Zitat von teardrops: Sei froh, dass sie ehrlich war und sei froh über das, was ihr habt. Das haben viele Menschen nicht.
Sei froh? Laut der Aussage der TE war sie doch mittlerweile (mentaler Zustand) gezwungen ihr Gewissen dahingehend zu erleichtern und es zu beichten. Sie hat den Ausführungen des TE nach da eher was für sich getan (die Lüge beendet) als für ihn.
Nochmals: wenn hier eine Frau geschrieben hätte, dass ein Mann unter unwahren Vorraussetzungen eine Partnerschaft begonnen/weitergeführt hätte, also ganz platt, er gelogen hätte, dann würde das hier vermutlich ganz anders aussehen.
Wie oft lese ich hier Threads bei denen einer von beiden lügt und hier sofort und straight zur Trennung geraten wird. A la "wer einmal lügt, tut es immer wieder". Und hier wird nun "aufgewogen" und die "Ätsche-Bätsche-Du-aber-auch"-Nummer gebracht?
Ganz klar: er hat Dinge getan oder eben unterlassen, die zur Trennung führten. Das ist das eine. Aber dass sie ihn auf
explizite Nachfrage belügt um an ihr Ziel (Weiterführung der Partnerschaft) zu kommen, ist schon Hausnummer. Wie oft lese ich hier, dass eine Weiterführung/Neustart einer Partnerschaft ohne Altlasten vonstatten gehen sollte, kein aufwiegen der Vergangenheit, kein Nachtragen... Und dann lese ich hier diesen Thread. Lustigerweise wird dann dem TE aus der eigenen, selbstgerechten und moralisch "überlegenen" Haltung heraus gesagt, er sei selbstgerecht, selbstgefällig und sie darf tun und lassen was sie will. Ja, kann sie gerne machen! Wenn sie meint, sie muss einen ganzen Darkroom durchlutschen und sich von allen möglichen Typen durchlümmeln lassen - alles ok. Aber dann sollte sie doch soviel Anstand haben und ihm auf seine Nachfrage eine ehrliche Antwort geben. Vermutlich wusste sie auch ganz genau, dass der TE ein massives Problem damit hätte und sie eben keinen Neustart bekommen hätte, wenn sie ehrlich gewesen wäre. Ich nenne das bewusste Manipulation oder eben arglistige Täuschung.