Zitat von leilani1801:@Cappuccetto :
Zwangserkrankung hin oder her. Es ist doch schlichtweg seltsam, wenn der Partner nach einer Trennung es wochenlang tunlichst vermeiden möchte, dass man ihn besucht.
Ok, mal 3 Wochen oder so, das finde ich plausibel, um mir in der Anfangszeit entgegen zu kommen oder mich wegen meiner Erkrankung nicht zu belasten, aber so lange?
Die anderen 4 Wochen meinte er ja, dass es in seiner Wohnung extrem schlimm aussieht und er zu faul ist zu putzen. Dafür keine Zeit hat, weil er ja an den anderen Wochenenden immer bei mir war.
Also da haben wir unterschiedliche Ansichten.

Ich kann mich im Bezug aufs Chaos aber auch viel zu gut in deinen Freund reinversetzen glaub ich.
Ich wiederhole mal: Du bist wegen vielen Dingen misstrauisch. Viele Dinge, die andere als Nichtigkeiten abtun würden und hinter denen natürlich dennoch etwas stecken könnte.
Du weißt oder glaubst aber auch, dass du eh niemandem je mehr vertrauen könntest. Ihm nachspionieren bringt nix, findest du. (ich übrigens auch!)
Aber prinzipiell geht es dir nicht gut, bzw. bist du beunruhigt.
Ich glaube, dir bleibt nicht viel übrig, als
1. über die vorgeschlagenen Hilfestellen (Coaching) nachzudenken
2. Auf dein Bauchgefühl zu hören und dich zu trennen - dann hast du zumindest eine zeitlang Ruhe, bis du jemanden findest, bei dem es möglicherweise wieder genau so weiter geht.
oder
3. dich weiter verunsichern zu lassen. Du wirst diese Unsicherheit dann aber ausstrahlen, glaub ich. Also er wird das schon merken, dass du misstrauisch bist. Oder es platzt mal aus dir raus und du sprichst es wieder an. Könnte gut sein, dass es ihm dann irgendwann zu viel wird. Dann bist du wieder bei Punkt 2.
Ich würde mich sehr für dich freuen, wenn noch jemand einen anderen Weg fände.
EDIT: Habe gerade deinen letzten Post gelesen. Ja, wenn du das schaffst ist das eine sehr gute Idee. Den Stress rausnehmen und zu versuchen ihn nicht zu kontrollieren. Du könntest versuchen, einfach die Zeit zu genießen und was kommt, kommt eh.