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Gefühle weg nach 12 Jahren? Wars das wirklich?

ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Lass gut sein. Gato ist über 80 und Worrior über 60. Da war es völlig normal, auf Kosten der Frau zu leben, es als "dulden" und Entgegenkommen zu sehen, wenn sie sexuell nicht ihren ehelichen Pflichten nachkam und es als "begöötschen" zu betrachten, sich mit dem Geblubber der Frau überhaupt auseinander zu setzen.

Wieder mal ein kerniger Satz aus dem Nalfschen Paralleluniversum am Ende des Ereignishotizonters eines black hole, in dem die Wirklichkeit verschwindet.

So wie der Mann die Lethargie und Realitätsflucht seiner Frau beschreibt - und natürlich ist das erstmal so bis zum Beweis des Gegenteils - ist das keine Frau, mit der man guten Mutes Kinder aufziehen und Häuser bauen sollte. Warum? Sie ist dazu offenbar nicht wiederstandsfähig und aktiv genug. Da bringt es auch nichts, ihr dreimal am Tage zu sagen, dass sie die Hübscheste ist. Nun kann man - wenn man fies sein will - natürlich bemängeln, dass er die falsche Wahl getroffen hat. Na ja .....

Was heißt denn eheliche Pflichten? Warum soll ich denn - in Alter von etwa 40 - sexlos längere Zeit mit einer Frau zusammen leben? Dann kann ich auch mirt einem Kumpel eine WG aufziehen. Es ist ganz einfach: Eine Frau, die mit mir zusammen wohnt aber nicht mit mir schlafen möchte, die liebt mich nicht. Da brauche ich keine 4 Jahre, um diese völlig einfache Folgerung zu ziehen. Ausnahme wären gesundheitliche Gründe (so etwas triviales muss man hier für manche ja immer noch zusätzlich schreiben)

x 4 #46


A
Zitat von Maximus111:
Ich glaube inzwischen echt, dass sie an Weihnachten noch mit mir zusammenwohnt.

Möchtest du das denn? Was sagt sie denn konkret? Meint sie denn, dass das jetzt einfach so weitergehen soll?

Kannst du das Haus allein halten?

x 2 #47


A


Gefühle weg nach 12 Jahren? Wars das wirklich?

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Maximus111
Zitat von ElGatoRojo:
Wieder mal ein kerniger Satz aus dem Nalfschen Paralleluniversum am Ende des Ereignishotizonters eines black hole, in dem die Wirklichkeit verschwindet. So wie der Mann die Lethargie und Realitätsflucht seiner Frau beschreibt - und natürlich ist das erstmal so bis zum Beweis des Gegenteils - ist das keine Frau, mit ...

Da ist schon was dran, wobei ich es nie bereuen würde, sie geheiratet und Kinder in die Welt gesetzt zu haben. Meine Kinder sind toll, ich liebe sie unendlich und alleine sie sind es alles wert. Aber ja, der Hausbau war ein riesiger Fehler. Er hat mich erst emotional unter Druck gesetzt, als wir nach einer Immobilie suchten, dann finanziell, weil die Raten sehr hoch sind und dann auch jobtechnisch plötzlich alles in Gefahr war. Das konnte dann nur schiefgehen. Das Haus hat uns definitiv kein Glück gebracht, das habe ich ihr auch schon öfters gesagt.

Dass unsere erste richtige Ehekrise unsere Ehe gleich zerstören würde, hätte ich nie erwartet. Ich war mir sicher, wir sitzen trotz Höhen und Tiefen, fehlender Nähe, etc. fest im Sattel. Ich muss gestehen, dass ich mir meiner Sache da viel zu sicher war und fast schon arrogant für mich selbst dachte "die würde mich nie verlassen, warum auch, sie hat doch alles, wo sollte sie denn hin?". Das bereue ich zutiefst, das nur gedacht zu haben. Da habe ich mich völlig überschätzt und sie unterschätzt. Dennoch glaube ich auch, dass wegen so etwas keine Ehe scheitern muss. Ein einziges Gespräch hätte wohlmöglich gereicht, um das zu verändern. Ich bin niemand, der blind durchs Leben läuft. Aber ich sah ihre Zeichen nicht, die sie gestreut hatte. Und warum muss man als erwachsener Mensch überhaupt Zeichen platzieren statt einfach zu sagen, was man denkt und fühlt?

Ja, meine Frau ist kein bisschen widerstandsfähig, emotional völlig instabil und ich merke heute, dass ich sie in gewissen Dingen auch falsch eingeschätzt habe. Um es nicht missverstehen zu lassen: Ich möchte auf keinen Fall ihr die volle Schuld geben, das bringt alles nichts, aber fair mit mir umgegangen wurde hier definitiv nicht.

Was aber auch eine Rolle spielt ist dieses verdammte Instagram. Sie hing die letzten Monate vor der Trennung von morgens bis abends da drin und inzwischen erscheinen bei mir ja auch diese ganzen starken Frauen, die von ihrer Trennung erzählen und fast schon einen Lifestyle daraus machen. Die Frauen das Gefühl vermitteln, dass man sich gesehen fühlen muss. Es tut mir leid, das zu sagen, aber meine Frau hat mich auch nie gesehen. Da kam auch nie mal ein Kompliment, wenn ich mich schick zum ausgehen gemacht habe, oder einfach mal ein Kompliment "Du bist echt ein hübscher Mann" oder so etwas in der Art. Ich habe ihr das wenigstens ab und zu auf meine Art und Weise zu verstehen gegeben, aber es reichte nicht um "sich gesehen" zu fühlen. Meine Noch-Ehefrau ist für solche Reels aber stark empfänglich, fühlt sich dann vermutlich bestätigt, aber ich weiß genau, dass sie ihre eigenen Fehler einfach nicht erkennt.

Wir haben geredet. Über meine Fehler. Ich habe Schuld auf mich genommen. Ihr einen langen emotionalen Brief geschrieben, in dem ich ihr niedergeschrieben habe, was ich für Fehler erkannt habe und was ihr wirklich fehlte. Sie sagte nur "stimmt ja alles". Aber es kam kein Wort, wie sie die Dynamik in unserer Beziehung mitgestaltet und fehlgelenkt hatte. Kein Wort über eigenes Versagen.

Und wenn ich mir so selbst gerade zuhöre, frage ich mich echt, warum mein Herz nicht einfach loslassen kann. Ich habe wirklich was besseres verdient. Jetzt in dieser Minute sitzt die Frau, die ich über alles liebte und liebe, erneut beim Anwalt. Mit ihrer Schwester, weil sie alleine nichts versteht und auf die Reihe bekommt. Ich werde dann die Tage wieder Post bekommen mit unverschämten Formulierungen und überzogenen Forderungen, die ich finanziell nicht tragen können werde. Vielleicht ist es einfach wichtig, mir diese Realität immer wieder bewusst werden zu lassen, dass die Frau, die ich liebte, nicht mehr existiert.

x 3 #48


Maximus111
Zitat von Akelei76:
Möchtest du das denn? Was sagt sie denn konkret? Meint sie denn, dass das jetzt einfach so weitergehen soll? Kannst du das Haus allein halten?

Bisher war ihr drohender Auszug für mich immer der Punkt, an dem unsere Ehe endgültig zu Ende ist. Zieht sie aus, dann kommt sie nicht zurück - davon gehe ich einfach aus. Der ganze Aufwand, die Kosten, ein unterschriebener Mietvertrag, ihr Stolz. Geht sie, wird sie nicht zurückkommen, unabhängig davon, ob ich das dann noch wollte.

Inzwischen denke ich mir immer häufiger, dass es gut wäre, wenn sie baldmöglichst geht. Doch wie das gehen soll, keine Ahnung. Sie hat außer Kindergeld nur wenig Einkommen, ist stark auf Unterhalt von mir angewiesen. Wie viel ich bezahlen kann, ist noch völlig unklar.

Ich finanziere unser gemeinsames Haus (sie steht mit im Grundbuch) samt Nebenkosten komplett alleine, zahle ihr Auto, alle sonstigen Aufwendungen... mir bleibt bereits nicht extrem viel übrig. Muss ich noch Unterhalt bezahlen wird es eng und das Haus wird bei einem Verkauf ca. 50.000 Euro Verlust abwerfen. Zudem besteht bei meinem Arbeitgeber akute Insolvenzgefahr... das ganze Thema Auszug ist also auf sehr dünnem Eis gebaut.

x 2 #49


ElGatoRojo
Zitat von Maximus111:
Ich werde dann die Tage wieder Post bekommen mit unverschämten Formulierungen und überzogenen Forderungen, die ich finanziell nicht tragen können wird. Vielleicht ist es einfach wichtig, mir diese Realität immer wieder bewusst werden zu lassen, dass die Frau, die ich liebte, nicht mehr existiert.

Wenn denn jetzt die Situation so geworden ist, sollten deine Folgerungen klar sein.

Berücksichtige bei allen auch das Wohlergehen eurer Kinder. Insofern wird dir auch dein Anwalt raten, wo Kompromisse juristisch nötig oder moralisch geboten sind.

#50


N
Vielleicht muss sich auch die Trennung erstmal setzen und ihr auch räumlich getrennt sein, bevor Du wieder klar siehst.

Denn hier passt so einiges nichts zusammen:
Zitat von Maximus111:
Ich war immer zufrieden mit ihr


Zitat von Maximus111:
Ich liebe sie immer noch


Zitat von Maximus111:
Sie ist völlig unselbstständig. Sie ist auch völlig unbeholfen und war immer von mir abhängig.


Zitat von Maximus111:
Sie ist ein sehr lethargischer Mensch. Man muss sie führen, an die Hand nehmen.


Zitat von Maximus111:
auch hier war sie völlig unselbstständig wie bei so vielem.


Zitat von Maximus111:
Sie ist schnell gereizt und dünnhäutig und flippt oft aus. Das war aber schon immer so. Ich war früher auch so, habe mich aber radikal geändert mit der Trennung

Du liebst also eine Frau, die Du gar nicht leiden könntest. Und Du warst zufrieden mit ihr, obwohl sie nichts auf die Reihe bekommen hat und ihr beide ständig gereizt ward.

Zitat von Maximus111:
Sie hat von sich selbst ein sehr verzerrtes Bild, widerspricht sich häufig selbst.

Mmmh

Zitat von Maximus111:
ich liebe ehrlich und tief und bin loyal.

Mmmh.

Zitat von Maximus111:
Ein einziges Gespräch hätte wohlmöglich gereicht, um das zu verändern.

Das glaube ich nicht.
Dafür sind doch ihre Fehler viel zu gravierend.

Zitat von Maximus111:
Zusammenfassend würde ich sagen, dass mir meine Fehler durchaus bewusst sind. Ich war emotional nicht stabil, habe mich selbst verloren, habe nicht mehr geführt, war kein Mann mehr.

Also an Führung hat es nun wirklich nicht gemangelt. Ganz und gar nicht. Und auch mangelnde Männlichkeit kann ich nicht erkennen.

Aber vielleicht wird das klarer, wenn ihr wirklich getrennt seid und jeder seins macht.

x 1 #51


Maximus111
@Nalf

Hmm, ok, ich denke das muss ich einordnen. Sonst entsteht ein falsches Bild.

Ich habe meine Frau immer geliebt. Sehr. Ich war ihr immer verbunden und loyal und da hat sich auch nie was zwischen reingestellt. Meine Frau hatte ihre Fehler und Macken. Einige gingen mir übelst auf den Sack, andere sind nicht der Rede wert. Die hat doch jeder Mensch. Und ja, sie hatte auch ihre Eigenschaften, die es nicht immer einfach machten. Wenn sie die Zähne nicht auseinander bekam. Wenn sie nicht in der Lage war zu sagen, was sie gerade will. Wenn sie keine Entscheidung treffen konnte. Wenn sie ungewollt ignorant wurde. Wenn sie eine Verhaltensweise zeigte, die mich verletzte und sie das nicht mal bemerkte. Wenn sie unselbstständig war, nichts alleine auf die Kette brachte und ich ihre Themen regeln musste.

Aber trotzdem... ich liebte sie so. Meine Liebe zu ihr war größer als der Frust über manche Dinge. Den perfekten Partner gibt es nicht und den habe ich auch nie gesucht.

Dass ich sie nicht leiden konnte, stimmt also gar nicht, habe ich so auch nie behauptet. Viel mehr kann ich sie heute kaum noch leiden, weil sich ihr Verhalten seit der Trennung extrem verändert hat. Aber ob das ihr wahres Gesicht ist, zweifle ich natürlich auch an. Ich denke, sie verdrängt auch viel und handelt aus Selbstschutz. Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich hinter jeder Entscheidung, die sie trifft, zu 100 Prozent steht, oder ob sie glaubt, gar keine andere Wahl mehr zu haben.

Und doch... es hat an der Führung und Männlichkeit gemangelt. Ich war pyschisch völlig durch. Habe mich selbst völlig verloren. Hab in den Himmel geschaut und gehofft, dass alles irgendwann wieder besser wird in meinem Leben, statt dass ich das Heft wieder an mich gerissen habe. War einfach nicht stark genug und da wurden dann die Defizite zwischen uns unüberbrückbar.

Aber geliebt habe ich sie immer. Genau so wie sie war. Mit all ihren Fehlern, ihrer naiven und unbeholfenen Art. Und nichts daran hätte mich jemals von sie wegbringen wollen.

Und um ehrlich zu sein... ich liebe sie noch immer. Würde sie heute kommen und mir sagen, dass das alles ein Fehler war. Ich würde sie zurücknehmen. Jeder andere würde sie zum Teufel jagen und sein Ego und Stolz über alles andere stellen. Aber ich würde sie zurücknehmen. Da es aber wahrscheinlich völlig ausgeschlossen sein wird, dass sie jemals zurückkommt, hoffe ich, dass auch ich eines Tages an den Punkt gelange, wo sich meine Tür wirklich schließt. Denn so lange wird es schwierig sein, sie zu sehen. So nah und doch so fern.

x 4 #52


GreenTara
@Maximus111
Deine Frau war es weder gewohnt, partnerschaftlich zu kommunizieren, noch war sie in der Lage, selbstständige Entscheidungen zu treffen. Hast du dich groß gefühlt neben der nicht erwachsenen Frau? Der tonangebende Part?

#53


A
Ich glaube deine NF ist nicht die erste weibliche Person, die es nicht so mit Selbstreflektion hat. Die Schuld trägst du, ihre Anteile sieht sie nicht. Und nach meinen bisherigen Erfahrungen stehen die Chancen schlecht, dass sich dies noch einmal ändern wird.

Du kannst, so wie bisher schon, dein Leben so gut wie möglich zusammen mit deinen beiden Kindern leben. Sie hat offenbar schon vor längerer Zeit beschlossen, nicht mehr ein Teil davon zu sein. Also solltest du dein Leben genau danach richten. Dazu gehört auch die räumliche Trennung. Alles andere nenne ich Rosinenpickerei.

x 2 #54


Maximus111
Zitat von GreenTara:
@Maximus111 Deine Frau war es weder gewohnt, partnerschaftlich zu kommunizieren, noch war sie in der Lage, selbstständige Entscheidungen zu treffen. Hast du dich groß gefühlt neben der nicht erwachsenen Frau? Der tonangebende Part?

Ob ich mich groß gefühlt habe? Nein. Es war für mich selbstverständlich, dass ich Dinge regle, mich um sie kümmere und das System am Laufen halte. Ich wollte mich nie größer als sie fühlen oder sie auch bewusst klein halten. Es war für mich ok, so wie es war. Ich war immer der Mann, der Macher, sie die hübsche Frau. Das waren unsere Rollen, die so entstanden und es kam mir nie so vor, als wäre das ein Problem gewesen.

Tatsächlich ist es heute so, dass meine Frau ihre Identität sucht. Sie hat sich selbst vernachlässigt. Wer ist sie ohne diese Beziehung? Sie will wieder gesehen werden, mehr als nur Mutter sein, wieder ihr eigenes Ding machen, eigenständiger sein (wovon man aktuell aber noch weniger sieht als zuvor). Ich glaube nach wie vor, dass dies mehr mit ihr zu tun hat als mit mir. Irgendwo tief in mir glaube ich, dass vieles oder sogar alles eventuell genau so gekommen wäre, selbst wenn ich mich nicht verloren hätte. Vielleicht konnte ich es gar nicht verhindern, egal was ich gemacht oder nicht gemacht hätte.

x 1 #55


Hansl
Zitat von Maximus111:
die würde mich nie verlassen, warum auch, sie hat doch alles, wo sollte sie denn hin?"

.Naja ,es besteht der Verdacht, daß sie immer noch alles hat was sie braucht. Womöglich ist sie so unreif dass sie gar nicht realisiert, was ihr neuer Lebensstil so für sie bedeutet.
Bedeuten wird.
Zitat von ElGatoRojo:
Da bringt es auch nichts, ihr dreimal am Tage zu sagen, dass sie die Hübscheste ist

Natürlich nicht.
Es hätte ihr aber zumindest Hyaloron Liftings sponsoren können.
Habe gehört, dies kann das Selbstbildnis verbessern, die Zeit der Spinnerei überbrücken.

#56


S
Zitat von Maximus111:
Sie sagte sogar, ich hätte zwar immer alles für sie getan, aber eben nicht das, was sie eigentlich gebraucht hätte.

Wie gingst du denn mit ihr um, wenn sie traurig war. Hast du ihr deine Lösung um den Kopp geschlagen oder hast du gefragt, was sie denn bräuchte?

Sorry ich hab mir jetzt deinen ganzen Strang durchgelesen, du verlierst nicht ein einziges positives Wort! über deine geliebte Ehefrau.

Ich höre nur wie grossartig, selbstlos und männlich du warst...

Soll kein Angriff sein, ist mir wirklich nur aufgefallen...

x 5 #57


Maximus111
Zitat von Hansl:
.Naja ,es besteht der Verdacht, daß sie immer noch alles hat was sie braucht. Womöglich ist sie so unreif dass sie gar nicht realisiert, was ihr neuer Lebensstil so für sie bedeutet. Bedeuten wird...

Das halte ich für äußerst wahrscheinlich. Sie sagt zwar, sie weiß, was auf sie zukommt und das es hart wird, aber ich bezweifle, dass sie wirklich vollen Ausmaßes bereits erahnen kann, wie sich ihr Leben wirklich verändert. Sie wird sich umstellen müssen. Zum einen vom Lebensstandard, der hier gewiss nicht niedrig ist, zum anderen all die Bequemlichkeiten - ich mache schon viel zuhause, Haushalt, Einkäufe, kümmere mich um alle finanzielle und organisatorischen Themen, betreue die Kinder mit. Ich frage mich, warum man das alles in Kauf nimmt ohne jemals versucht zu haben, ob man die Ehe retten kann. Ich an ihrer Stelle hätte viel zu viel Angst, auf die Schnauze zu fallen und es am Ende zu bereuen, es nicht versucht zu haben.

x 1 #58


ElGatoRojo
Zitat von Maximus111:
Sie will wieder gesehen werden, mehr als nur Mutter sein, wieder ihr eigenes Ding machen, eigenständiger sein (wovon man aktuell aber noch weniger sieht als zuvor). Ich glaube nach wie vor, dass dies mehr mit ihr zu tun hat als mit mir. Irgendwo tief in mir glaube ich, dass vieles oder sogar alles eventuell genau so gekommen wäre, selbst wenn ich mich nicht verloren hätte. Vielleicht konnte ich es gar nicht verhindern, egal was ich gemacht oder nicht gemacht hätte.

Menschen haben ihre Träume. Die meisten beginnen in der Jugend mit Maßnahmen, sie zu realisieren.Die meisten sind realistisch genug, die Kluft zwischen Fähigkeiten und Ansprüchen klein zu halten. Dann können die Pläne gelingen.

Andererseits gibt es Menschen mit eben diesen Träumen, deren Fähigkeiten weniger gut ausgebildet sind und für diese Menschen ist die Erkenntnis bitter, wie groß die Differenz zwischen Anspruch und Realität geworden ist. Einfachster Ausweg aus dieser Misere ist, dass jemand anders dafür verantwortlich sein muss. In erster Linie der Partner.

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Maximus111
Zitat von Sanyata:
Wie gingst du denn mit ihr um, wenn sie traurig war. Hast du ihr deine Lösung um den Kopp geschlagen oder hast du gefragt, was sie denn bräuchte? Sorry ich hab mir jetzt deinen ganzen Strang durchgelesen, du verlierst nicht ein einziges positives Wort! über deine geliebte Ehefrau. Ich höre nur wie grossartig, ...

Dann hast du meine Beiträge aber nicht alle gelesen, ich verliere durchaus viele positive Worte über sie.

Zitat:
Ich höre nur wie grossartig, selbstlos und männlich du warst...


Habe ich nie gesagt und entspricht dem Gegenteil dessen, wie ich mich gefühlt habe. Da hast du was falsch gelesen oder interpretiert.

Wenn sie traurig war oder etwas hatte, habe ich sie schon gefragt, was los ist, aber sie ging nicht immer darauf ein. Und wenn, schob sie es oft auf die Kinder bzw. den Stress mit ihnen. Natürlich habe ich versucht ihr zu helfen. Inzwischen habe ich gelernt, dass ich öfters einfach nur Verständnis hätte äußern müssen, statt zu versuchen, ihre Probleme zu lösen. Paradox. Aber diese emotionale Spiegelung hat ihr gefehlt. Das hat sie mir echt so gesagt.

#60


A


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