134

Frührentner mit 40 - keine Chance mehr?

tina1955


1091
1
1593
Ich finde es schon sehr befremdlich, dass der TE nicht antwortet und ich habe mir vorgenommen auf Artikel von "Gästen" nicht mehr zu antworten.
Wir wissen ja nicht mal, ob er die Antworten gelesen hat, ob er etwas daraus für sein Leben entnehmen kann, wie er zu den Ratschlägen steht.
Warum muss man sich als "Gast" hier mit Fragen einbringen?
Wir sind und bleiben anonym, wenn wir nicht gerade ein komplettes Outing von uns hinlegen.
Gäste lesen oft genug mit und merken doch, man ist anonym, solange man es möchte.
Aber das keine Antworten kommen, passiert ja auch bei registrierten Mitgliedern.
Nun hat nicht jeder immer Zeit, gleich zu antworten aber wenn ich ein Problem habe, einen Artikel verfasse und um Rat bitte, verfolge ich auch die Antworten und reagiere, denn ich brauche Rat von anderen Mitgliedern.

20.01.2020 14:54 • x 1 #46


Kopflos

Kopflos


277
1
364
Naja, ich finde es nicht unverständlich dass der te sich nicht äußert.
Er hatte eine Frage - die wurde relativ deutlich beantwortet.
Warum wieso weshalb er in frührente ist und warum er diesen status nicht ändern kann ist seine Sache.

20.01.2020 14:58 • x 2 #47


aquarius2

aquarius2


4279
6
3967
Zitat von Kopflos:
Warum wieso weshalb er in frührente ist und warum er diesen status nicht ändern kann ist seine Sache.


Ja, aber es wirkt für mich eben nicht stimmig. Wenn er Frührentner ist und nicht durch seine Erkrankung beeinträchtigt ist, warum ist er denn immer noch Rentner?

20.01.2020 15:01 • x 1 #48


Kopflos

Kopflos


277
1
364
Zitat von aquarius2:
Wenn er Frührentner ist und nicht durch seine Erkrankung beeinträchtigt ist, warum ist er denn immer noch Rentner?

Sag ich ja.
Da wir aber weder sein behandelnder Arzt/Therapeut/Sachbearbeiter bei der Renten-/Krankenkasse/arbeitsamt/etc sind werden wir es nicht erfahren.

20.01.2020 15:07 • x 2 #49


MissLilly

MissLilly


388
506
Zitat von Kopflos:
Warum wieso weshalb er in frührente ist und warum er diesen status nicht ändern kann ist seine Sache.


Selbstverständlich und deswegen hätte er auf meine unten gestellte Frage auch nicht umfangreich antworten müssen!

Zitat von MissLilly:
magst du vielleicht etwas näher zu deiner Diagnose bezüglich deiner dauerhaften "Störung" erzählen?


Aber (für mich) gebietet es einfach die Höflichkeit einem Forum, indem sich Menschen Zeit nehmen, zumindest vielleicht so etwas wie das hier zu sagen:,, sorry, aber darauf möchte ich nicht näher eingehen"....

20.01.2020 15:08 • x 1 #50


LostGirl1


680
1122
Eventuell waren unsere Antworten auch schlicht nicht, was er hören wollte...

20.01.2020 15:13 • x 1 #51


Ayaka

Ayaka


796
2
1287
Zitat von MissLilly:
Aber (für mich) gebietet es einfach die Höflichkeit einem Forum, indem sich Menschen Zeit nehmen, zumindest vielleicht so etwas wie das hier zu sagen:,, sorry, aber darauf möchte ich nicht näher eingehen"....


grins - und wie oft sagen das TEs und die Poster hacken trotzdem weiter auf dem Punkt rum und DAS ist dann wirklich unhöflich. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass dieser Wunsch respektiert würde.

ich kann den TE verstehen - letztlich wurde aus den Antworten fast schmerzlich klar, dass er aufgrund des Frührentner Status bzw. der Krankheit bei den meisten keine Chance mehr hat und es schwer wird jemanden zu finden, der ihm trotzdem eine gibt. Soll er sich jetzt noch für seine Situation rechtfertigen? Denke mal diese Diskussionen hat er zum Erlangen der Frührente ausführlich führen dürfen.

Frage beantwortet und für Hiobsbotschaften muss man sich, zumindest bei mir ,nicht auch noch bedanken

20.01.2020 15:17 • x 6 #52


Huntress

Huntress


29
20
Zitat von LostGirl1:
Eventuell waren unsere Antworten auch schlicht nicht, was er hören wollte...


...meinst du er hat sich die Antworten ansagen lassen?...gibt´s , bei Blinden! Aber er war/ist es nicht! Nur ein mega attraktiver hammeraalglatter Frührentner mit n´em Hartz 4 Teilzeitmodel im Anschlag....

20.01.2020 15:19 • #53


blumenfrau


413
2
688
Zitat von aquarius2:

Schon komisch, da hast du recht.



Haben die gezockt? Haben die Substanzen mißbraucht?


Mein Ex hat das.

Meine Klienten zum Teil. Die meisten aber nicht.

20.01.2020 15:21 • #54


MissLilly

MissLilly


388
506
Zitat von Ayaka:
Frage beantwortet und für Hiobsbotschaften muss man sich, zumindest bei mir ,nicht auch noch bedanken


Ich bedanke mich nicht für den Inhalt einer Antwort, sondern für die Aufmerksamkeit eines Menschen mir gegenüber....aber jeder ist halt anders ...

20.01.2020 15:27 • x 1 #55


KBR


9602
5
15871
In meinen eher schlimmen Phasen, die ich zum Glück lange nicht mehr hatte, habe ich einen immensen Kraftaufwand betrieben, um mir im privaten Umfeld (Partnerschaft, Familie, Freunde etc.) nichts anmerken lassen, denn die Krankheit war und ist immer noch stigmatisiert (auch durch Depressive selbst, die anderen unterstellen, es können bei denen ja gar nicht so schlimm sein, wenn sie noch dieses und jenes können).

Seit ich offener damit umgehe, geht es mir besser. Da ich aber davor drohte so einiges gegen die Wand zu fahren (Kontaktabbrüche, vollkommene Erschöpfung, langandauerndes Phlegma von vermeintlich eitel Sonnenschein auf gleich), wäre für mich eher die Frage:

Bin ich mit dieser Krankheit in der Lage eine Beziehung zu führen in einer Qualität, wie ich sie mir auch von meinem Partner erwarte? Die Antworten fallen immer gleich aus. Wenn ich im schwarzen Loch stecke und das Monate andauert, kann ich es nicht. Ich kann mich ja kaum selbst versorgen; geschweige denn eine Beziehung. Also ist es, wenn ich eine Beziehung führen will, mein Job, alles in meiner Macht liegende zu tun, um dem Absturz vorzubeugen.

Ein mir zugewandter offener Partner wird das sehen können. Vielleicht wäre es ihm dennoch zu viel. Aber vielleicht hat er auch Respekt vor der Leistung, die dahinter steckt und erkennt diese an. Was sind könnten Deine "Leistungen" in einer Beziehung sein.

Ich glaube, für mich wäre es auch schwer, einen nicht erwerbstätigen Mann zuhause zu haben. Allein bei der Vorstellung, dass mein Ex vor mir in den Ruhestand gehen und dann quasi auf mich warten würde, rollten sich bei uns beiden die Fußnägel hoch. Das war definitiv keine Option für uns. Also hatten wir Pläne. Nun stellt sich diese Frage für uns nicht mehr, aber grundsätzlich ist sie natürlich ab einem gewissen Alter schon ein Thema.

Danke für Deinen Thread. Mir wird gerade klar, dass ich auf jeden Fall ausschließlich etwa gleichaltrige Partner will.

20.01.2020 16:51 • x 1 #56


Elfe11


124
105
Meine Erfahrung mit einem psychisch kranken Partner ist die, dass ein gemeinsamer Alltag nicht machbar ist. Ständiger Kontaktabbruch, Wutanfälle mit Tendenz zu häuslicher Gewalt, Nicht Antworten und Nicht ans Telefon gehen, das alles zählt mit zu den Symptomen. Mehrfach hat er mir Szenen gemacht in der Öffentlichkeit ohne Grund und mich in ein schlechtes Licht gerückt. Ich musste irgendwann einsehen, dass ich ein Helfersyndrom habe. Sogar jetzt auf Abstand nach der Trennung ist sein Verhalten gleich. 3x ein Treffen vereinbart, er sagt alle 3 Treffen kurz vorher ohne Angabe von Gründen ab. Und dann bettelt er um das 4. Treffen. Trifft man sich im Cafe, springt er nach 20 Minuten auf und meint, er lässt sich nicht beleidigen. Kein Mensch hätte ihn beleidigt! Aber es gab Themen zu besprechen, seine Unzuverlässigkeit, sein Verschwinden ohne Bescheid zu geben, sein promiskuitives Verhalten und Lügen etc. Partnerschaftliche konnte nie besprochen werden. Der Fernseher lief non-stop. Ein Fass ohne Boden!

20.01.2020 17:05 • x 2 #57


Lebensfreude

Lebensfreude


4802
4
6727
möglicherweise ist dieser Thread ja auch ein Fake

20.01.2020 18:57 • x 2 #58


MissLilly

MissLilly


388
506
Zitat von Elfe11:
Meine Erfahrung mit einem psychisch kranken Partner ist die, dass ein gemeinsamer Alltag nicht machbar ist.


Für mich war es am schlimmsten zu erkennen, dass mein(e) Partner NICHT psychisch krank gewesen sind....Die haben einfach nur das gemacht was SIE wollten, halt ohne Rücksicht auf die etwaigen Verluste anderer (ihnen nahe stehenden Personen)...Aber halt auf eine stille (passiv aggressive) Art und Weise....
Kranke kann ich bemitleiden, Egonzentriker nicht...

20.01.2020 19:06 • x 2 #59


blumenfrau


413
2
688
Zitat von Elfe11:
Meine Erfahrung mit einem psychisch kranken Partner ist die, dass ein gemeinsamer Alltag nicht machbar ist. Ständiger Kontaktabbruch, Wutanfälle mit Tendenz zu häuslicher Gewalt, Nicht Antworten und Nicht ans Telefon gehen, das alles zählt mit zu den Symptomen. Mehrfach hat er mir Szenen gemacht in der Öffentlichkeit ohne Grund und mich in ein schlechtes Licht gerückt. Ich musste irgendwann einsehen, dass ich ein Helfersyndrom habe. Sogar jetzt auf Abstand nach der Trennung ist sein Verhalten gleich. 3x ein Treffen vereinbart, er sagt alle 3 Treffen kurz vorher ohne Angabe von Gründen ab. Und dann bettelt er um das 4. Treffen. Trifft man sich im Cafe, springt er nach 20 Minuten auf und meint, er lässt sich nicht beleidigen. Kein Mensch hätte ihn beleidigt! Aber es gab Themen zu besprechen, seine Unzuverlässigkeit, sein Verschwinden ohne Bescheid zu geben, sein promiskuitives Verhalten und Lügen etc. Partnerschaftliche konnte nie besprochen werden. Der Fernseher lief non-stop. Ein Fass ohne Boden!


Da sieht man mal, dass kein Thread überflüssig ist, auch wenn der TE nicht antwortet.
So haben wir noch einen Austausch über unsere Erfahrungen mit einem depressiven Partner.

Was du, liebe Elfe, beschreibst, trifft auf meinen Ex auch alles zu. (Zum Glück sind nicht alle depressiven so)

Im Idealfall hat ein Mensch mit Depressionen einen Gefühl dafür, wann er wieder in eine depressive Phase rutscht und kann dies und seine Bedürfnisse kommunizieren. Dann hat der Partner die Chance zu verstehen und kann sich je nach Bedürfnis des Erkrankten zurückzuziehen oder Beistand leisten.

Schwer ist eine indirekte Kommunikation, abrupter Kontaktabbruch oder schlechte Laune....

Als ich meinen Ex kennen lernte, erzählte er mir schon beim ersten Treffen, dass er mal Depressionen hatte, dies aber Jahre her sei. Er wäre nun völlig gesund.

Zwei Monate später, wir waren in der Verliebtheitsphase, traf ich ihn unerwartet in der Stadt. Ich war auf dem Weg zur Arbeit und freute mich, ihn zu sehen. Er hingegen hatte ein versteinertes Gesicht, wie ich es vorher nie bei ihm sah (später dann ständig). Er begrüßte mich auch nicht wie sonst.

Ich fragte, was denn los sei und er machte nur Andeutungen (Ich kann dir das nicht sagen. Wir sprechen ein andermal darüber).

Ich bezog sein Verhalten auf mich und glaubte, er wolle andeuten, Schluss zu machen. Aber ich konnte mir nicht vorstellen warum. Wir hatten damals keinen Streit. Mit dieser Ungewissheit konnte ich nicht zur Arbeit gehen und rief an, dass ich später komme. So setzten wir uns auf eine Bank und er erzählte, dass er Depressionen hätte und nicht weiß, ob er eine Beziehung führen kann.

Ich riet ihm das selbe, was ich meinen Klienten oft sage: er sollte keine wichtigen Entscheidungen treffen, wenn er depressiv ist. Das kann er später immer noch.

Er wollte gar nicht Schluss machen. Aber diese Ankündigung hörte ich ab diesem Zeitpunkt häufiger.

Da war sie das erste mal; seine merkwürdige Kommunikation, mit der er mich jedes mal in ein Loch riss und im Mittelpunkt stand. Mit seiner Depression bestimmte er auch gerne über Nähe und Distanz. (Auch wenn ich sein Verhalten später nicht mehr auf mich bezog.)

So ging das fast drei Jahre und irgendwann hat man keine Kraft mehr für dieses Auf und Ab.

Wenn jemand sich auch fast nie meldet, kann man als Partner nicht mehr unterscheiden, ob allgemeines Desinteresse oder die Depression dahinter steckt. Vor allem, wenn die Gründe nicht kommuniziert werden.

20.01.2020 21:32 • x 2 #60




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag