@Martin123 ich denke mit Menschen, die glauben dass man über Monate oder Jahre hinweg seinen Hormonen willenlos ausgeliefert ist, erübrigt sich jede Diskussion. Da es wirklich mehr als offensichtlich ist, dass da eine andere Lebenswirklichkeit vorliegt.
Natürlich mag es das alles geben. Vielfach (?)
Aber es ist weder die Norm noch gilt es für
jeden.
Über lange Zeit (die Rede ist nicht von einem Abend, Tagen oder maximal noch Wochen) seinen Hormonen komplett willenlos ausgeliefert zu sein, stelle ich mir grausam vor.
Aber ich stelle es mir auch grausam vor, suchtabhängig zu sein und mich nicht gegen das Trinken, Rauchen oder Dro. wehren zu können.
Es tut mir auch leid, wenn es anderen so geht, da ich meine gelesen zu haben, dass Sucht bis zu einem gewissen Grad Veranlagung und nicht nur zu 100% freie Entscheidung sei.
Egal.
Man wird diesbezüglich auf keinen Nenner kommen, jeder muss es für sich so handhaben wie er meint oder kann... anders geht es nicht.
🤷♀ Zitat von Martin123: Dass ich mir selbst meinen Partner zurechtlügen muss, soweit will ich es nicht kommen lassen.
Das siehst du, finde ich, genau richtig.
Wenn du deine Partnerin mit all ihren Facetten akzeptieren kannst, auch als den Menschen, der eben durchaus in der Lage war, das zu tun, was er bzw. sie getan hat - dann macht eine Neuauflage oder ein Weiterführen Sinn.
Zu fantasieren und zu projizieren wird eine solche Verbindung auf Dauer nicht weiterbringen.