Zitat von frederik1020:Zunächst möchte ich allen danken, die sich die Zeit genommen haben, meine Geschichte zu lesen und darauf zu reagieren. Eure Meinungen scheinen sehr klar zu sein: Ich sollte Frau E. meiden und einer Affäre keinen Raum geben. Der Ratschlag, mich darauf zu konzentrieren, meine eigene Familiensituation zu verbessern, ...
Hallo frederik,
laut Deinem Profil bist Du 48 Jahre alt. Du hast also nicht gerade jung geheiratet.
Deswegen bin ich verwundert über Deine Beiträge. Darüber, dass Du irritiert bist, weil sich in Eurer Ehe der Alltag eingeschlichen hat. Das ist leider normal. Nicht schön, aber nach 10 Jahren ist auch der aufregendste Partner Gewohnheit. Das wäre auch Frau E. nach 10 gemeinsamen Jahren.
Gewohnheit muss nichts Langweiliges sein. Sie bedeutet u.a. auch Sicherheit und gibt Geborgenheit.
Frederik, Du schreibst, Du bist gern in Clubs, ect., Deine Frau nicht.
Ich vermute, sie trägt den arbeits- und kinderversorgungsmäßigen Löwenanteil bei Euch? Und ist dann abends rechtschaffen müde?
Ich kann durchaus verstehen, dass da ein "freies" Leben erstrebenswert erscheint. Und es liegt mir nicht daran, für eine Ehe zu plädieren, die Einem der zwei Partner wie ein Gefängnis vorkommt. Ganz bestimmt nicht.
Aber irgendwie kommt es mir so vor, als habest Du die Realität durch Dein Fremdschwärmen aus dem Blick verloren. Frau E., die das pralle Leben zu versprechen scheint, kommt Dir vor wie eine Oase in der Wüste?
Ganz nüchtern betrachtet: wie lange, denkst Du, wird das halten, wenn Du theoretisch Unterhalt für 2 Kinder zahlen musst und am Wochenende die Kinder hast? Oder falls Frau E., solltet Ihr zusammenkommen, selbst noch ein Kind will? Da ist der Alltag schneller da, als Du gucken kannst...
Bitte, beziehe derartige Überlegungen auch in all Deine Planungen ein, wenn Du eine Entscheidung treffen willst. Egal, wie Du Dich allerdings entscheidest - viel Glück!