Zitat von La-Fleur:
Ich weiß ja nicht wie du rechnest. Also ein Tag hat 24std. Davon gehen wir 7-12 Std arbeiten und danach? Ist dann dein Tag zu Ende, das du auf 1Stunde kommst. Hast du nur 1stunde Freizeit? Schaffst du nach der Arbeit keine Stundenanzahl von 2 bis 4 Std.um je nach Rasse den Förderungsbedarf zu decken? Erklär mal deinen Ablauf?
Zu meiner Zeit war es so das ich früh morgens den Hund ne Stunde ums Haus gejagt habe, dann arbeiten war und danach habe ich den Hund ne halbe Stunde ums Haus gejagt, Haushalt gemacht, wenn man ne Grundordnung hat geht das fix und bin danach mit Kollege Schnürstrumpf noch mal zwischen 2 bis 4 Stunden auf den Platz gefahren oder ins Gebüsch, beides beinhaltete Bewegung und Kopfarbeit für den Hund, danach ging es nach Hause und dann lag der platt inne Ecke und ich hab mich um andere Sachen gekümmert. Abends wurde der Hund nochmal ne halbe oder ganze Stunde ums Haus gejagt und kurz vor dem Schlafen nochmal ca.10 bis 15 min und dann war Zapfenstreich und der Hund hat gepennt.
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den Hund immer nur "um´s Haus" zu jagen - wie auch immer das gemeint ist - kann langweiliger
nicht sein - für Hund wie Frauchen. Gerade HUNDE wollen auch mal andere "Zeitungen" lesen, als nur die "um´s Haus" ausgelegten, die der Hund sicher selbst "ausgelegt" hat. Immer dieses stupide
"um Haus jagen"...war das sooo erfüllend?
Und ja...mein Tag hat auch nur 24 Std.! Den Hund tagsüber allein zu lassen, kam NIEMALS in Frage. Der Hund wurde morgens bewegt, wurde mittags bewegt, wurde abends bewegt - aber NICHT "nur um´s Haus" herum, obwohl der Garten sehr viel mehr Platz bot. Meine Hunde bekamen AUSLAUF, weil sie eben KEINE "Schoßhündchen" waren. Gebrauchshunde BRAUCHEN Bewegung, wollen beschäftigt werden...AUCH durch spielen.
Und ja.... die Hausarbeit machte sich auch bei mir nicht von allein. Dennoch - die Hunde bekamen ihre Zeit, indem sie "bewegt" wurden....und nicht nur "um´s Haus" herum. Sorry, dass ich das so süffisant beschreibe. Die Hunde waren sogar "Familienhunde".... aber nicht verwöhnt, nicht verhätschelt. Wenn ICH noch mal auf die Welt komme, wäre ich in MEINEM Haushalt als Hund bestens aufgehoben...gefordert zu sein, und auch spielerisch gefördert zu werden.
Und ja... jeder Hund ist in einem Tierheim besser aufgehoben, der bei "Frauchen/Herrchen" NICHT artgerecht gehalten werden kann. Und ich wiederhole mich - wer die Notdurft eines Hundes nicht 24 Std, am Tag gewähren kann, lässt am besten die Finger von einem Hund. Denn falsch verstandene Tierliebe hat wahrlich NICHTS mit "Liebe" zu einem Tier zu tun....sorry.