nimmermehr
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Zitat von leroymuc:Einzige Erklärung für all das ist ein hormonelles Ungleichgewicht oder andere chemische Stoffe im Körper meiner Frau, die sie mit ein paar Pillen in den Griff bekommen hätte! Aber nein, Frau Psychotherapeutin weiß es ja am besten und diagnostiziert sich selbst!
Letztlich ergreifen ein paar ekelhafte Hormone Kontrolle über meine Frau und zerstören mir mein Leben!
Sie hat sich entliebt. Warum auch immer. Die Entscheidungen eines Menschen, sich zu trennen, herunterzuspielen auf vorübergehenden
hormonellen Wahnsinn, den man mit ein paar Pillen schon wieder in den Griff gekriegt hätte, ist ja schon geradezu verächtlich. Man merkt an diesen Worten, dass Du Dich die ganze Zeit nur als Opfer siehst und gesehen hast, und keinerlei ernsthafte Selbstreflektion betreibst, wo Deine eigenen Baustellen sind, die mit dazu geführt haben, dass diese Ehe gescheitert ist. Aber genau DAS ist Deine Baustelle in meinen Augen. Ständig die Schuld dafür, dass Dein Leben zerstört ist, beim Anderen suchen.
Im Übrigen klingt Eure beschriebene symbiotische "Wir gegen den Rest der Welt, wir brauchen nur uns und keine anderen Menschen"-Beziehung in freudloser Ernsthaftigkeit, die Ihr geführt habt, überhaupt nicht gesund. Ich bin mir ehrlich nicht sicher, ob Deine Frau das alles immer genau so toll fand wie Du, oder ob sie nicht genau dem entfliehen wollte. Vielleicht möchte sie für sich und Eure Kinder ja auch mal etwas mehr Lebensfreude, wer könnte es Ihr bei Eurer Geschichte verdenken?
Was sie finanziell abgezogen hat, eine Sache. Aber dass sie gegangen ist, kann ich verstehen. Eure Ehe klingt wie ein selbst gewähltes Gefängnis. Ich hätte so auch nicht leben wollen auf Dauer, aber vielleicht brauch ich ja auch ein paar Pillen.
