Zitat von Besserwisser60: Wenn dein Mann dich auch nur ansatzweise respektieren würde, würde er sich in Grund und
Boden schämen, dich im Keller wohnen zu lassen, aber trotzdem immer noch die Care Arbeit leisten zu lassen, die da heißt: Vollversorgung, Tiere, Hof, Kinder, Eltern.
Mir scheint, hier wird manchmal überlesen, dass sie diejenige ist, die sich getrennt hat. Anscheinend ohne Plan B, ohne finanzielle Mittel und ohne den Willen, einen klaren Cut zu machen und/oder den ihr zustehenden Unterhalt einzufordern. Ich lese von ihr zig Gründe, warum vieles, was hier vorgeschlagen wird, nicht geht.
Soll der Mann in seinem Haus in den Keller ziehen? Meist ist es doch Konsens: Der, der gehen will, sollte auch gehen.
Zitat von Besserwisser60: Ich hoffe auch, sie war so schlau sich für die Pflegetätigkeit bei ihrer Rentenkasse zu melden,
Die TE hat doch bereits geschrieben, dass sie von der Krankenkasse Rentenpunkte dafür bekommt
Zitat von Tesi: gibt es bei euch in der Nähe ein Frauenhaus? Du könntest dort preiswert wohnen und hättest immer jemanden zum reden. Sie helfen Frauen bei der Wohnungssuche und bei allen anderen Problemen.
Zitat von Tesi: Das stimmt so nicht. Es ist für Frauen in Not. Man muss nicht geschlagen werden, um im Frauenhaus unterzukommen.
Keine Ahnung, auf welcher Insel der Glückseligkeit Du wohnst. Hier sind die Frauenhäuser heillos überlaufen - von Frauen (oft mit Kindern), die häusliche Gewalt erlebt haben. Keines der (wenigen) Häuser würde Platz schaffen (können) für Frauen, die sich - aus sicher auch guten Gründen, aber eben nicht körperliche Gewalterfahrung - von ihrem Partner getrennt haben.
Außerdem würde die Unterkunft in einem Frauenhaus das Problem mit den Tieren und den pflegebedürftigen Angehörigen (und allen anderen „Ja, aber“) auch nicht lösen.
Einsamkeit am Abend? Fühlen vermutlich einige hier und da, die als Single leben. Wie waren denn die Abende mit Deinem Mann? Erfüllt von tiefen Gesprächen und gemeinsamen Unternehmungen?