Columbo
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meine Freundin sagt oft zu mir "ich hatte das Gefühl", dass du kein Kind haben möchtest, dass du nicht in eine größere Wohnung ziehen möchtest, und und und.
Das sind allerdings, wie erwähnt, Gedankengänge ihrerseits, weil Sie in unsere Gespräche gerne Dinge hineininterpretiert, dich ich in der Form nie gesagt habe.
Sie weiß von vielen Gesprächen, dass wir dasselbe im Leben erreichen wollen.
Sie bezieht sich leider auf Aussagen von mir, die Sie in den falschen Hals bekommt.
Z.B. "Ich möchte nicht erst mit 40 ein Kind haben" (ich bin 34)
Die Aussage bezieht sich also darauf, dass ich nicht noch solange warten möchte.
Sie interpretiert, dass ich gar kein Kind habe möchte.
Beim Wohnungsthema war meine Aussage, dass zum aktuellen Zeitpunkt bis Ende April das Thema eher ruhen sollte, da ich im März eine große Prüfung habe, wofür ich jetzt eben noch sehr intensiv lernen muss.
Sie interpretiert, dass ich mit ihr nie in eine größere Wohnung ziehe möchte.
Das Problem an der Sache ist, dass Sie mit IHREN Gedankengängen unsere Beziehung gefährdet, weil Sie sehr gemein zu mir wird.
Außerdem denke ich nur noch an die Ausbildung… äh Hallo? Woran soll ich sonst in der Endphase denken?
Es ist ja nicht so, dass ich Sie ignoriere, ich sag sogar, dass ich mit ihr was Unternehmen möchte, damit ich von den Prüfungsgedanken wegkomme.
Dazu sei gesagt, dass Sie vor einigen Jahre selbst eine ähnliche Prüfung hatte und in der Phase lt. Ihren Aussagen für niemanden zugänglich war.
Daher finde ich Ihren Vorwurf von Grund auf gemein.
Leider ziehen sich die Problemchen weiter, denn meine Fragen "was wollen wir heute essen", "was wollen wir heute machen" stressen Sie so dermaßen, dass Sie von mir nur noch weg möchte.
Was mache ich falsch? Ich gebe ihr Freiraum soweit möglich in einer kleinen 2 Zimmer Wohnung.
Sie gibt zu, dass Sie mit ihrem Leben überfordert ist und unglücklich ist.
Leider sagt Sie mir auch immer wieder Dinge, die nicht schön sind, welche Sie aber nicht so gemeint hat, wenn Sie wieder normal ist.
Ich bin total überfordert und traurig zugleicht.
Denn ich will nur das Beste für Sie - für UNS.
Aktuell ist es so, dass Sie sich ein paar Tage Auszeit von mir genommen hat, um herauszufinden, ob Sie mit mir noch zusammenleben möchte.
Wir hatten in der Vergangenheit auch immer wieder mal kleine Themen, die sehr aufgebauscht wurden, weshalb Sie jetzt so grübelt, ob das mit uns überhaupt Sinn macht.
Wir haben aber genauso auch schon sehr viele tolle Dinge gemeinsam erlebt, viele gemeinsame Interessen, die sich halt eher im Sommer abspielen. Während wir im Winter relativ wenig unternehmen können, auch weil Corona viel dazwischenfunkt.
Wir lieben uns, aber diese Situation ist nicht tragbar und ich weiß echt nicht mehr was ich tun kann um Ihr gerecht zu werden.
Was ist eure Meinung dazu?
LG
