Zitat von Tee-Freundin:
Wären die 4 Jahre SO schlecht gewesen, hätte es sie nicht gegeben.
Variante 1, sie fühlte sich nicht als Nr. 1:
-bedeutet, dass sie in der Selbstfürsorge, im Selbstschutz und im Bewusstsein um die eigenen Bedürfnisse Nachholbedarf hat, denn sie hat SICH das dann auch SELBST angetan.
Das ist jedoch ihre Verantwortung, nicht deine Lars.
Dich dafür rglm. zu verletzen & Dir vorzuwerfen ist keine Liebe.
So kann ich keine Beziehung führen.
Variante 2, sie ist unehrlich und es ging ihr gut genug / nicht so schlecht:
-bedeutet, dass sie andere Gründe hat, dass zu sagen, z.B. Schuldumkehr, tiefer liegende generelle Probleme, es ihr etwas gab eine asymmetr. Beziehung zu führen.
Ob 1 oder 2 zutrifft, beides ist ungesund, eine Partnerschaft ausgeschlossen.
Wo bleibst Du, Lars, bei der ganzen Geschichte?
Wie geliebt hast Du dich gefühlt?
Wie war es immer dir Rolle des kalten Schufts übergestülpt zu kriegen, darauf reduziert zu werden?
Warum hast Du akzeptiert Dich so behandeln zu lassen (ihr Fehlverhalten Dir gegenüber)?
Wo war dein Selbstschutz, deine Abgrenzung?
Wurden deine Wünsche und Bedürfnisse respektiert?
Warst Du genauso wichtig wie das Gegenüber?
Wie glücklich warst Du, in Streits immer nachgeben zu müssen?
Warst unterm Strich glücklich in der Beziehung?
Konntest Du Du selbst sein bei ihr?
Liebe Tee-Freundin du stellst mir wirklich immer wieder gute Fragen und auch die von @FrauDrachin habe ich mir sehr genau durch den Kopf gehen lassen.
Erstmal vorweg. Meine Freundin war immer meine Nummer1 und als solche hätte sie sich auch fühlen dürfen. Punkt.
Aber in dem Szenario vor der Beziehung hätte eventuell eventuell auch eine andere Frau meine Nummer 1 sein können, ich weiß es eben nicht.. wo die Liebe hinfällt. Woher sollte ich das eben sagen, verstehst du. Macht das meine Freundin zur immerwährenden Nummer 2? Wäre sie dann immer Nummer 2 gewesen? Steigst du hinter die Logik? Ich trau mir das nicht zu, zu verstehen.
Also zusammengefasst: Sie fühlte sich wohl ersetzbar und wie die Nummer 2.
Wo blieb ich in der Geschichte. Ich war schon immer der der weniger wichtig war. Unsere Beziehung bestand fast ausschließlich aus ihren Themen. Ich hab immer zugehört, sie nicht in Frage gestellt (bis vor kurzem) gehofft dass sie mich genauso arg liebt wie ich sie. Achja das ist es ja auch noch: Ich kann mir vorstellen dass ich sie mehr liebte als sie mich, da ich sie mehr liebte als mich selber. Bei ihr seh ich viel Eigenschutz, Eigenliebe und falschen Stolz.
Von ihrer Seite kam viel Impulsivität. Ich kam nicht so wirklich auf meine Kosten. 6uell gesehen gar nicht davon zu sprechen, seit 4 Monaten Flaute. Ich war glücklich, weil es sie gab. Aber glücklich gemacht! das hat sie nicht in dem Sinne als dass mein Glück durch sie kam. Ich hab sie einfach so geliebt, wie sie ist. Meine Wünsche und Bedürfnisse.. ich weiß nicht mal, ob sie die kennt. Sie hat sich nur für Wünsche interessiert, die ihr "gefährlich" werden könnten.
Ich hätte ihr wirklich ein guter Freund sein können. Aber: Wie wäre das für mich geworden? Ich habe immer gegeben, bis ich nichts mehr hatte. Ich hätte sie bis an mein Lebensende auf Händen getragen. Ich mein, ich bin 25. Da bedeutet so eine Aussage schon was.
Wenn ihr nichts was ich war, gesagt hab, getan habe, wichtiger war, als dieser Satz vom Anfang, ist es eben so. Bitter zu akzeptieren, aber es ist so.