Zitat von Ichgeheim:So habe eben in der Handtasche meiner NF einen Zettel gesehen.
Folgende Stichpunkte sind darauf:
Trennung, stufenmahnung
Unterhalt, Zugewinnausgleich, vermögenswehrung.
Ausziehen (Haus)
Zuweisung Der Ehe Wohnung! Eingerahmt
465 trennungsunterhalt
Verzug gesetzt
Abischerung
Folgen der trennung
Jetzt muss ich doch schnell wieder den Anwalt kontaktieren obwohl ich grad ziemlich fertig bin.
Ich will ja nicht sagen man hätte es Dir gesagt. Aber.. doch.
Jetzt gilt es Ruhe zu bewahren. Ruhig zu bleiben. Unterlagen sichern. Geld beiseite legen, Du wirst es brauchen. Genau so wie einen
bissigen Fachanwalt. Einen, der vom Habitus Staatsanwalt in Mordsachen sein könnte. Gerne auch Frau, da Familiengerichte meist Richterinnen haben.
Und... suche das Gespräch! Sie wird Prozesskostenhilfe bekommen und dann kann alles, wirklich alles über den Anwalt laufen. Von der Zuweisung der Wohnung über Kindergeld bis zum Hausrat. Wer fährt wann in Urlaub. Selbst logisch anmutende Fragen. Das geht in's Geld. Denn Du wirst wohl Deinen Anwalt nach Streitwert zahlen. Um mal ne Größenordnung zu nennen: Ne strittige Scheidung mit involviertem Haus und Kindern kostet gerne auch mal 30.000 Euro. Ohne Zugewinnausgleich und Rentenpunkte. Nur Anwalt und Gericht.
Daher: Versuche so viel wie möglich außerhalb der anwaltlichen Ebene zu regeln. Streits machen nur die Anwälte reich. Das Geld kannst Du besser ausgeben. Für sie, die Kinder, Dich. Lieber 1000 Euro freiwillig gegeben, als gezwungen 1000 an sie plus Anwalt.
Versuch unbedingt ne Mediation. Auch um - wenn das vor Gericht landet - als kooperativ dazustehen. Und rede - von Dir aus - mit dem Jugendamt. Die kommen früher oder später sowieso mit in's Boot. Mach die zu Deinen Verbündeten. Versuche Kooperation, friss Kreide. So schwer das fällt. Einen echten Rosenkrieg? Wünsch ich Dir nicht, niemandem. Dann bekommst Du jahrelang bösartige Unterstellungen, Anfeindungen, Forderungen. Das macht fertig. Friss Kreide. Bleib ruhig.
Nur mal so am Rande und ohne für Dich aktuelle Bedeutung, daher OT. Eheverträge sind überbewertet und werden haufenweise von Gerichten zerrissen.