Ich denke noch immer, die Weigerung den Punkt selbst zu setzen, macht die Hoffnung, dass ein klärendes Gespräch zu irgendwas führen könnte, wenigstens zu einem irgendwie gearteten Abschluss.
Meine persönliche Erfahrung mit sowas:
Das klärende Gespräch kann man nicht erzwingen.
Das gibt es, oder eben nicht.
Man bleibt durch die Hoffnung irgendwie noch hängen, hat noch eine "Verbindung", durch die liegengebliebenen Sachen.
"Etwas" ist noch ungeklärt.
Umgekehrt finde ich das höchst unfair.
Wenn man jemanden verlassen hat, muss man auch den Schritt machen, sich zu erklären und seinen Krempel abzuholen.
Sofern der andere darauf besteht.
"Das hat Zeit."
Was ist denn das für eine Antwort?
Für IHN ja offensichtlich nicht!
Und irgendwo fängt der Selbstschutz dann an.
Man muss ja nicht unfair werden und ich bezweifle, dass "rechtliche Schritte" die weichere Variante wären, als jemandem seine Sachen, vor Regen geschützt, irgendwo vor die Tür zu knallen und drei Schlösser zu tauschen.
Nur für einen selbst fühlt sich das so an, als wäre es hart und als hätte man selbst damit den Schlussstrich gezogen.
In Wahrheit hat der andere das schon, mit seinem unfairen Verhalten.
Das ist irgendwie eine Schuldumkehr.
Nachher heißt es dann: "ICH hab ja nichts gemacht, ich HÄTTE das ja abgeholt, aber DU hast ja gleich alle Schlösser ausgetauscht und meine Sachen aus der Wohnung geworfen."
Und bei jemandem, der nur ETWAS Selbstzweifel hat, fallen solche Sachen auf fruchtbaren Boden
Ich finde nur, jeder soll für seinen Kram die Verantwortung übernehmen.
Und dazu WÜRDE gehören, dass sie ihren Kram holt, um damit fair abzuschließen.
Es bringt irgendwie nichts, um Fairness zu betteln, bei jemandem, der es nicht sein möchte.
Da ist es besser, für einen selbst, eine Grenze zu setzen
3 Schlösser sind dann 24 Euro (oder so?!

)
Den Schraubenzieher kannste ja für alle benutzen.

Lass dich nicht veralbern und laufe ihr nicht hinterher, da ist nicht viel zu erwarten.
Bleib DU fair. Mehr nicht..
Du bist nicht böse, wenn du ihr ihre Sachen bringst und dabei höflich bleibst und sachlich.