Zitat von Memyself:Je größer der Frauen/ Männer Hass, desto schlampiger/ abwesender war die Mutter/ der Vater.
Aha. Und so erklärt sich dann, dass während nach dem zweiten Weltkrieg, in einer Zeit also, in der extrem viele Männer temporär oder permanent nicht an der Erziehung der Kinder beteiligt waren, eine unglaubliche Zunahme beim jeweiligen Hass auf das andere Geschlecht festzustellen war?
Kannst ja mal in den Geschichtsbüchern nach "der Krieg der Geschlechter nach dem zweiten Weltkrieg" suchen. Finden wirst Du nix.
Korrekt müsste es nämlich lauten: Die Abwesenheit einer Vaterfigur (oder eben einer "Mutterfigur"), hat auf Kinder und ihre Entwicklung tiefgreifenden Einfluss. Negative Ausprägungen beinhalten in der Regel geringes Selbstwertgefühl, Unsicherheit und Angst bei festen Bindungen und andere Handlungen, die Partnerschaften stark belasten können. Der Hass ensteht in den meisten Fällen durch direkte Verletzungen im Spiel der Geschlechter, meist, wenn das eigene Wertesystem nicht an die Realität angepasst werden kann. Das sind dann die inneren Spannungen, welche das Ego nicht integrieren kann und somit, aus Selbstschutz, nach außen projiziert.
Oft bei Männern zu beobachten, die an die besondere Schneeflocke und an die kindische Form der Disney-Liebe, eben ohne Blick auf das reale Wesen der Frau, glauben. Bei Frauen passiert sowas in der Regel wesentlich seltener, da sie in Sachen Emotionen das deutlich rationalere Geschlecht sind.
Zitat von Memyself:Dazu kommt die S. uelle Abhängigkeit der Männer von Frauen im Allgemeinen.
Unsinn. Es gibt einen biologisch verankerten Trieb und wenn dieser nicht erfüllt werden kann, kommt es zu Frust. Das hat aber nix damit zu tun, ob eine Vater oder eine Mutter zugegen war. Denn auch aus diesen Presets kommen ganz dufte Männer und Frauen, aber da ist eben die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie im Laufe von Beziehungen die alten (destruktiven) Muster in sich selbst lösen müssen.
Der Frust und der Glaube, das Frauen da irgendwas im Griff haben, entspingt wie so oft im Ego von Männern, die bei Frauen nicht zum Schuss kommen, weil sie die Realität der Frauen nicht akzeptieren und sich dementsprechend verhalten, stattdessen an Disney und die Schneeflocke glauben und den Damen somit signalisieren, dass sie von Frauen keine Ahnung haben und somit eben wenig anziehend auf Frauen sind. Die Männer hingegen, die Frauen so akzeptieren wie sie sind, die erkennen, dass Liebe nicht bedingungslos ist, haben keinerlei Probleme, eine Frau zu bekommen. Meist mehrere, wenn sie wollen, weil sich Frauen lieber einen wertvollen mann teilen, denn mit einem Weichei um die Häuse zu ziehen.
Zu rationalisieren, dass Hass ein Produkt von Frust ist und als Lösung den Glauben an die reine Liebe zu propagieren, ist ein Widerspruch in sich. Denn der Glaube an die wahre Liebe in Kombination mit dem Glauben an die bedingungslose Liebe ist sozusagen die Absage an das Yin-Gegengewicht zum eigenen Yang, indem man an das Yin mit einer eigenen Interpretation des Yin andocken will. Aber Männer und Frauen sind grundsätzlich unterschiedlich und ergänzen sich. Geht aber nur, wenn man Yin und Yang hat und nicht zweimal Yin. Macht also ein Mann, das Ego eines Mannes, aus seinem Yang ein Yin, weil er die Märchen dieser Tage glaubt, wird er frustriert, weil er in Summe keine Perle abbekommt.
Zitat von Memyself:Diese wird durch Abwertung/ Objektifizierung der Frau kompensiert, und verstärkt sich mit dem Potenzverlust des Mannes, der dann von sich selbst meint nichts mehr wert zu sein.
Du hast da wirklich eine ganz schräge Sicht der Dinge und die Vereinfachungen (die Rationalisierungen) die Dein Ego bedarf, um solche Konstrukte valide zu halten (also halt durch Selbstbetrug), sind eben nur ein Teil der Realität. Und der andere Teil, der Dein Weltbild kippen könnte, wird angegriffen.
Kein Mann, der das Wesen der Frauen verstanden hat und so eine Frau als schöne Erweiterung seines Lebens betrachtet, hat es nötig, eine Frau abzuwerten. Warum auch? Denn Yin und Yang in gegenseitiger Akzeptanz ergeben eine schöne Partnerschaft.
Es ist hingegen so, das die Männer, die auf Basis ihres Halbwissens immer mit den eigenen Lügen des eigenen Egos konfrontiert werden und unterbewusst wissen, dass sie an eine Lüge glauben, diese Wut auch auf Frauen projezieren.
Die Männer hier, die Frauen auch mit ihren Fehler akzeptieren
und ihr Handeln dementsprechend anpassen, sind in der Regel sehr entspannte und liebevolle Partner. Denn sie werden nicht durch die Suche nach der ewigen Liebe enttäuscht, sondern sie werden durch eine Partnerin belohnt, die es genießt, dass ein Mann seine maskuline Rolle akzeptiert, im Wissen um die Rolle der Frau. Und die Frauen dafür liebt, wie sie sind. Mit allen Fehler und mit dem Wissen, dass die Liebe der Mutter einzigartig ist. Denn: Männer lieben Frauen wie Frauen ihre Kinder.
Zitat von Memyself:Gegen all das hilft Bildung + Herzensbildung. Die Dummen bleiben auf der Strecke.
Nein. Die Männer mit Selbstbetrug und die, die die Liebe der Mutter in einer Partnerin suchen, bleiben auf der Strecke. Denn ihr Bild der Realität kann durch das Ego nicht mit der wahren Welt um sie herum in Einklang gebracht werden.