Zitat von NichtLustig:Da hilft doch nur Frieden schließen und wieder selbst leben.
Sicher, das kommt auch irgendwann.
Dem, der "gewechselt" wurde geht es ja nicht um den Wechsel an sich, sondern auch stark um die Gedanken, die damit zusammenhängen.
z.B. die Frage "War da schon was während der Beziehung?", "Wurde ich die letzte Zeit nur ausgenutzt?", "Hat sie mich betrogen?" , etc.
Solche Dinge vergisst der "Wechsler" auch schnell.
Ebenso wie den Trennungschmerz, das Gefühl von Alleine sein, fehlende Gewohnheit. All das ist beim Wechsler gar nicht bzw. nur in abgeschwächter Form vorhanden.
Zitat von NichtLustig:Was ist, wenn die nie eintritt? Wenn der eigene Warmwechsler eben doch glücklich ist?
Ich glaube nicht an sowas wie "Jeder bekommt, was er verdient." Ich denke eher Jeder bekommt, was er bekommt, egal ob er es verdient hat oder nicht.
Denn noch ist es ein psychologisches Ding, dass einen beim Verarbeiten hilft. Auch, wenn man es sich mehr oder weniger einredet.