Zitat von TomGT: Ich sehe schon, dass einige Menschen hier im Forum tiefe Verletzungen davongetragen haben und offenbar nicht erkennen, wovon ich hier rede.
Das ist richtig. Mag auch sein, dass sie nicht erkennen/nachvollziehen können, wovon Du redest, weil sie zum Glück keine Erfahrungen mit Narzissten gemacht haben. Aber sie (ich!

) lesen Deine Beiträge und haben Fragen dazu. Von sowas leben Foren wie dieses. Mir persönlich ist einiges einfach nicht plausibel, deshalb frage ich nach.
Das ist kein Angriff, sondern soll die Situation (für mich) aufdröseln. Selbstverständlich musst Du nicht antworten; Du kannst auch Dir unangenehme Schreiber auf Igno setzen oder überscrollen.
Zitat von TomGT: Meine Frau ist ein Narzisst und ein sehr perfider dazu, das haben weibliche Narzissten so an sich, meinten die Therapeuten und der Psychiater.
S. oben: Ich habe keine Erfahrungen mit Narzissten (sondern nur mit ganz normalen @rschlöchern. Die gibt es ja auch

). Was ich aber mittlerweile hier im Forum - und anschließender Recherche bei Dr. Internet - verstanden habe, ist, dass die Diagnose sehr schwierig ist. Weil sich (viele) Narzissten anpassen wie ein Chamäleon. Deshalb hinterfrage ich solche Beurteilungen nach einigen wenigen Treffen bei Fachleuten, in denen es ja noch nicht mal um Deine Frau, sondern um die Tochter ging.
Zitat von TomGT: aber wenn drei Therapeuten und auch noch der Psychiater sagen: "Sie haben nichts falsch gemacht, seien Sie froh, dass die Frau aus ihrem Leben raus ist...",
Bei dem, was Du erzählst, haben sie völlig recht. Ob nun mit Narzissmus oder ohne.
Zitat von TomGT: Warum werden Männer immer noch als Täter oder Mittäter hingestellt und Frauen immer als Opfer?
Jaja. Immer.
Zitat von TomGT: Mein (weiblicher) Therapeut meinte schon vor Wochen, dass ich jeden Versuch unterlassen soll den Freundinnen meiner Frau, mit denen ich teilweise auch beruflich noch zusammenkomme, zu erklären, wer oder was meine Frau ist und was vorgefallen ist. Frauen sind generell immer Opfer, das ist eine gesellschaftliche Geschichte.
Mal ganz ehrlich: Auf die Idee würde ich wohl auch von alleine nicht kommen, die Freunde meines Ex "aufklären" oder auf meine Seite ziehen zu wollen.
Zitat von TomGT: Sie will mich wohl nicht verärgern, wegen der Vermietung, hat Angst, ich könnte sie aus den Räumen schmeißen (1 Jahr Kündigungsfrist).
Das verstehe ich z. B. auch nicht. Sie hat Angst, dass Du ihr die Räume kündigst, Du hast Sorgen, dass sie Eure Geschäftsbeziehungen kappt (von denen Du derzeit abhängig bist). Also kommt zur Paar- und Eltern- auch noch die Sachebene? Schwierig, wenn Ihr das nicht trennen könnt.
Zitat von TomGT: Und dann wäre dann noch der Trennungsunterhalt, der ihr Sorgen macht, sie will unbedingt dass ich darauf verzichte, was aber rechtlich eigentlich nicht möglich ist.
Natürlich kannst Du rechtlich auf den Trennungsunterhalt verzichten (solange Du deshalb nicht Sozialleistungen beziehen musst) - aber warum solltest Du? Der steht Dir zu und bei Eurem Einkommensgefälle (Du hast geschrieben, sie verdient 7x so viel wie Du) wärst Du schön blöd, wenn Du drauf verzichten würdest. (OT: Mich würde ja mal brennend interessieren, in welchem Gewerbe sie arbeitet. Halbtags. Und nein - natürlich erwarte ich keine Antwort).
Vermutlich wirst Du auch noch nachehelichen Unterhalt bekommen, kommt halt auf die genauen Umstände (und das Gericht) an. Auf etwas, das Dir rechtlich zusteht, solltest Du nicht verzichten. Was sagt Dein Anwalt? Hast Du bereits einen Anwalt konsultiert?
Worauf Du nicht verzichten kannst, ist der Kindesunterhalt, der Eurem Sohn zusteht. Die Tochter ist volljährig und muss den selber anfordern. Vermutlich kannst Du auch nicht auf den Versorgungsausgleich verzichten, weil es bei Eurem Einkommensgefälle große Unterschiede geben müsste - so Ihr beide in die Rentenkasse oder bei einem privaten Versicherer eingezahlt habt.
Zitat von TomGT: Ich glaube sogar, sie wäre noch lange mit mir zusammen geblieben, wenn ich sie nicht so schlecht behandelt hätte, nachdem eine Therapeutin sie auf die Selbstmordgefahr meiner Tochter hinwies und meine Frau alle Anweisungen ignorierte.
Das z. B. finde ich sehr schräg und ja, das maße ich mir an. Die Therapeutin sieht Suizidgefahr bei der Tochter und statt ihr einen Klinikaufenthalt zu empfehlen oder gar zu veranlassen, soll Deine Frau was? Ebenfalls einen Waschzwang an den Tag legen?
Zitat von Gast2000: Ich halte es für anmaßend hier ein Urteil über die Arbeit der Therapeuten und Physiater zu fällen.
Ach ja nun. Wir alle urteilen doch über das, was hier geschrieben wird. Die einen ausschließlich zugewandt und unkritisch, die anderen nachfragend und skeptisch. Ich selber finde, dass beides berechtigt ist (auch eine Mischung davon).
Wenn mir ein Therapeut sagt, dass mein Kind selbstmordgefährdet ist, dann würden meine sämtlichen Alarmglocken angehen. Da würde ich (!) nicht sagen "Okay, dann bemühen wir uns jetzt mal und gucken dann weiter!". Ich (!) würde alles stehen und liegen lassen und zusehen, dass mein Kind umgehend Hilfe bekommt und aus der Situation bei intensiver Betreuung - in einer Klinik - rausgezogen wird. Und ja - ich würde da auch von einem seriösen Therapeuten erwarten, dass er mir konkrete Hilfsangebote nennt. Ansonsten würde ich mir einen anderen suchen. Soweit maße ich mir - mit meiner Brille - tatsächlich an, eine Meinung zu solchen Therapeuten zu haben. Meine Meinung muss ja nicht stimmen...