Zitat von FireWoman:Ok, ich habe trotzdem nach wie vor den Eindruck, dass sie etwas sucht im Außen - also ist sie im Inneren nicht zufrieden. Wie findest Du denn die Idee, einen Abend auszumachen (z.B. jetzt am WE), an dem über ALLES gesprochen wird. Das braucht aber auch Deinerseits Offenheit, dass sie alles sagen kann und darf. Denn wenn sie dann anfängt und Du wirst ihr gegenüber extrem ungemütlich (z.B. aus erneuter Eifersucht) bringt es nichts und umgekehrt genauso: Mal alles sagen und raus lassen, was geschehen ist und was in Euch vor geht.
Ich bin der Ansicht ohne diese Kommunikation wird der Ernst der Lage nicht begreiflich...
Hallo, das habe ich gemacht. Ich habe ihr gestern morgen gesagt, dass ich mit ihr reden möchte und habe auch die Themen angeschnitten. Ich habe ihr gesagt, dass sie auf mich zukommen soll wenn sie den Zeitpunkt zum reden sieht. Ich habe ihr aber auch klar gemacht, dass das Gespräch auf jeden Fall heute (also gestern) stattfinden muss. Sie ist erst abends zu mir gekommen. Aber erst durch meinen, nennen wir es mal Hinweis, kam es dann zum Gespräch.
Die Affäre hatte sie mir ja gebeichtet. Es ging mir vor allem um die Geschichte mit den merkwürdigen Nachrichten, wass sie vehement als "nur Freundschaft" dargestellt hat. Ich habe es ihr nie geglaubt.
Am Anfang des Gespräches habe ich ihr nochmal gesagt, um was und welche Themen es mir geht und ob sie was dazu sagen will. Das hat sie verneint und nochmal betont, dass die Geschichte, so wie sie sie mir erzählt hat, stimmt.
Ich habe dann den chronologischen Ablauf wissen wollen. In den Nachrichten steht u.a. drin: ich zitiere: "habe oft versucht, dich zu sehen - was war falsch daran - du wolltest es doch auch." Hintergrund ist ja nochmal, dass die Mails so aussehen, als wenn da was gewesen wäre und er sie (also meine Frau) abserviert hätte.
Also habe ich sie im Gespräch gefragt, wann und wie sie sich gesehen bzw. wie die Kommunikation stattfand. Sie hat mich dann gestern wieder angelogen und gesagt, dass sie ihn nur 2 mal gesehen hätte und dann wäre es nur noch schreiben und telefonieren gewesen. Er hätte keine Treffen mehr gewollt und sie auch nicht. Aufgrund des Chatverlaufes wußte ich dann ja, dass sie mich angelogen hat. Das habe ich ihr dann auch gesagt und das Gespräch abgebrochen.
Nach ca. 30Minuten bin ich wieder hin und habe sie nochmal gefragt. Da hat sie dann die Geschichte zugegeben. Flirterei seit mehreren Wochen (Sept-Okt), Treffen Ende Oktober zum Cafetrinken. Es war ihr vollkommen bewußt, worum es offensichtlich auch ihm ging. Bei der Verabschiedung geküsst. Danach wollte sie weitere Treffen, er hat sie abserviert.
Das ganze kommt mir glaubhaft vor. Ich habe ihn angerufen, meine Frau hat neben mir im Auto gesessen und ich wollte die Geschichte von ihm nochmal hören. Mir geht es einfach darum, ob meine Frau mir die Wahrheit gesagt hat und ob die Geschichte, die sie mir jetzt erzählt hat, endlich mal stimmt. Vom Gefühl her würde ich sagen ja.
Obwohl er wußte, dass meine Frau mithört, hat er alles abgestritten. Auch die Knutscherei hätte es nie gegeben.
Meine Frage an euch ist jetzt, wie ich weiter damit umgehen soll. Ich habe 2 Optionen. Entweder glaube ich es meiner Frau so und verabeite es jetzt. Einzeln betrachtet ist ja "nichts Schlimmes" passiert (mein Ausdruck). Im Gesamtkontext gesehen stehen dann natürlich eine mehrwöchige Affäre, viele viele Lügen und der Versuch, vor der eigentlichen Affäre schon mal eine Affäre ein zu gehen.
Er streitet es ab. Am liebsten würde ich zu seiner Frau gehen und ihr das ganze erzählen. Dass er mit meiner Frau angebandelt hat, während sie mit einer Eileiterschwangerschaft im Krankenhaus gelegen hat, sei nur mal am Rande erwähnt. Ich habe ihm gegenüber keine Rachegedanken. Ich würde mir daraus nur erhoffen, dass er gegenüber seiner Frau auspacken würde und ich somit die Informationen bekommen könnte, was gelaufen ist und ob mir somit meine Frau die Wahrheit gesagt hat.
Also meine Frage: zur Frau gehen oder es auf sich beruhen lassen?