Loveless
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Das Gras unter meinen *beep* Füßen ist noch nass. Der Tag hat gerade erst begonnen und leichter Nebel umgibt mich. Ich habe nicht das Gefühl in ihm zu ersticken, eher kommt es mir so vor als würde er mich sanft umschmeicheln und mich auffordern, ihm hoch hinauf zu Folgen.
Dorthin wo ich endlich frei sein würde. Frei von etlichen Verpflichtungen, frei von Schmerzen und Gefühlen.
Meine Gedanken schweifen ab und ich blicke hoch in den bereits aufklärenden Morgenhimmel.
Tief atme ich die süß riechende Luft ein. In der Ferne höre ich Motorengeräusche und das Läuten einer Kirchenglocke - langsam beginnt das Leben um mich herum.
Das Gefühl der Zeitlosigkeit schwindet zunehmend, aber ich empfinde kein Bedauern. Ich lebe im hier und jetzt, spüre wie der Wind durch meine Haare weht und auch die letzten Nebelschwaden mit sich nimmt - ich hingegen bleibe zurück.
Die ersten Sonnenstrahlen wärmen mein Gesicht, schenken mir neue Kraft und auf einmal fange ich an zu lachen. Ich lasse mich einfach ins Gras fallen ohne mir Sorgen über Flecken auf Hose und Shirt zu machen und plötzlich weiß ich, dass es Freiheit auch hier - in diesem Moment - geben kann!
Wir schaffen das!
verdammt!