Zitat von Katasmile:Ich glaube, hier gehts nicht um Schuld. Ihr seid unterschiedlich. Aber aus einem friedlich gemütlichen Pony wird kein Hengst im Bett. Ich glaube auch nicht, dass er beim Arzt Angst vor einem Befund hatte, ausser er ist Hypochonder.
Eher hatte er Angst/ Hemmung, mit einem Fremden über fehlende Poten./ Leidenschaft etc zu sprechen und dass er "im Bett nich leidenschaftlich" genug ist/ es in den Augen seinwr Freu din nicht "bringt". Da hätten auch erfahrener Männer wohl ein Problem mit so einem Gespräch. Und welcher Mann in deinem Alter, will schon über Poten. reden. Sofern er überhaupt welche hat. Er ist ja nur schüchtern und du ev. paar "Ligen" weiter oben?
Schüchternheit ist nicht thetapiebedürftig, wenn er keine massiven Probleme um Leben damit hat oder darunter leidet. Wenn er aus eigenem Antrieb das Bedürfnis nach einer Therapie hat, ist es etwas anderes.
Aber er selbst sieht es ev. nicht so.
Deine Vermutung mit der Angst, mit Fremden über sein Problem zu sprechen, wird so sein. Ja.
Er leidet, er sagt, er wurde früher in der Schule oft gemobbt, war übergewichtig und sehr sehr introvertiert. Ist kaum rausgegangen. Dann haben ihn zwei Frauen wohl ziemlich verarscht.
Er hat dann angefangen an sich zu arbeiten. Aber eben an der optischen Schiene. Er hat abgenommen, ist rausgegangen, hat neue Leute kennengelernt, Frauen kennengelernt, aber er war allen zu ruhig und zu langweilig.
Ich will aus ihm keinen Hengst machen.
Ich möchte für ihn da sein, ich möchte ihm helfen, bei seinen Problemen. Er hat mal zu mir gesagt, dass er sich selbst nicht versteht und dass er sich selbst immer abwertet, dass er denkt er ist zu nichts zu gebrauchen und steht sich selbst im Weg.
Mir tut das weh, ihn so zu sehen und ich dachte, er braucht vielleicht etwas "Starthilfe", weil er selbst nicht den ersten Schritt machen kann.