Zitat von marina1974:@maboe
Ich finde deiner Frau geht es zu gut, d.h. sie kann machen was sie will, dich belügen, verletzen, u.s.w., passieren tut dann aber nichts. Es gibt ein paar Gespräche zwischen euch, aber da deine Frau dich mehrfach angelogen hat, kannst du ihr da ja gar nicht mehr vertrauen.
Sie wird es, wenn überhaupt, nur über Taten begreifen, Worte helfen da nicht mehr viel. Kannst du nicht für 1 oder 2 Wochen ausziehen und ihr sagen, du müsstest dir ganz in Ruhe Gedanken darüber machen, ob du die Ehe noch weiterführen möchtest?
Du kannst auch einen Termin beim Rechtsanwalt machen, um dich im Hinblick auf eine Scheidung beraten zu lassen. Ob du eine Scheidung wirklich in Erwägung ziehst ist dann ja noch eine ganz andere Sache. Deine Frau sollte mitbekommen, dass du da einen Termin hast. Es geht in erster Linie darum, ihr ein wenig Dampf zu machen und sie zum Nachdenken anzuregen.
Ich habe nicht das Gefühl, dass da nette Gespräche noch irgendetwas bringen. Sie muss endlich merken, dass es 5 vor 12 ist.
Lass dir bitte nicht weiter Widerstandslos auf dem Kopf rumtrampeln.
marina 1974
Diesen Auszugstermin gab es und war auch Anlass dafür, dass sie umdenkt. Ich war 4 Tage weg und auch nicht erreichbar. Da ging es mir aber in erster Linie nicht darum, das sie es merkt, ob sie mich vermisst, sondern dass ich weiß, was ich will.
Sie hat tatsächlich ihr Leben umgekrempelt. Den Freundeskreis komplett aufgegeben, sie geht abends nicht mehr weg (zumindestens alleine) und zeigt Transparenz, wenn sie unterwegs ist (Elternabend, Vorstandssitzung etc.) . Ich habe auch Forderungen gestellt. Ihre beste Freundin wohnt 400km entfernt. Die sollte im Sommer in unser Haus in eine Wohnung einziehen zur Miete. Da die mich aber angelogen und meine Frau gedeckt hat (mehrfach) habe ich meiner Frau gestern gesagt, dass ich sie nicht in unserem Haus haben will.
Wenn es das ist, was ihr mit Konsequenzen meint, dann gab es da schon sehr viele Änderungen. Die habe ich schon eingefordert, bevor ich wußte, dass es eine Affäre gab, weil die Probleme ja offensichtlich waren. Ich habe diese nur nicht an eine Affäre geknüpft.
Unterm Strich kann man sagen, dass sie ihr altes Leben über Bord geworfen hat. Teilweise freiwillig, teilweise weil ich es gefordert habe.