Columbo
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Guten Morgen ihr Lieben,
ich habe mich dieses Wochenende bewusst hier zurück gehalten, um nicht pausenlos mit der Trennung konfrotiert zu werden.
Auch kann ich nicht mehr auf jede einezlne Nachricht im Detail eigehen, da ich mich dann automatisch wieder hineinsteigere.
ABER, seid versichert:
Ich habe alle eure Nachrichten natürlich gelesen und versuche vieles davon zu beherzigen und umzusetzen.
Außerdem freue ich mich weiterhin über jeden guten Zuspruch von euch.
Ich vermute auch, dass ich wieder in dieses böse tiefe, schwarze Loch gezogen werde.
Wenn auch seltener, aber es wird passieren.
Aktuell ist der Morgen für mich am aller schlimmsten. Direkt nach dem Aufwachen drehen sich meine Gedanken, leider negativ, im Kreis. Was wäre wenn, warum habe ich nicht, usw. usf.
Diese ungewissheit, was man mit dem Tag anfangen soll. Die alten Gewohnheiten fallen ja komplett weg.
Meine Sehnsucht nach ihr kommt in Schüben, dann aber heftig.
Gestern habe ich mich damit ausgezeichnet, meiner Schwester in der Früh eine Todtraurige Nachricht zu schreiben, nur um eine Stunde später Entwarnung zu geben... denn da ging es mir schon wieder besser. 😅
Meine Schwester kenn diese Zustände glücklicherweise aus eigener Erfahrung, daher kann Sie damit sehr gut umgehen und lässt mich einfach machen inkl. guten Zuspruch.
Ich mache wohl die typischen Phasen durch. *bäh, ich will nicht*
Von "zu Tode betrübt" bis hin zu "ach kommt, das wird schon wieder" ist alles dabei.
Dafür sind diese Phasen gefühlt nochmals intensiver. Annehmen, zulassen, aber was ich mittlerweile recht gut hinbekomme, ist diese "STOPP". Diese Negativspirale kann ich mit diesem Wort ganz gut abwürgen.
Um auch mal was positives zu berichten:
Am Samstag habe ich eine Wohnzimmerwand farbig ausgemalt, sowie am Samstag (endlich) Vorhangschienen montiert, wo ich dann am Sonntag Vorhänge dran gemacht habe mit Hilfe meiner Mutter.
Meine Home Office Arbeitsbereich steht jetzt auf der anderen Seite des Wohnzimmers und ein neues Bücherregal habe ich mir auch gekauft, welches aber erst aufgebaut werden muss. Das war dann doch zuviel des guten, nach all der Malerarbeit und Vorhangaufhängerei...
Das Wohngefühlt ist jetzt natürlich ein ganz anderes - ES IST MEIN ZUHAUSE! Das ist es ja von Anbeginn.
Meine Ex ist "nur" dazu gezogen. Zwar früh nach meinem Einzug, aber ALLES hier war meine Entscheidung.
Alle Möbel, Küche und die Wohnung selbst waren von Beginn weg MEINE Entscheidung - ich habe es alleine ausgesucht und eingerichtet.
Es gefällt mir und ich muss "nur" noch mit mir selbst klar kommen.
Dem Alleinesein. Dem "was unternehme ich in meiner Freizeit" und was es noch so für Hürden gibt, welche man als Single bewältigen muss.
Mir fehlt zwar das "Wir" Gefühl sehr, aber dass kommt irgendwann wieder. Nur bis dahin, MUSS ich es doch selbst auch schaffen. Ich weiß, dass ich es kann. Nur muss ich es noch fühlen.
Morgen habe ich einen Psychologen Termin, wo ich mich etwas begleiten lassen möchte und Ansätze lernen möchte, die ich jetzt womöglich noch nicht kenne.
Ich gebe aber auch offen zu, dass ich oft daran denke: "Würde mich heute ein Auto überfahren, dann wäre das die Erlösung".
Klingt wild, ist es auch. Selbst würde ich mir NIE, NIE, NIE etwas antun.
Und natürlich möchte ich auch nicht, dass das Schicksal zuschlägt, denn das Leben ist schön, wenn man sich aus dem ganzen Mist raus kämpft und bald wieder sein eigenes, neues Leben beginnt.
Und irgendwann dann auch wieder mit einer Frau an meiner Seite.
Freue mich auf eure Nachrichten. ☀
PS:
Hab jetzt sehr viele Grammatik- und Rechtschreibfehler entdeckt.
Sorry dafür, werde das jetzt aber nicht ausbessern.



