Zitat von Trebor72:Also, dieser Hund "soll" seinen ehemaligen Halter gebissen haben.
Ich glaube das nicht und wenn, dann mit Sicherheit nicht ohne Grund.
Dieser Test, ist in manchem auch vollkommen blöd, z.b. mehrer Leute drängen sich auf den Hund zu, das würde mir selbst nicht schmecken.
Wie soll der damit zurechtkommen? Irgendwie kann ich den verstehen, dass er nicht klein beigibt.
Werde jetzt trainieren und nacher zu Jason raus fahren. Diese Freude, die er zeigt, ist wirklich ansteckend

. Habe einen Leckerbissen für ihn besorgt

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Einen vergnüglichen Sonntag allen

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du bist echt sowas von blauäugig, was den Umgang mit einem auffällig gewordenen Kampfhund
angeht...
...das ist ungefähr so, als wenn ICH dir deine beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen absprechen
würde und DIR erklären wollte, wie ein "Dach" dicht zu machen ist.
Und die Tests, die für einen "Hunde-Führerschein" gemacht werden sollen/müssen, haben ihre Berechtigung....ähnlich der Tests, damit DU am Bau rumturnen darfst.
Und was du den kläffenden Hunden nachsagst, was du den an den Hundeleinen zerrenden Hunden nachsagst - DU hast NULL Ahnung von Haustierhaltung....und erst recht von Tierhaltung.
Und WENN ein Hund auffällig war - der kann dir nicht "erzählen", aus welchem Grund er zugebissen hat. Er HAT zugebissen, sonst wäre er im HV nicht unter einer solchen Beobachtung. Es geht darum, dass der Hund in seinem Wesen "ergründet" wird....und das kannst DU nicht einschätzen - nicht als blutiger Anfänger im Umgang mit Tieren, speziell Hunden, noch spezieller Kampfhunden.
Einen Rottweiler in seinem "Element" erlebt zu haben, der in seiner Schutzhund-Prüfung seine 80 Kg in "Bewegung" setzte, lässt JEDEN vor Respekt erstarren, der noch nie zuvor eine solch geballte Power in seinem "Element" gesehen hat.
Ansonsten war der Rottweiler die "grande dame" - abseits des Hundeplatzes. Kinder tobten mit ihm rum. Der Hund schlawenzelte um alle Menschen rum, sabberte alle voll, schmuste mit den Menschen, legte sich zu ihren Füßen. Auf dem Hundeplatz war der Rotti ein anderer Hund....und der Hundehalter durfte KEINE Handlung machen, die der Hund nicht kannte.
Ein Kampfhund HAT sein Wesen in sich - mehr oder minder stark ausgeprägt. Ein Jagdhund hat das auch - egal ob er für die Jagd eingesetzt wird oder nicht. Und ...Gebrauchshunde wollen gefordert werden...die wollen "arbeiten". Und DAS kannst du gar nicht bewerkstelligen, weil .... du NULL Kenntnisse hast und NICHT deshalb, weil dir die Zeit fehlt. Du KANNST nicht wissen, wie "der Jason" in Ausnahmesituationen agiert/reagiert....und du läufst als total Unerfahrener Gefahr, dass er sogar DIR übel mitspielt.
Nein... kein Hund beißt ohne Grund (zu) - und wer den Grund liefert, ist dem Hund vollkommen egal. Für dich können das Nichtigkeiten sein, warum "der Jason" zugebissen hat - "dem Jason" war/ist das
nach wie vor egal.
Fazit - ein solcher Hund gehört in die Hände erfahrener Hundehalter, die sich im Umgang mit Kampfhunden auskennen. ICH würde niemals einen Kampfhund haben wollen, weil ich - trotz 40 Jahre Erfahrungen im Umgang mit Gebrauchshunden - NULL Erfahrungen im Umgang mit Kampfhunden habe. Nicht mal als Hundesitter käme für mich ein Kampfhund in Frage.
Und ja.... Resistenz ist ein Begriff, der auf dich zu 100 % zutrifft. Es ist GUT, dass es Menschen
wie dich gibt, um zu erkennen, wohin "Resistenz" - gegen was auch immer - führen kann!
