Natürlich bereitet ein nachlässiges und liebloses Verhalten im Ehealltag den Boden für Unzufriedenheiten.
Da gilt es aufmerksam im Gespräch zu bleiben und immer wieder nach zu justieren. Das ist selbstverständlich und gerät leider im Laufe einer langjährigen Ehe in Vergessenheit.
Fragt nach den Bewggünden der Affäre, auch wenn es schwer fällt, versucht es zu verstehen, dass heißt nicht, es zu entschuldigen.
Wenn ihr nach einer neuen Basis in der Beziehung sucht, ist es gut die Sehnsüchte Eurer Partnerin zu kennen.
Aber Eueren Frauen muss klar sein:
Ihr könnt nicht alle Sehnsüchte und Bedürfnisse Von ihnen abdecken.
Kein Partner kann das.
Das ist unmöglich.das ist die romantische Sichtweise in der ersten Verliebtheit.das muss den Allen Beteiligten klar sein.
Ihr könnt Euch nicht so weit verändern, dass ihr nun alle Sehnsüchte Eurer Frauen befriedigt.
Auch die Frauen können ja nicht alle Bedürfnisse von Euch erfüllen.
Neben aller Aufgeschlossenheit über Alltagsprobleme zu diskutieren, bleibt Euch selbst treu ( also im übertragenen Sinn

),bleibt die Persönlichkeit, die ihr seid, mit allen Defiziten und Schwächen.
Es ist Sache der Ehefrau, diese Schwächen zu akzeptieren und damit Leben zu können oder auch nicht.
Das könnt ihr nicht erkämpfen. Bleibt auf Augenhöhe.
Obwohl ihr zurecht verletzt seid, hört auf Vorwürfe zu machen, das hemmt nur den klaren Blick und die Chance eigene Anteile am Geschehen zu erkennen.
Fragt nicht nach Details, ihr werdet sowieso nie die ganze Wahrheit erfahren und die wollt ihr auch gar nicht kennen.
natürlich betrifft euch die Affäre in existentieller Weise, aber grundsätzlich ist es eine Angelegenheit der Frau, mit ihrer eigenen Unzufriedenheit in erwachsener Weise umzugehen.