Begonie
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Ein guter Hinweis, zu versuchen, auch die andere Seite zu sehen.
Dennoch wurde der TE mit einer harten Realität konfrontiert, die er sich nie gewünscht hat. Er hat sein Leben geordnet, ist ausgezogen und hat die Konsequenzen gezogen.
Er hat schon viel los gelassen angesichts der kurzen Zeit. Ganz los lassen wird schwierig sein, weil die Kinder verbinden. Und gegenüber seinen Kindern kann er nicht einfach los lassen. Er sieht was geschieht, mit seinen Augen. Und es macht ihn vielleicht nicht direkt unglücklich, aber auch nicht glücklich. Denn sie sitzt nach wie vor am PC und gibt Geld aus für ihre eigenen egoistischen Interessen, das sie nicht verdient hat.
Das ist nicht in Ordnung. Sie wird sich mit weniger begnügen müssen, denn auch der TE muss leben können. Auch wenn der Preis dafür harte Bandagen sind.
Ich wünsche Dir, Ratsuchender, dass Du trotz der Misere irgendwann Deinen inneren Frieden findest mit dem, wie alles kam. Abschied vom Traum einer glücklichen Familie ist sehr hart. Geht der Partner, ist es schlimm genug. Ist das ganze bisherige Leben auf den Kopf gestellt und wurden die Werte, die man darin sah, negiert, weil Anderes wichtiger ist, ist es noch viel schwerer. Die Enttäuschung über das Scheitern muss grenzenlos sein. Das muss man auch sehen.
Daher, kein *beep* storm, aber mein Mitgefühl gehört dem TE. Ich fühle mit den Enttäuschen und nicht mit denen, denen ihre Kunstwelt wichtiger ist.
Begonie