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Expartner von Narzissten eigener Anteil am Leid f alle

QueenA
Zitat von Sincerite:
@Malina84 und @PapaEmeritus Danke Euch. Ich kann so etwas gerade wirklich gebrauchen. Es könnte sein, dass er die kommende Woche in meiner Stadt ist ...

Die Frage ist, was erhoffst du dir von dem Gespräch? Du hast ja verstanden was in der Beziehung nicht rund lief.
Was sollte er beim Treffen Dir erzählen was du nicht schon kennst? Es sei denn, dass Du es benötigst um zu einem innerlichen Frieden fändest.

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S
@PapaEmeritus wieso hast du es nicht sehen wollen?

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A


Expartner von Narzissten eigener Anteil am Leid f alle

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M
Zitat von Sincerite:
@Malina84 und @PapaEmeritus Danke Euch. Ich kann so etwas gerade wirklich gebrauchen. Es könnte sein, dass er die kommende Woche in meiner Stadt ist ...

Ich würde es sein lassen. Er hat dir nicht gut getan, ihr seit getrennt.
Nachher kommt man wieder zusammen und alles geht von vorne los. Ich war auch so dumm, mehrmals zurück zu gehen.
Ist meine Meinung.

Wenn du aber ein klärendes Gespräch möchtest, dich bereit dafür fühlst. Sicher bist, dass es vorbei ist.

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S
@Malina84 und @QueenA ich weiß nicht, ich denke, es wäre unhöflich, wenn ich ablehne. Ich weiß ja, dass die Ursache für alles seine Minderwertigkeitskomplexe seit seiner Kindheit sind, und dass auch dadurch ein wahnsinns Selbstschutzsystem bei ihm entstanden ist, das nicht zu durchdringen ist.

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M
Zitat von Sincerite:
@Malina84 und @QueenA ich weiß nicht, ich denke, es wäre unhöflich, wenn ich ablehne. Ich weiß ja, dass die Ursache für alles seine ...

Dir sollte erstmal wichtig sein, wie Du Dich dabei fühlst. Nicht was unhöflich ist.

Was sollte das Gespräch denn bringen?

x 3 #35


S
Respektvoll, freundschaftlich, Ich habe 9 Monate von meinem Leben mit ihm geteilt, in mir konnten durch diese Beziehung Kinderschmerzen heilen, weil sie sich dadurch gezeigt haben. Ich habe aber auch gelesen, dass durch eine Begegnung die alten Wunden wieder aufreißen können.

#36


PapaEmeritus
@Sincerite

Das ist schwer zu erklären. Ich hatte irgendwie im Gefühl, dass hinter ihren netten Worten nichts mehr nettes war. Ich kann’s mit Worten wirklich schwer beschreiben. Es war am Ende über Wochen ganz schlimm eskaliert, mit Schuldumkehr, Opferrolle, Silent Treatment, Gaslighting und dem ganzen Unsinn, den diese Menschen abfeuern. Irgendwann hab ich aufgehört drauf einzugehen, quasi diese Grey Rock Methode angewendet. Und da wurde sie plötzlich wieder ganz nett. Ich hatte eben einerseits die Hoffnung, dass nun doch alles wieder gut wird, andererseits hatte ich eben irgendwas im Gefühl. Und ich sollte leider Recht behalten.

x 1 #37


S
@PapaEmeritus
diese schei.. Hoffnung....hält alles am Leben...kenne ich auch...

x 1 #38


PapaEmeritus
@Sincerite

Ja, das ist für mich auch ein sehr großes Problem gewesen. Irgendwann ist die Hoffnung aber gestorben, dass sich etwas verbessert. Man muss eben leider davon ausgehen; dass sich nix bessert.

x 1 #39


S
@PapaEmeritus
Ich lese heraus, dass Du es bedauerst, dass es so gekommen ist. Es tut mir leid, dass du diese Erfahrung machen musstest. Ich glaube, dass jeder Mensch nur dann in sich geht und etwas verändern will, wenn er an seinem persönlichen Tiefpunkt ist. Scheinbar ist es für solche Menschen schlimmer, einen Fehler zuzugeben, als eine Beziehung zu verlieren, in der sie geliebt wurden. Angst überlagert Liebe.

x 1 #40


PapaEmeritus
@Sincerite

Bedauerst du es? Tatsächlich ist bedauern das falsche Wort. Was mich in meinem Fall eben geschockt hat war, dass 2 Jahre eigentlich alles gut war, und dann ging es rapide bergab. So sehr, dass ich das dann beenden musste, obwohl ich es eigentlich retten wollte.
Ja, diese Menschen gehen lieber mit dem Schiff unter, anstatt zuzugeben, dass sie sich verfahren haben. Das ist nicht mein Problem und hat auch nix mit mir oder in deinem Fall mit dir zu tun.

x 1 #41


S
@PapaEmeritus
Ja, ich bedauere es. Es gab auch schöne Augenblicke. Den Mann hinter seinen Schutzmechanismen habe ich wirklich gemocht. Er hat immer die 2x300 km auf sich genommen, um bei mir zu sein. Das Schlimmste für mich war, dass ich gezwungen war, es zu beenden, weil ich nicht mehr konnte. Sein Verhalten war gegen Ende so wie große Schranken, über die ich nicht mehr drüber konnte. Wenn er gegangen wäre, hätte ich es besser verkraftet.

x 1 #42


PapaEmeritus
@Sincerite

Das ist wahrscheinlich der härteste Punkt: Man ist mehr oder weniger gezwungen, das selbst zu beenden, sonst hört es nicht auf. Da brauchst dir da auch nix vorwerfen, du konntest nicht noch mehr machen. Nicht ohne Grund raten selbst ausgebildete Psychologen, die im Privatleben an solche Menschen geraten sind dazu, den Kontakt abzubrechen.

x 1 #43


S
@PapaEmeritus
Dein letzter Hinweis war jetzt gut für mich, weil ich trotz meiner Entwicklung doch noch immer wieder mal rumeiere. Ich denke dann, mit meinem heutigen Wissen hätte ich noch was reißen können, hätte respektvoll Grenzen gesetzt und nicht immer mit Vorwürfen hantiert oder ausgehalten. Vielleicht hätte das aber auch nur alles verlängert...
In ca. 15 Minuten gehe ich offline, falls Du noch antworten möchtest. Ansonsten vielleicht bis morgen.

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PapaEmeritus
@Sincerite

Man weiß es eben nicht. Ich hab auch lange drüber nachgedacht, was hätte man noch machen können, was hätte man noch sagen können. Als der Mensch dann aber versucht hat, mich zurück in die Dynamik zu ziehen (nennt man Hoovering), war mir klar, dass das alles Absicht ist, und dass man es hier nicht mit einem ängstlichen, unsicheren oder was weiß ich Menschen zu tun hat, und da war ich dann mit meinem Latein am Ende. Du hättest wahrscheinlich nichts anders machen können. Auch länger warten und hoffen bringt oft eher wenig.

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A


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