Zitat von SabineWien:Hallo!
Mich würden eure Erfahrungen/Gedanken nach der ersten gemeinsamen Nacht mit einem möglichen neuen Partner interessieren.
Was ich meine: Wie wichtig ist euer Bauchgefühl am "Morgen danach" (auch ohne Sechs) für euch?
Ist es für euch wichtig, dass ihr total euphorisch seid am Morgen danach und
das die ganze Nacht gekuschelt wird
oder bleibt ihr auch dran, wenn der Mensch neben euch anscheinend ein anderes Nähebedürfnis wie ihr habt (Morgenmensch/Abendmensch, Kuscheln beim Einschlafen/lieber alleine einschlafe, in der Früh kuscheln/oder einfach aufstehen?)
Ich habe mich das tatsächlich schon oft gefragt, denn mir ist das irgendwie total wichtig ob man hier ähnlich ist. Euch auch, oder ist das für manche Nebensache?
Jaaaaa, ich finde das auch megawichtig! Der Morgen danach ist das Zünglein an der Waage.
Wie schön es doch ist, nebeneinander aufzuwachen, sich in die Augen zu sehen, zu realisieren dass das kein Traum war und sich dann ganz eng aneinanderzukuscheln. Herrlich, vor allem wenn beide gleichermaßen in den Klettenmodus geraten, alles Zeitgefühl vergessen so daraus ein schöner Kuscheltag im Bett mit vielen tiefgründigen Gesprächen und sonstigen Vergnügungen werden kann.
Was ich gar nicht mag, ist natürlich dieses komische Schweigen, wenn man merkt, dass man sich irgendwie nichts zu sagen hat oder einander bei Tageslicht dann gar nicht mehr so toll findet. Oder wenn er nicht auf die morgentliche Fernsehberieselung verzichten kann und dann auch noch irgendwelche niveaulosen Shows oder Realityschrott konsumieren muss.
Am schlimmsten sind aber diese gesundheitsfanatischen Selbstoptimierungs-Typen. Es ist soooo schlimm, wenn es gleich nach dem aufwachen einfach ungemütlich und stressig wird, etwa weil der Typ hyperaktiver Frühaufsteher mit irgendwelchen Zwängen oder unverzichtbaren, langweiligen Morgenroutinen oder Ritualen ist:
Einer der auch am Wochenende den 5-Uhr-Wecker nicht ausstellen kann, da er dringend jeden Tag um diese Uhrzeit aus dem Bett hüpfen muss, um zwei Stunden Joggen zu gehen.
Oh und völlig raus bin ich, wenn er mir dann noch nicht mal erlauben kann, einfach liegenzubleiben und weiterpennen. Weil ja das Fenster aufgerissen und das Bettzeug zum Lüften rausgehängt werden muss, um dann alles frisch zu beziehen und mit Tagesdecke und Zierkissen auf Hotelästhetik zu bringen. Kaffee gibt's auch nicht, weil ungesund, also nix wie weg von solchen Typen...
Alles obig beschriebene habe ich übrigens bereits selbst an den jeweiligen "Morgen danach" erlebt

Viele Grüße,
Maria