Zitat von Maximus111: Ich persönlich glaube, dass sie es meidet, ihre Kindheitsthemen wirklich offenzulegen, die sie bis heute nicht verarbeitet hat.
Zitat von Maximus111: Aber ich glaube auch, dass wenn sie ihre eigenen Themen nicht behandelt, die fehlende Liebe zu sich selbst, der ständige Drang nach Selbstbestätigung im Außen, Idealisierung und Projektion
Zitat von Maximus111: Sie hat kein Selbstwertgefühl, braucht daher die Bestätigung von anderen.
Zitat von Maximus111: Sie bemüht sich aktuell nicht mal um eine Wohnung,
Wie soll sie das machen wenn sie nicht weiss wieviel Geld sie zur Verfügung haben wird?
Sie klärt erstmal und handelt dann.
Zitat von Maximus111: Klarheit würde ihr nur dann bringen, wenn sie selbst auszieht - egal ob dauerhaft oder vorübergehend.
Was ist mit den Kindern?
Darüber schreibst du fast gar nichts.
Soll sie die Kinder bei dir lassen oder mit in ihre Wohnung nehmen?
Und du willst alleine im Haus bleiben?
Zitat von Maximus111: Sie ist schnell gereizt und dünnhäutig und flippt oft aus. Das war aber schon immer so. Ich war früher auch so, habe mich aber radikal geändert mit der Trennung und bin jetzt der Ruhepol für die Kinder.
Du kritisiert was du selbst bis zur Trennung getan hast?
Zitat von Maximus111: Zusammenfassend würde ich sagen, dass mir meine Fehler durchaus bewusst sind. Ich war emotional nicht stabil, habe mich selbst verloren, habe nicht mehr geführt, war kein Mann mehr
Was ist das für eine Vorstellung von einer Beziehung?
Und wenn du doch gerne geführt hast, wieso soll sie dann plötzlich Aktion zeigen?
Zitat von Maximus111: dass ich heute sagen kann, dass der Mann, den sie Anfang des Jahres verlassen hat, gar nicht mehr existiert.
So radikal geändert?
Na ja...
Zitat von Maximus111: Inzwischen denke ich mir immer häufiger, dass es gut wäre, wenn sie baldmöglichst geh
Was ist mit den Kindern?
Zitat von Maximus111: Ich war immer der Mann, der Macher, sie die hübsche Frau. Das waren unsere Rollen, die so entstanden und es kam mir nie so vor, als wäre das ein Problem gewesen.
Also hat es dir gefallen.
Und dann nicht mehr.
Zitat von Maximus111: Habe ich sie klein gehalten? Wenn es so gewesen sein sollte, dann nie bewusst oder aus Absicht. Ich wollte eigentlich immer eine starke Frau auf Augenhöhe haben. Dies war bei meiner Frau nicht der Fall und trotzdem habe ich sie sehr geliebt. Ich habe sie vergöttert, war immer stolz auf sie. Trotz dessen, dass mir vieles fehlte. Vielleicht weil ich immer wusste, dass das Potenzial in ihr schlummert und wir es eines Tages fördern wollten.
Wenn ich das lese hab ich ein seltsames Gefühl.
Erst eine starke Frau haben wollen.
War nicht so, hast sie trotzdem geliebt.
Muss sie dafür dankbar und darf nicht gehen?
Hast sie vergöttert trotz das dir Was fehlte.
Du wusstest, dass sie Potenzial hat und ihr das fördern wolltet.
Als ob sie ein Projekt ist, dass man entwickelt.
Zitat von Maximus111: Jemand schrieb, dass ich vielleicht irgendwann als alleinerziehender Vater "enden" könnte... und ja... ausgeschlossen ist es nicht. Ich habe Gründe zu denken, dass dies passieren könnte. Aber dann ist es so, ich werde für meine Kinder immer da sein.
Und welche waren das?
Dass sie sich nicht kümmern will?
Oder nicht kann?
Du warst ihr in Manchem ähnlich. Bist jetzt aber radikal verändert und damit besser?
Zitat von Maximus111: War auch immer ein Mensch, der Bestätigung braucht. Da war ich meiner Frau nicht unähnlich. Bekame ich diese Bestätigung nicht von Menschen, die mir nahe standen, neigte ich dazu mich zurückzuziehen, kalt zu werden oder gar selbst zu verletzten (ignorieren). Habe das durchaus erkannt und arbeite da auch an mir.
War das deiner Frau gegenüber auch so?
Zitat von Maximus111: Für mich war Liebe (zu erhalten) immer an Leistung und Bedingungen geknüpft. Ich fühlte mich emotional nie sicher. Konnte mich nie öffnen, da die Erfahrung in der Kindheit mir gezeigt hat, dass große Jungs nicht weinen dürfen und belächelt werden
Aber wenn sie sich nicht öffnet ist das schlimmer?