Wie weit ist deine Frau denn von der 40 entfernt?
Waren das bei ihrer Aussage vll. gerade so 9-10 Monate?
Vielleicht hat sie sich diese Deadline gesetzt - mit 40 will ich kein Kind mehr bekommen, weil...
Eine Freundin von mir ist Gyn und die hat eben solche Storys schon erzählt, dass frisch gebackene 39-jährige Mütter ihr erzählt haben, dass sie sooo glücklich waren, dass es funktioniert hat. Ein paar Monate später hätten sie es nicht mehr versuchen wollen, weil sie dann eben 40 gewesen wären.
(Meine Freundin sagt dazu aber auch ganz klar, dass die Risiken bei Frauen ab ca. 40 halt extrem zunehmen, dass in der Schwangerschaft etwas schief geht oder dass das Kind in irgend einer Art beeinträchtigt sein wird. Auch für die Frauen selber sind Schwangerschaften dann immer schwieriger auszutragen. V.a. bei Erstgebärenden.
Was nicht so sehr bekannt ist, weil es eben nicht so rasant ansteigt: auch das Alter der Männer spielt beim Ansteigen des Risikos wohl mit eine Rolle. Nicht so viel - aber auch.)
Falls es so sein sollte, wäre es sicher besser gewesen, wenn dich deine Freundin bei der Entscheidung deutlicher mitgenommen und informiert hätte.
Zum Alter der Eltern.
Mein Mann war bei unserem Großen auch bereits 42. Ich war 30. Das ergab sich halt so. Er wollte immer Kinder haben. Seine erste Frau wollte aber keine Kinder. Bis wir uns kennenlernten verging nach der Scheidung bereits einige Zeit. Und wir gingen da ja auch nicht sofort beim Kennenlernen dran

Er ist ein toller Vater. Ich mag mir für unsere Jungs keinen anderen vorstellen.
Bei deinem Eingangspost dachte ich mir wie einige Vorposter auch, dass es da evtl. noch um mehr geht als "nur" der nicht mehr vorhandene Schwangerschaftswunsch.
Sprich mit ihr.
Wie sie sich eure gemeinsame Zukunft vorstellt. Ob es in ihren Augen überhaupt noch eine geben wird.
Was sie zu diesem für dich plötzlichen Entschluss gebracht hat.
Vielleicht macht ein begleitetes Gespräch Sinn, um noch etwas mehr ans Licht zu bringen.
Du hast selber zugegeben, dass du nicht immer ganz ehrlich warst rund um deine Ängste wg. OP oder nicht.
In einem moderierten Gespräch fällt es oft einfacher, alles auf den Tisch zu bringen.
Das kann zB in einer psychologischen, einer Sozial- oder einer Familienberatungsstelle stattfinden.
Erstgespräche sind meist kostenfrei.
Das ist keine Therapie. Die Gesprächsführung wird aber meist von einem Psychologen oder Sozialpädagogen oder ähnlich geschultem Personal übernommen. Die sind meist sehr erfahren.
Dafür müsst Ihr so ein Gespräch aber beide wollen.