Spreefee
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Zitat von Grätchen:Ich kriege das, was war, nicht verarbeitet, scheint mir. Und ich bin zwar kein Kind mehr, aber in manchen Situationen fühle ich mich noch genau so. Hilflos, absolut hilflos. Und oft komme ich dagegen einfach nicht an.
Nun, so dachte ich auch anfangs, dass ich das nicht verarbeitet bekomme. Auch wenn ich meine Mutter nicht sehe, habe ich sie in mir lieb.
Ich denke, es geht auch nicht unbedingt darum, dass du mit ihr über intime Dinge sprichst oder anfängst, mit ihr über die Vergangenheit zu reden. Denn sie lebt in ihrer Welt, ihrer Wahrnehmung, wie wir auch.
Wahrnehmung ist subjektiv. Nicht über die Vergangenheit sich mit wen auszutauschen, einen Deckmantel des Schweigens über seine Trauer selbst legen, lähmt und frisst einen auf.
Seit dem ich das alles verstanden habe, habe ich zumindest keine Depressionen mehr, und das erleichtert schon sehr.
Vielleicht können wir dir hier helfen, damit einen Umgang zu finden, der dich so weit zu dir führt, dass du Selbstvertrauen und keine Verlustängste mehr hast
Gerade diese Ängste machen ja, daß man klammert. Je mehr Raum man den Partner lässt, je leichter lässt sich eine Beziehung führen. Was nicht heißt, er ist frei oder ungebunden. Doch ein gewisser Freiraum ist für beide Partner wichtig.
Mit der Verlustängste,klammert man und lebt für den Partner, man verliert sich, gibt sich auf.
Zumindest habe ich das so verstanden. Zudem kann man lernen, seine Emorzu kontrollieren, zumindest verbessert damit umzugehen. Denn auch sie werden über unsere Ängste befeuert.
Vielleicht hilft dir das schon ein bisschen....
