@ImErnst12
Zitat von ImErnst12: Also man kann so tief in einer Affärenblase hängen, dass man Abends bei der Familie, Kinder ins Bett bringen, gemeinsam Essen, 6 mit dem Ehemann, Morgens zusammen aufsteht, Abends zusammen ins Bett geht, seinem Mann sagt dass man Ihn liebt, dass alles OK ist, absolut blind ist und nicht einmal an die Konsequenzen denkt?
Bei Bekannten von uns wurde, auf ihren Wunsch, geheiratet, geflittert und ein Kind bekommen, während sie die ganze Zeit , über Jahre, eine Affäre hatte. Auf der Hochzeit hätte jeder geschworen, sie ist verliebt bis über beide Ohren und die wirkten immer super harmonisch.
Ich glaube, als nicht Fremdgeher kann man dieses mindset schlicht nicht nachvollziehen.
Im englischen gibt es dafür ja den Begriff entitlement, der in der Übersetzung ein bisschen verliert, aber eben aussagt, dass diese Person in dem Gefühl lebt, dass ihm/ ihr einfach „mehr, das“ zusteht. Wohlgemerkt v.a. mehr, als sie es umgekehrt ihrem Partner zugestehen würde.
und das ist für mich auch ein Knackpunkt, wenn es um „weiter oder nicht“ geht.
Ob dieser Mensch bereit ist, bei sich selbst da hinzuschauen, sich oft unschönen Wahrheiten zu stellen und entspr. Veränderungen bei sich selbst anstrebt.
Die meisten sind das nicht und nehmen die Abkürzung, die dann heißt, die Ehe war schlecht, ich wurde nicht gesehen, bin reingerutscht, hab mich halt verliebt. Tbc…bla bla bla.
In dem Fall ist mMn jedes Weitermachen sinnlos.