Gast2000
Gast
Zitat:Zitat von DevilDog:
Update: am Sonntag kam die aktuelle Situation wieder hoch. Quintessenz war, ihr fehlt das Kribbeln, das Pickeln,
die Aufregung.
In einer Ehe sind beide LP für die Lebendigkeit und gut funktionieren der Paarebene und Elternebene gleicher-
maßen verantwortlich. Das Kribbeln, das Pickeln und die Aufregung, also Verliebtheitsgefühle, kann der EM
ihr in der Ehe mit zwei Kindern nicht bieten.
In der bunten, unbeschwerten und aufregenden virtuellen Welt wirkt das gegenüber was sie zu Hause hat viel
erstrebenswerter, zumal mit dem Gefühl etwas verpasst zu haben. Sie vergisst, oder blendet es dabei offenbar
vollkommen aus, dass das in das reale übertragen ein Lebensstil der Unverbindlichkeiten ist und mit der Zeit
genau das vermißt was man weggeworfen hat.
Meine Gedanken dazu:
@ DevilDog, sich jetzt auf eine Freundschaftsschiene einzulassen macht nur Sinn, wenn Du Zeit brauchst
und nutzt für alle notwendigen Schritte, incl. Rechtsberatung durch einen Fachanwald, einzuleiten und alles,
soweit möglich, in trockene Tücher zu bringen.
Bedenke, je mehr Zeit Du Dir dafür nimmst, umso minitiöser kann sie ihren Absprung planen und Dich dann
vor vollendeten Tatsachen stellen. Ich denke, deine Frau ist schon viel zu weit weg.
Sinnvoll kann es sein ihr zu sagen, dass Du etwas Zeit brauchst um über die Situation nachzudenken und
das Du ihr Deine Entscheidungen zur gegebener Zeit mitteilen wirst, sie über das was Du machst nicht mehr
informierst, mit ihr feste Kinderbetreuungszeiten vereinbarst, höflich aber distanziert bist, keine Beziehungs-
gespräche mehr führst und abblockst, selbstbewußt auftrittst, sie ansonsten links liegen lässt und Dein
eigenes Ding machst. Gehe raus unter Menschen, mache Sport und all das was Du gerne machst.
Gehe davon aus, dass die Ehe, es sei denn - was nicht wahrscheinlich ist - sie würde noch früh genug,
erkennen wohin sie das führt und das dann doch nicht erstrebenswert ist, zu Ende ist.
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Meine Meinung
