Zitat von Nathan-2:Hast du sie schon einmal darauf angesprochen dass ihr ganzes Verhalten fast so aussieht als wenn ein anderer schon im Hintergrund wartet der erst nach der räumlichen Trenneng in Aktion tritt.
Hallo Nathan-2, natürlich habe ich sie gefragt, aber die Antwort war immer ein sehr klares NEIN. Ich denke wenn ich sie häufiger Frage, wird die Antwort auch nicht anders ausfallen. Freunde von uns/mir stellen übrigens genau die gleiche Frage. Heute hat noch einer unsere Freunde, nachdem ich ihm von der derzeitigen Situation erzählt habe gesagt, dass er das schon befürchtet hat, da meine Frau sehr viel abgenommen hat und jetzt wirklich sehr sehr gut aussieht. Das ruft vielleicht den einen oder anderen Frauenversteher auf den Plan, war sein statement.
Tja, was soll ich sagen. Ein Restunwohlsein ist natürlich da, obwohl ich meiner Frau immer vertraut habe und auch noch vertraue. Sollte sich dann doch herausstellen, dass da jemand in Warteposition steht, dann wäre das sehr taurig und ein starker Vertrauensverlust, aber dann ist es so wie es ist.
Sollte die Situation jetzt schon so sein, frage ich mich aber warum Sie selber im Rahmen einer Krisenintervention zu einer Therapeutin geht und mit mir zusätzlich zu einer Paartherapie. Das würde doch niemand machen, der schon jemanden am Start hat, oder?
Zitat von Flusenhuhn:Hallo Rheinländer,
ich habe hier heute morgen mal quergelesen und was mir zu Deiner Frage als erstes durch den Kopf schießt ist, dass Du nicht dafür verantwortlich bist, zwischen Deinen Kindern und Deiner Frau zu vermitteln.
Schließlich sind sie erwachsen und Deine Frau ist diejenige, die sich erklären muss.
Ich finde es auch legitim, dass Deine Kinder sich an Dich wenden, um ihren Unmut über ihr Verhalten kund zu tun, aber ich finde, Du kannst antworten, dass Du es auch nicht verstehst.
Die sogenannte Midlife-Crisis gibt es zwar verstärkt bei Männern Deines Alters, aber eben auch bei Frauen und wenn Deine Frau meint, dass es ihr Weg ist, noch einmal von vorne anzufangen, dann muss sie mit den Konsequenzen leben. Wenn das bedeutet, sich das Verständnis der Kinder erarbeiten zu müssen, so ist das ihr Ding und nicht Deins.
Ansonsten kann ich mich Fantaatapong nur anschließen. Sei stark und unterstütze sie nicht noch in ihrem Auszugswunsch..... sie soll sehen, wie schwierig die Umsetzung ist, denn nur so erkennt sie den Wert Deiner Beteiligung. Ich glaube Du kannst in der Therapie noch so viel aufzählen, was Du alles im Haushalt geleistet hast, sie wird es nicht erkennen, solange sie es nicht erlebt.
LG
Fluse
Midlife-Crisis---- Ich gehe inzwischen davon aus, dass die einen gewissen Anteil an der derzeitigen Situation hat. Wie ich sie dabei unterstützen kann diese zu überwinden oder mit ihr zu leben ist mir jedoch unklar.
Haushaltsleistung----- Ich habe das Thema beim Therapeuten nicht mehr angesprochen, da ich das inzwischen genaus so sehe wie du. Eine Wertschätzung meiner Arbeit liegt derzeit einfach nicht vor und kann auch nicht erzwungen werden.
Kinder-----Die Kinder können sich immer an mich wenden und ich war und bin immer für sie da. Wenn sie aber über ihre Mutter hetzen weil wir gemeinsam Dinge abgesprochen haben, sehe ich mich schon in der Pflicht die Sachverhalte gerade zu rücken. Ansonsten habe ich den Kindern auch schon gesagt, das ich nicht alles verstehe, was hier im Haus so abläuft.
Auszug-----Meine Frau wird sich die Möbel wohl liefern lassen. Inwieweit dann noch meine Hilfe benötigt wird, steht noch aus. Wenn sie diese aber erfragt, werde ich nicht nein sagen. Habe mich aber denoch komplett aus vielen anderen Themen herausgezogen (Stromanbieter, Telefonanschluß, etc.) Hier soll sie bitte selber suchen. Die Umsetzung wird für meine Frau aber nicht wirklich schwierig, denn wenn ich ihr nicht helfe, sucht sie sich im Zweifelsfall jemanden der sich dafür bezahlen lässt. Was das mit unserem gemeinsamen Konto macht, brauche ich wohl nicht separat darzulegen.
Aussicht und Hoffnung----- Die habe ich weiterhin. Ich liebe meine Frau und ich hoffe einfach, dass sie das in ihrer eigenen Wohnung auch wieder klar für mich fühlen kann.