Zitat von frechdachs1:Ob sie objektiv etwas vermisst hatte oder ob sie nur einem Schein hinter her lief. Somit ob wirklich in Eurer Beziehung eine falsche Richtung vorhanden war, oder ob sie sich an eine Wunschvorstellung, welche eine Affäre ohne Alltag ja ist, geglaubt hat.
Ich denke eher, dass die Affäre einen Grund hatte und diese tiefe Emotionalität Spuren hinterlässt, also bei den Affärenpartnern.
Auch wenn die Affäre beendet ist, wurde, weil die Affäre keine Zukunft hatte, trotzdem immer ein wenig Sehnsucht zurück bleibt. Man die starke ausgeprägte Emotionalität genossen hat und diese tolle Erfahrung, Erinnerung bleibt...oder nur schwerlich verblasst.
Wenn man dann in die Ehe zurück geht, h aus Vernunft, Pflichtgefühl und vielleicht auch Mitgefühl, dann bringt man was in die Beziehung mit ein, was prägt und man nur allein erlebt hat, was sehr intensiv wirkte. Diese Veränderung, spürt der Partner doch, ich könnte es aber mangels Wissen nicht auflösen und so läuft man ab sofort zwar einen Weg gemeinsam aber nicht mehr parallel zueinander. Und je länger man diesen Weg geht, wird der Abstand zueinander immer größer. Da spielen natürlich auch Schuldgefühle eine Rolle, Respekt und Anziehungskraft!
Einen Menschen den man immer ein Stück weit bemitleidet, da man ihn sehr verletzten würde ( wenn er die Wahrheit erfährt) , der strahlt nicht diese Anziehungskraft aus und das spiegelt sich dann auch im Punkto Leidenschaft wieder.