chezjeje
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ich will hier keine Romane schreiben und versuche meine aktuelle Situation kurz zu skizzieren:
Ich habe mit einer Freundin meiner Frau geschrieben, wir haben uns getroffen und auch geküsst - "mehr" ist nicht gelaufen, aber ohne Zweifel ist/war das ein Betrug und somit bin ich derjenige, der alles zerstört hat. Dies vorab.
Es kam alles raus und meine Frau hat sich sofort getrennt, ist seitdem eigentlich gefühlt ein anderer Mensch. eiskalt, aggressiv mir gegenüber, wirkt sehr abgeklärt und hat letztlich innerhalb von einer Woche schon alles in die Wege geleitet, was man in die Wege leiten kann. Wir haben zwei Kinder (3 und 5) und ein gemeinsames Haus. Aufgrund der sehr angespannten Situation (und Drohungen was den Umgang mit den Kindern betrifft) werde ich morgen ausziehen und in meinem Elternhaus unterkommen. Meine Frau wird über Weihnachten mit den Kindern in ihrer Heimat sein (das war schon lange geplant, eigentlich zusammen) und ab dann wollen wir direkt mit dem Wechselmodell beginnen. Auch wenn die letzten Tage oft "dumme" Sprüche von ihr kamen, gehen ich dennoch davon aus (und das sagt mir mein Bauch), dass ein Wechselmodell realisiert wird.
Aber genau darum geht. gefühlt liegt mein Leben komplett zertrümmert vor mir. Mir ist eigentlich alles egal. Geld, Haus. aber wenn es um meine Kinder geht, da breche ich täglich in Tränen aus. Ich war als Vater von Tag 1 sehr präsent, meine Frau und ich haben uns die Erziehung, etc. nahezu geteilt. Ich bin im Home Office, daher sowieso immer präsent, habe mir aber auch so sehr viel Zeit genommen, war abends nie weg und habe mich immer voll auf meine Jungs konzentriert. Und genau das bricht jetzt weg und genau damit komme ich null klar. Eigentlich gar nicht. ich bin so unfassbar verzweifelt. Meine Jungs immer eine Woche nicht zu sehen, dass kann ich mir einfach nicht vorstellen. das Gefühl, dass dann in mir hochkommt, ist nicht auszuhalten. Pure Verzweiflung, Angst, Panik, Hilflosigkeit.
Ich habe so viele Ängste. wie soll ich die Woche ohne Kinde rumbringen/aushalten, werden sich meine Kinder durch das alles von mir "entfernen"/weniger lieben, werden sie zukünftig lieber bei der Mama sein als bei mir und und und. tausend Fragezeichen, tausend Ängste. und keinerlei Licht am Ende des Tunnels.
Liebe Grüße
Jens
