@Woni80
Hallo Woni, darf ich eine andere Richtigung einschlagen?
Die der "Aha, da darf ich noch dran arbeiten" Richtung.
☺ Zitat von Woni80: Ständig Drohungen aus dem nichts heraus: „Soll ich gehen?, Ich pack mein Zeug“ …
Was ich glaube, ist, dass man da ganz aus Impuls reagiert, wenn man so eine Situation nicht kennt. Spannend finde ich allerdings, das als Chance zu sehen, es "besser" zu machen, für sich selbst.
Also, nehmen wir diese Art der Aktion " soll ich gehen?"
"Ich pack mein Zeug", was löst das in dem Gegenüber aus?, UND , kann man da nicht anders darauf reagieren, indem man nicht SOFORT reagiert, sondern innehält ODER kann man nicht auch nachfragen " Kann es sein, dass es dir nicht gut geht?" "Gehts dir grad nicht gut?"
Was ich damit anregen möchte,ist, nicht zu reagieren, sondern wahrnehmen und nachfragen.
"Möchtest du denn gehen?" Oder " Wenn du das möchtest!"
Es ist nicht ganz einfach das in Worte zu fassen, verstehst du grob was ich meine?
Zitat von Woni80: Einmal bin ich über eine direkte Lüge gestolpert, darauf angesprochen… ein Riesen Drama. Am Ende hab ich mich entschuldigt.
Das "Drama" war schwer auszuhalten oder?
Mit dieser "Entschuldigung" wolltest du das besämpftigen?
Gibt es da noch andere Ideen, wie darauf hätte reagiert werden können?
Ich meine, dass was er dir als "Geschenk" gegeben hat, ein Prozess der Weiterentwicklung geben kann. Was triggert einen daran, dass man nicht kurz inne halten und die Situation Rational sehen kann, oder, kann das Gefühl benannt werden, statt es zu überdecken "mir wird das grade zuviel, ich brauche jetzt Ruhe und würde später gerne darauf eingehen".
Was mir öfter auch selbst begegnet ist, dass wenn ich gestresst,überfordert oder durcheinander bin, nicht mehr klar denken kann oder nicht greifen kann, dass es ein "Problem" oder die " Überforderung" vom andern ist, die mich selbst gestresst und Überfordert werden lässt. Was hilft es emotionalen Abstand, statt darauf zu springen oder "klären" zu wollen.
Es ist so anstrengend, aber auch interessant.
Zitat von Woni80: Man mag es im nachgang ehrlich nicht nachvollziehen, was man auch mit sich hat machen lassen und ausgehalten hat.
Da bin ich bei dir.
"ausgehalten" bedeutet in diesem Kontext auch, Grenzen nicht klar erkannt oder nicht rechtzeitig gesetzt, es folgten keine Grenzen und darauf keine Konsequenzen. Warum, was hat da innerhalb von einem selbst gespielt
😉Weiterentwicklung, bei sich hinschauen ist viel mehr Wert.