Villiger
Gast
Sie hat einen Hass auf mich. Auch wenn nicht alles rund lief, sagt sie mal sinngemäß: so einen wie dich wollte ich immer, und jetzt das...
Was das Leben von ihr und mir angeht. Ich habe drei Freunde, seit Jahren, da kommt keine dazu, da geht keiner Weg. Ich hätte gerne mit dem ein oder anderen mehr Kontakt, aber es wird nichts, weil ich nicht so der kontaktfreudige bin. Sie hat ständig neue Freunde, verscherzt es sich mit diesen jedoch nach kurzer Zeit (fehlende Sicherheit). In der Zeit mit einem Teilzeitjob und 3.500,00 pro Monat und quasi kostenfreiem wohnen bei mir war sie ständig knapp.
In der Vergangenheit wollte ich sie unterstützen. Jetzt kriege ich dass aus der Entfernung mit und es muss mir egal sein, wenn sie sinnlos Geld ausgibt etc.
Was seien Aussage angeht, finde ich das auch sehr bedenklich. In Summe glaube ich aus seinen Erzählungen heraus, dass die Grundbedürfnisse eines Kindes nicht in der Form erfüllt werden, wie er es bräuchte. Sie machen viel zusammen, aber es fehlt das an ... (was auch immer). Ich kann ihr da nichts vorwerfen. Aber morgens mal 5 Minuten kuscheln vor der Schule. Den Kerl muss man nicht wecken. Der steht 1 Stunde vor Schulbeginn auf, da sollten 5min drin.
Letztlich sind vermutlich wie in einer Paarbeziehung viele viele kleine Dinge.
Ich werde jedoch das alleinige Sorgerecht beantragen. Nicht weil ich es wirklich will, sondern weil der Anwalt es empfiehlt, um die aus Sicht meiner Therapeutin, seiner rechtlichen Sicht und anderen Personen, die beste Lösung für ihn zu erreichen. Nämlich das er 9 Tage bei mir und 5 bei ihr ist. Das Ganze idealerweise bitte mit Option (wie soll das gehen), wenn sich seine Wünsche drehen sollten, dass er dann auch 9 Tage bei ihr und 5 bei mir wäre. D.h. in Summe würde ich gerne diesen Antrag nutzen, um ihn zurückzuziehen und die die Mediation zu gehen.