Zitat von Waldbaderin: Er sagte selbst, dass es für ihn nicht das perfekte Match war am Ende, um mehr geben zu können, das heisst eine richtige „Sache“.
Wer nach dem perfekten Match sucht, wird es mit Sicherheit nie finden. "Perfekter" geht immer, so verschommen die undefinierbare Aussage hinter diesem Begriff ist.
Und was sollte dieses "Mehr" sein? Vielleicht hat er ja grundsätzlich nicht "mehr" zu geben bzw. zu sein.
Zitat von Waldbaderin: Und wenn ich zurückdenke, wie sehr wir uns anfangs Körperlich begehrt haben und nun ist nur noch „Sorge“ übrig….. fühle ich mich zusätzlich zu allem anderen auch noch irgendwie „kastriert“ (in der weiblichen Form).
Irgendwie nicht mehr als starke Frau..Das deprimiert mich auch. Nun auch so unattraktiv zu sein.
Machst Du denn die Bewertung Deiner Attraktivität von anderen abhängig?
Das wäre keine so gute Idee. Auf diese Weise machst Du Dich nämlich nur zum Spielball der Vorlieben, Launen, Bedürfnisse, Zeitgeistereien, Ahnunglosigkeiten anderer und bist nicht aus Dir selbst heraus attraktiv. Keinem unscheinbarsten Blümchen würde das einfallen.
Anfangs körperlich sehr begehrt ... - ja, so ist das meistens. Anfangs ist alles begehrlich, sonst fiele es einem gar nicht auf. Aber lässt dieses Begehren dann nach, so ist das viel mehr eine natürliche Erscheinung denn ein Urteil.
Mir scheint, Du ziehst aus Erfahrungen Schlüsse, mit denen Du Dich selber "kastrierst". Das muss durchaus nicht sein und tut Dir jedenfalls nicht wohl.