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Expartner von Narzissten eigener Anteil am Leid f alle

S
Zitat von PapaEmeritus:
„emotional reasoning“.

Ich glaube, das mache ich auch.

x 1 #196


S
Ich glaube, dass ihm mehr bewusst war, als ich dachte.

#197


A


Expartner von Narzissten eigener Anteil am Leid f alle

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PapaEmeritus
@Sincerite

Bei diesen Menschen ist damit aber gemeint, dass das eigene Gefühl als objektive Realität interpretiert wird.

x 1 #198


S
@PapaEmeritus
Als ich aufgegeben habe, hat er nicht gekämpft. Am Telefon danach sagte er mal, dass er irgendjemanden umarmen möchte. Ich habe mich immer als irgendjemand an seiner Seite gefühlt. Viel für mich gefühlt haben, kann er eigentlich nicht. Obwohl er immer diese weite Strecke auf sich genommen hat. An den Arbeiten hat er sich mit seiner Hälfte beteiligt, ausgenutzt gefühlt habe ich mich nicht. Heute bin ich wieder sehr verwirrt. Deine Antworten haben mich wieder etwas klarer gemacht.

x 1 #199


PapaEmeritus
@Sincerite

Ich kann dir im Endeffekt nur meine subjektive Meinung geben. Die muss natürlich nicht richtig sein, es kann jeder anders wahrgenommen haben. Ich hab auch absolute Hilfsbereitschaft gesehen. In Momenten, in denen es aber wirklich darauf ankam, wenn es zB um respektloses Verhalten mir gegenüber ging, war von dieser „Hilfsbereitschaft“ absolut nix mehr zu sehen, wahrscheinlich weil ich es mir erlaubt hatte, ihre Grandiosität in Frage zu stellen. Dinge wie Hilfsbereitschaft, Nettigkeit etc. muss nicht immer ein Ausdruck intrinsischer Persönlichkeit sein. Aber wie gesagt, es ist nur meine Meinung. Du solltest dir trotzdem deine eigene bilden und immer ergebnisoffen sein.

x 1 #200


S
@PapaEmeritus danke, dass du immer wieder auf mein Durcheinander reagierst. Ich werde dadurch tatsächlich langsam klarer. Es hilft mir, wenn mir jemand meine Wahrnehmung bestätigt. Das Ganze ist so verdreht und so verrückt.

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PapaEmeritus
@Sincerite

Genau. Viele Dinge empfand ich auch absolut verdreht. Inzwischen betrachte ich aber das Beziehungsangebot dieser Menschen. Halten sich für grandios, haben Sonderrechte und erwarten Sonderbehandlung. Als Gegenleistung wird aber nicht viel geboten. Das positive Verhalten ist oft an Bedingungen geknüpft, die man oft nicht kennt, die man erst im Nachhinein erkennt, und dann werden die Regeln ständig geändert, damit man ja nicht gewinnt. Also das Preis-Leistungsverhältnis ist extrem schlecht. Und da muss man sich die Frage stellen, ob man das will. Ich persönlich wollte das irgendwann nicht mehr.

x 1 #202


S
@PapaEmeritus Er hat immer versucht, mich eine Stufe unter ihn zu drücken und ich habe es nicht ernst genommen. Sie brauchen scheinbar die obere Position und die Macht über die Regeln. Wenn sie damit jemanden verletzen, übernehmen sie keine Verantwortung. Das wird scheinbar durch den massiven Schutzmechanismus unterdrückt, sie dürfen keine Fehler machen. Deshalb geht ein ehrliches "tut mir leid" nicht. Vielleicht haben sie doch in der Kindheit Situationen erlebt, die den Überlebensalarm ausgelöst haben. Trotzdem ist es ihre Verantwortung mal endlich zu reflektieren und für die Konsequenzen ihrer Schutzmechanismen als ihr Werk zu erkennen. Dann sollten sie evt. Partnern davon erzählen, damit diese sich vorher entscheiden können, ob sie damit leben wollen. Aber komischerweise kommt das erst nach und nach ans Tageslicht. Dann kann es doch nicht so unbewusst sein. Mein Exfreund sagte mir mal in unserer Pause, dass er ein Ar. sei und lachte. Ich habe es nicht so ernst genommen, wie die ganze Zeit...

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PapaEmeritus
@Sincerite

Ich denke, dass es eben ein Problem mit der Selbstreflektion ist. Diese Menschen sehen sich mMn nicht als das Problem, haben aber die Empathie zu wissen, dass es eine gewisse emotionale Bindung braucht, damit das Verhalten wirkt, und es bis zu einem gewissen Punkt sozial nicht akzeptabel ist. Wenn die von Anfang an sagen würden: pass auf, du musst dich mir unterordnen, würdest du wahrscheinlich nicht sagen Ja, machen wir so.
Und ja, ich denke auch, dass das Verhalten bis zu einem gewissen Punkt bewusst, aber eben nicht reflektiert ist. Ich denke sogar, dass diese Menschen nicht mal sagen könnten, warum sie das machen. Ich denke aber nicht, dass das unbedingt ein Schutzmechanismus für einen irgendwann mal verletzten inneren Kern ist.

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S
@PapaEmeritus Ich habe bei einem Austausch hier zwischen Dir und Plague heraus gelesen, dass du der Meinung bist, dass es angeboren ist, weil im Gehirn etwas fehlt. Ich habe dazu gelesen, dass im Gehirn etwas fehlt, weil es nicht benutzt und trainiert wurde, deshalb sei dieser Teil des Gehirns geschrumpft. Man könne den Teil für die Empathie aber wieder aktivieren. Ob es so stimmt, weiß ich nicht. Das Mitgefühl wäre ein Gegenspieler für solches Verhalten, das ist aber unterentwickelt oder das "Ich" ist viel wichtiger. Wie auch immer, sie können keine echte Wertschätzung und Liebe geben, weil sich alles um ihr Befinden dreht. In ihrem Fokus ist kein Platz für das Befinden anderer. Weil er sich nicht einschränken wollte, hat er zweimal etwas so ausgesprochen, von dem er wusste, dass es mich verletzen würde. Es waren Sachen, die andere auch verletzen würden. Er hatte abgewogen und sich für seine "Freiheit" entschieden. Oder er hätte aus seiner Sicht Macht abgegeben, wenn er verzichtet hätte. Ich glaube ihm war bewusst, dass er die Macht wollte. Aber vielleicht, weiß er nicht, warum er diese Macht braucht.....

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S
@PapaEmeritus ich gehe jetzt offline. Gute Nacht!

#206


PapaEmeritus
@Sincerite

Nee, dass es angeboren ist, würde ich nicht sagen. Es gibt wahrscheinlich eine gewisse Heritabilität. Heritabilität sagt im Endeffekt aus, wieviel Prozent der Unterschiede zwischen Menschen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe genetisch bedingt sind. Ich denke, es gibt eine genetische Veranlagung, aus dem heraus das Verhalten entstehen kann, nicht muss. Erziehung, Erfahrung, Erlebnisse spielt dann natürlich eine Rolle und formt den Menschen. Und die Gehirn Geschichte ist dann wie die Frage nach Henne und Ei. War das Gehirn von Anfang an so, oder ist es durch Erlebnisse so geworden? Wobei diese Diskussionen keine Rolle spielen und mMn auch am Grundproblem vorbeigehen. Das ist mMn die Frage ob, und wie lange man das Verhalten akzeptiert. Für mich war irgendwann klar, ich kann das unabhängig von der Ursache nicht mehr akzeptieren. Ich habe irgendwann aufgehört zu versuchen, den Menschen zu erreichen. Alles, was ich gemacht habe, hat keinen Erfolg gebracht. Und da war für mich irgendwann klar, eine Beziehung, in der ich mich unterordnen muss, in der ich Bedingungen akzeptieren muss, die ich nicht kenne, für deren Einhaltung ich dann aber auf irgendeine Art und Weise bestraft werde, sei es durch Vorwürfe, Schuldumkehr oder Silent Treatment, ist für mich nix wert. Aber das muss im Endeffekt jeder für sich selbst entscheiden. Deswegen wäre mein Rat: versuche vielleicht von der Frage nach Ursachen wegzukommen, und beschäftige dich mit dem, was real passiert ist. Und daraus solltest du Schlüsse ziehen. Das können natürlich komplett andere sein, als bei mir, ich will nicht sagen, dass mein Weg oder meine Meinung der/die einzig wahre ist.

#207


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