit ist es aus meiner Sicht kein Kommunikationsproblem mehr, sondern eine bewusste Entscheidung des Vaters.

Ich denke, das Problem hat sich vertieft, als dein Sohn die gemeinsamen Wochenenden nicht mehr wollte. Hier hätte die Ursache angegangen werden müssen, denn auch wenn er sich nicht wohlfühlt, ist es sein Vater, der ein neues Leben lebt. Darin hätte euer Sohn einen Platz finden müssen, auch wenn es ihm zunächst nicht gefällt. Das hatte zur Folge, dass sich die Passivität deines Ex nur manifestiert und sie ihr Leben ohne eure Kinder aufbauen.

Auch wenn es Kindern nicht im neuen Zuhause gefällt: ein regelmäßiger Umgang ist sehr viel wert, denn er gibt Stabilität und den Kindern das Gefühl, dass sie weiterhin wichtig im Leben ihrer Eltern sind.

Das Thema ist, dein Sohn ist jetzt langsam in einem Alter, da wird ein regelmäßiger Umgang immer schwieriger. Wichtig ist, dass ihm immer das Gefühl gegeben wird, dass der Fehler nicht an ihm liegt. Wenn der Kontakt zu den Geschwistern enger ist, muss es für euren Jüngsten umso kränkender sein.

Meinem Ex würde ich spätestens jetzt eine klare Grenze setzen: er hat angekündigt, er regelt das mit eurem Sohn. Er tut es faktisch nicht. Der Leidtragende ist ein Minderjähriger. Und leider: viele bewegen sich erst, wenn Konsequenzen im Raum stehen.

Deshalb würde ich ihm nüchtern mitteilen, dass es so nicht funktioniert, euer Sohn leider darunter. Er ist der Erwachsene und muss endlich Verantwortung übernehmen. Wenn er weiter nichts tut, würde ich Unterstützung bei einer Beratung suchen und ihm das gelassen mitteilen. Und seine Next soll bitte ihre Probleme in den Griff bekommen und euren Sohn wenigstens höflich grüßen. Ihre Ablehnung tut eurem Sohn weh und dass er das als Vater nicht sieht, zeichnet ihn nicht gerade aus.

Zeige ihm die nächsten Schritte auf und erinnere ihn an seine Verantwortung.

Ich wünsche euch alles Gute!

x 5 #4


FloraVita
Zitat von Liv225:
Mein jüngster war damals 4, mittlerweile ist er 14.
Anfangs hat Ex den kleinen noch alle zwei Wochen geholt, und er war auch in den Ferien ein paar bei seinem Vater.
Mit dem Älterwerden sagte mein Sohn aber immer mehr: „ich mag da nicht hin, sie ( die Next ) ist nicht nett zu mir, meckert immer…Papa macht eh nichts mit mir….“

So kam es, dass Sohn nun nicht mehr hinfährt. Der Vater allerdings kommt auch nicht mehr hier her und unternimmt etwas.
Im letzten Jahr hat er genau einmal mit Sohn etwas unternommen.
EINMAL in einem ganzen Jahr ://


Hier hatte der Ex, nachdem ich deutlich genug gemacht hatte dass ich ihm keine weitere Chance gebe, sich auch vom Kind, damals 2 Jahre älter als deiner jetzt, zurückgezogen.
Insgesamt hatten sie sich ein paar Jahre nicht gesehen. Es gab nur WA Kontakt.
Mittlerweile wohnt Ex weiter weg und Kind besucht ihn mehrmals im Jahr für einige Tage.
Sie haben zwar nicht den Kontakt den man seinem Kind wünscht, aber doch auf seine Weise gut.

Erzwingen kann man den Kontakt nicht, das würde dem Kind nichts nutzen. Geredet hast du mit deinem Ex darüber auch schon.
Sei du ihm die Stütze die er braucht. Nicht einfach, besonders da er jetzt in einem Alter ist, in dem eine Vaterfigur wichtig wäre. Vielleicht gibt es im nahen Umfeld so jemanden, der diesbezüglich die Lücke schließen könnte und hin und wieder mal so Männerdinge mit dem Jungen machen, bzw Gespräche führt.
Was ich nicht gemacht habe, war vor dem Kind schlecht über den Vater zu sprechen und hatte darum auch in meinem Umfeld gebeten.
Wie schlecht der Vater sich benimmt und so enttäuscht das Kind über ihn auch ist, trotzdem liebt er seinen Vater und es würde ihn nur mehr treffen, negatives zu hören. Dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist, weiß er ja. Wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickeln wird, kann der Junge später selber entscheiden, ohne in Loyalitätskonflikte zu kommen, ohne schlechtes Gewissen.

x 1 #5


Liv225
Ich danke euch für eure Antworten. Das zu lesen tut gut beim Sortieren.

Wer das zu mir sagt?
Freunde, und als ich zur Psychtherapie ging, meine Psychologin.

Ich finde es macht ja auch Sinn, weil ich Gespräche gesucht habe, auch mein großer Sohn hat mal mit dem Vater geredet.
Ex geht nur nicht darauf ein.
Also mehr tun kann ich nicht.

Ich rede natürlich nicht schlecht über den Vater vor meinen Kindern. Er bleibt der Papa und ich wünsche mir guten, liebevollen Umgang.
Gleichzeitig sage ich meinen Sohn, dass er toll ist wie er ist ( ist er auch 🙂 wir haben ein gutes Verhältnis, auch die Kinder untereinander)

Wenn nur Ex und Next den jüngsten mehr angemessen miteinbeziehen würden.

x 1 #6


C
Liebe Liv225,
dein Beitrag zeigt was für eine großartige, reflektierte Mutter du bist. Du siehst den Schmerz deines Sohnes und fängst ihn auf - das ist im Moment das Wertvollste, was er hat. Es ist dein Kind, das leidet. Wenn ein 14-Jähriger sagt „Ich bin denen nichts wert", bricht es einem als Mutter das Herz. Das hat nichts mit Einmischung zu tun, sondern mit tiefer mütterlicher Fürsorge. Ich sehe es ganz ähnlich wie Stella31 und Manchmal_Hexe: Die Aussage deines Ex „Das machen wir unter uns aus" ist eine reine Schutzbehauptung. Er schiebt die Verantwortung auf einen verunsicherten Teenager ab, um sich nicht mit seinem eigenen Fehlverhalten auseinandersetzen zu müssen. Ein 14-Jähriger kann und muss diesen Konflikt nicht alleine mit seinem Vater austragen. Ich kann sehr gut verstehen das du ( und dein Sohn) traurig bist!Was du für deinen Sohn tun kannst:

Du kannst ihm immer wieder sagen,das das Verhalten seines Vaters nichts mit ihm zu tun hat.

Wenn du merkst,dass dein Sohn sich immer mehr zurückzieht , dann gibt es viele kostenlose Beratungsstellen an die ihr euch wenden könnt. z.B. Nummer gegen Kummer, Kidsline ,ect....

Du machst das großartig und dein Sohn hat ein riesiges Glück, dich an seiner Seite zu haben. In der Pubertät ist diese emotionale Basis überlebenswichtig.
Ich wünsche dir und deinem Sohn ganz viel Kraft! Ich glaube an euch!

Liebe Grüße,
Catfriend

x 2 #7


Heffalump
Zitat von Liv225:
Wenn nur Ex und Next den jüngsten mehr angemessen miteinbeziehen würden.

kannst nicht erzwingen.

Leider muss man mit leben. Da würde ich eher versuchen, dem Jungen Erleichterung zu verschaffen, auch mit psychologischer Hilfe. Egal was Freunde sagen, egal, was deine damalige Therapeutin sagte. Du und der Junge, ihr seit JETZT in der Situation drin.

x 1 #8


alleswirdbesser
Ich weiß nicht, ob ich dir irgendwie helfen kann, ich meine ich habe keinen Rat. Ich hätte mir auch gewünscht, dass der Kindsvater sich mehr beteiligt, er ist aber glaube ich schon sehr stolz auf sich, dass er den Unterhalt zahlt. Wofür ich ihm natürlich stets dankbar bin, das macht das Leben als AE sehr viel einfacher, ich kenne es auch anders. Aber erzwingen kann man tatsächlich nichts. Mein Exmann ist damals nach der Trennung auch zu seiner jüngeren Next gezogen, zwei Kinder, ähnlich alt wie unsere, knapp 300 km weg. Während der Corona Zeit waren die beiden daheim und kümmerten sich um ihre Kinder, während meine allein zu Hause waren, weil ich arbeiten musste. Er hat mir nicht nur die Hilfe nicht angeboten, er hat mir erst gar nicht erzählt, dass er nicht arbeiten muss.
Inzwischen ist er noch weiter weggezogen, diesmal beruflich, so dass für mich klar ist, dass die Besuchswochenenden vorbei sind. Aber unsere Jüngste ist schon 16, ich glaube die Kinder haben Verständnis, so wie ich auch. Nicht, dass er so einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat, aber dass er nicht alle zwei Wochen 1800 km fahren wird. Wir machen das gar nicht groß zum Thema, die Kinder und ich, auch können sie ihn dort mal besuchen kommen und etwas Urlaub am Meer verbringen. Eine andere Frau ist auch schon im Spiel, aber das spielt irgendwie keine Rolle mehr. Kein Vergleich zu der ersten.

Ich habe am Anfang mich auch oft geärgert, mich gefragt wie es dazu kommen konnte, dass er sich so wenig beteiligt. Aber mit der Zeit dann schlicht resigniert. Der letzte Vorfall war vor 1,5 Jahren, da waren wir in der Notaufnahme und er fand es unnötig hinzuzukommen (da wohnte er ein paar km von dem KH entfernt, in dem wir waren, also Kind und ich) und schaltete das Handy aus, um ungestört schlafen zu können, weil Schlaf wäre wichtig. Seitdem kann mich glaube ich nichts mehr treffen.

x 5 #9


O
Hallo @Liv225,

ein paar Gedanken.

Nicht schlecht über den Vater reden ist immer so ein Mantra. Meines Erachtens ist das da, um Kinder vor dem Beef zwischen den Eltern zu schützen. Doch wenn Vater sich definitiv mies gegenüber dem Kind verhält, dann sollte man das nicht weich spülen, sondern auch klar benennen und das Kind in seiner berechtigten Wahrnehmung bestätigen.
Vor der miesen Erfahrung schützen kannst Du Dein Kind leider nicht. Also bleibt nur, Raum für eine gesunde Verarbeitung der Trauer zu schaffen.
Das ist sicher nicht einfach und wäre vielleicht sinnvoll, wenn Du für Euch Unterstützung suchst. Familientherapie .
Ziel müsste es meines Erachtens sein, dahin zu kommen, wo Dich Deine Freunde gerne sähen. In der Akzeptanz dessen, was Du nicht ändern kannst. Und in der Handlungsfähigkeit nicht ständig über diese Last zu grübeln, sondern den Blick stärker darauf zu richten, was trotzdem an gutem eben auch wahr ist. Die Last verschwindet nicht, aber sie darf zur Hintergrundmelodie verblassen.
Ist, in kürzeren Worten, eine besondere Form von Trauerverarbeitung. Für Dich über den Vater, den Du Deinem Sohn nicht geben kannst. Und für Deinen Sohn über den Vater, den er nicht hat und nicht haben wird

x 1 #10


OxfordGirl
Zitat von Liv225:
Aber- es ist mein Kind, das traurig ist.
Was macht das mit seinem Selbstgefühl

Zitat von Liv225:
Letztens war eine Familienfeier. Ex und Next waren auch da. Ex hat kurz mit Sohn gesprochen, Next kein einziges Wort.
Sohn verletzt das. Manchmal sagt er: ich bin’s gewohnt, manchmal : ich bin denen nichts wert. Papa kümmert sich lieber um ihr Kind

Ich weiss nicht, was ich "schlimmer" finde. Die Erkenntnis, dass der Vater wenig Zeit mit seinem Sohn verbringen möchte, oder dass dein Kind bei realen Treffen feststellt, dass er dort eigentlich auch nicht willkommen ist?
Vielleicht hilft euch beiden nur die radikale Akzeptanz, dass "er" nie der Vater sein wird, den ihr euch wünscht, oder den dein Sohn brauchen würde.

Zitat von Liv225:
Anfangs hat Ex den kleinen noch alle zwei Wochen geholt, und er war auch in den Ferien ein paar bei seinem Vater.
Mit dem Älterwerden sagte mein Sohn aber immer mehr: „ich mag da nicht hin, sie ( die Next ) ist nicht nett zu mir, meckert immer…Papa macht eh nichts mit mir….“

Unter diesen Voraussetzungen würde ich nicht " mehr" Kontakt einfordern, wäre ich du. Dein Sohn fühlt sich ganz offensichtlich nicht wohl in der neuen Familiensituation deines Ex.
Sieh es mal aus der Perspektive: dein Sohn ist vielleicht nicht (nur) traurig, weil es wenig Kontakt gibt, sondern weil die Zeit, die er mit ihm verbringt, jedes mal eine riesen Enttäuschung für ihn ist. Kann das sein?

x 4 #11


Liv225
@OxfordGirl
Ja, bestimmt ist das immer eine Enttäuschung für ihn.

Die Familienfeier… da waren seine Geschwister, Opa und Oma dabei…
Mit denen ist ja alles herzlich.
Next schlägt komplett aus der Reihe.

Wenn ich selber Mama bin, wie kann ich dann so mit einem Kind umgehen? Das will mir nicht in den Kopf.
Ex hat sich doch für sie entschieden. Ist weggezogen usw.
Ein wenig „Anstand“ und richtiges Verhalten sollte möglich sein.
Gerade weil ihr auch jeder freundlich entgegenkam.

x 1 #12


R
Ich würde ihm nochmal „nett“ schreiben, ob er mit eurem Sohn bereits den weiteren Umgang geklärt hat und was dabei rumgekommen ist da dein Sohn nichts über weitere Kommunikation zwischen den beiden gesagt hat. In Anbetracht der Pubertät des Jungen wäre gerade jetzt eine stärkere Einbindung des Vaters wünschenswert auch wenn das in der Vergangenheit nicht optimal geklappt hat. Was in der Vergangenheit gelaufen ist, ist da zweitrangig.
Ich würde den Vater tatsächlich etwas Honig ums Maul schmieren, keine Vorwürfe machen sondern nur darauf hinweisen wie wichtig die Zeit und Verbindlichkeit jetzt für den Sohn wäre und dass er gerade jetzt auch eine starke männliche Figur braucht …

Ich glaube ich würde ihn auch fragen, ob er sich vielleicht vorstellen könnte einmal im Quartal verbindlich allein ein Wochenende mit ihm zu verbringen. Das sollte ihn an Zeit ja nicht zu viel in Anspruch nehmen, so könnte man aber trotzdem für die Zukunft eine regelmäßige Routine einführen und alles andere kann man ja dann sehen wie es sich ergibt…

Ich denke wenn du nur auf das Recht des Kindes pochst und dem Vater mitteilst wie sch. er sich eigentlich verhält kommt rein gar nichts dabei rum und er wird nichts ändern…

x 1 #13


E
Wie ist die Beziehung des Sohnes zu seinen Geschwister? Wenn sie älter sind können sie ihm vielleicht etwas Halt geben.... Die Situation ist auf jeden Fall sehr traurig. Gibt es vielleicht andere männliche Verwandte, die dem Jungen etwas beistehen können? Wenn ja, würde ich ins Boot holen. Wichtig ist, dass er bekommt, was er braucht. Woher auch immer. Es kann auch der Fussballtrainer sein, ein Onkel oder ein älterer Bruder.

Was der Mann macht ist schäbig, darüber gibt es keine Zweifel.

x 2 #14


Liv225
Oh, jetzt hatte ich noch an andere eine längere Antwort getippt, leider ist sie weg:/

Akzeptanz und Hintergrundmusik … das möchte ich erreichen.
Das ist auch nach den Jahren noch schwer.
Wahrscheinlich durch das Treffen letzte Woche so akut.
Und auch weil es nicht mit den eigenen Wertvorstellungen zusammenpasst.

Mir tut es gut zu sehen, dass es anderen damit auch so geht und sie es einigermaßen akzeptieren.

Notaufnahme… das hatte ich damals auch: Kind 2 ebenda. ExOT: das machst du schon, da muss ich nicht kommen“ klar, da war er gerade bei Next :/
Oder die Corona Zeit… ein Supergau alleinerziehend.

Mit ihm geredet, ihm das vorgeschlagen, so alle paar Wochen „Vater/ Sohn Zeit“… das hab ich alles schon versucht. immer mit dem Gedanken: „ach, einmal noch, das muss sich doch ändern.“
Vielleicht weil ich es mir absolut nicht vorstellen kann, meine Kinder nicht zu sehen… Ex ja schon:/

Die Geschwister untereinander mögen sich gern. Sie sind mittlerweile nicht vor Ort (Studium oder erwachsen) wir treffen uns schon und da ist auch „Familie“… das ist schon schön.

x 2 #15


A


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