Stonehenge
Gast
Zitat von Sternentaler:Man muss sich bei den Summen, die an Unterhalt fällig sind ernsthaft fragen, ob die Mutter auch etwas für den Unterhalt beisteuert. Wenn man sich die 1000Euro in diesem Fall ansieht, wage ich das zu bezweifeln. Höhere Nebenkosten und mehr Quadratmeter mit Kindern rechtfertigen diese Summe keinesfalls. Als mein Kind 12 wurde und der Unterhalt gestiegen ist, war ich bei 600Euro Einkommen für das Kind. Wenn ich hundert Euro für mehr Wohnraum und Nebenkosten abziehe, bleiben 500Euro übrig, die mein Kind im Leben nicht gegessen hat oder aller paar Monate für Klamotten ausgegeben hat. Ich habe sozusagen überhaupt keine Kosten selbst für ihn gestemmt- man muss unterstellen, dass Mütter den Unterhalt an keiner Stelle mitfinanzieren. Das Thema Betreuung muss da auch nicht rein, ICH habe mich für ein Kind entschieden und bloß, weil es bei mir lebt, rechne ich das nicht auf. Das ist alles so absurd.
Ist es nicht auch absurd, dass, wenn eine Ex-Frau wieder heiratet und zwar einen stinkereichen Arzt, der Unterhaltsverpflichtete (meist der Vater) entlastet werden sollte?! Vielleicht will ja genau dieser auch wieder eine neue Familie gründen und sich was aufbauen. Kannst vergessen, noch nie wurden die Zahlbeträge der Düsseldorfer Tabelle so oft erhöht wie in den letzten paar Jahren.
Ich verstehe es nicht warum da keiner mal wirklich rangeht und das Scheidungsrecht grundlegend überarbeitet wird.
Schon komisch, in jeder Stadt gibt es Selbsthilfegruppen für Väter nach Scheidung, für Mütter? Habe ich noch nie gesehen.
Ein Glück dass ich das hinter mir habe, aber hart war es trotzdem! Gerade dann, wenn die Mutter zum Skifahren nach St. Moritz fährt mit ihrem neuen Mann und dann noch zu den Kindern sagt...hach, den Urlaub finanziert der Papa mit dem Unterhalt.
Mir kann keiner mehr was erzählen, das Scheidungsrecht mit all seinen Facetten ist zum Nachteil der Väter.