Zitat von hahawi:
Hmmm, ich glaube, dass wir beide ein grundlegend unterschiedliches Bild davon, was eine valide und statistisch korrekte Form der Forschung betrifft.
So wird zum Beispiel in der ersten Studie betrachtet, wie es um die Gewalt gegen Frauen und Kinder steht, aber ein unvoreingenommenes Bild, wie es um Gewalt in Beziehungen steht, fehlt da leider. Darüber hinaus kommt man bei einer kurzen Recherche schnell an den Punkt, dass man diverse Organisationen zum Schutz von Frauen und Kindern als Lieferant für Zahlen nimmt - alles sehr einseitig.
Bei der letzten Studie werden Kriminalstatistiken verwendet, diese klammern vollständig aus, dass die Dunkelziffern sehr hoch sind, was Männer angeht. Ebenfalls klammert es aus, dass viele der Fälle von pro feministischen Organisationen begleitet/eingeleitet werden. Die Diskrepanz zwischen der Anzahl solcher Organisationen zum Schutz von Männern und Frauen sollte ebenso deutlich werden, wie die nicht vorhandenen statistischen Grundansätze, die sich auf ein möglichst großes Bild beziehen. Also ebenfalls sehr einseitig, ohne Kontrollgruppen und im Boot sind zusätzlich noch Interessengruppen und
viel Geld.
Da kommen wir auf keinen grünen Zweig. Ist halt so, als wenn Du Linksextreme fragen würdest, wer die meisten Straftaten verübt. Das eigene Nest wird da selten angegangen.
Wie gesagt, ich verlasse mich da lieber auf korrekte Statistiken, die auch nach statistischen Vorgaben durchgeführt werden. Meine Kritikpunkte sollten Dir da hinsichtlich der Einseitigkeit zu denken geben.
Kurze Kontrollfrage: Was denkst Du wie hoch der Anteil von Männerhäusern zu Frauenhäusern ist? Wirst Du Dir dieser Diskrepanz bewusst und fängst an nachzubohren, eben hinsichtlich wichtiger Teilgruppen, die nicht genannt werden oder eben ohne Kontrollgruppen, dann sagt sowas wie mit der Belastung der Kriminalstatistik lediglich aus, wie viele gerichtlich behandelt werden, allerdings nicht, wie die Realität aussieht.