Zitat von SeySan: Ein bisschen habe ich das Gefühl, dass ich mich innerlich schon verabschiedet habe und trotzdem nicht gehen kann….
An der Stelle denke ich mir immer, dass halt beides wahr ist, und beides sehr schwer gegeneinander abzuwägen ist.
Starke, verlässliche Bindungen sind unglaublich wichtig für uns, das ist mE schon in unserer DNA so eingschrieben. Wenn wir einschlafen, wissen, dass die Person morgen noch da ist. Das was du als "Fels in der Brandung" und "starke Schulter zum Anlehnen" beschreibst.
Dass jegliche Art der Körperlichkeit eingeschlafen ist, ist allerdings ein sehr großes Problem.
Auf der anderen Seite sind da aber Autonomie, der Wunsch, das eigene Leben frei zu gestalten und auch zu verändern, wenn einem danach ist, der Wunsch nach Schmetterlingen und Aufregung...
Eine Frage ist ja, was sich in deiner Beziehung realisieren ließe.
Wie ist es denn dazu gekommen, dass Körperlichkeit komplett eingeschlafen ist? Wie reagiert er, wenn du Körperlichkeit anstößt?
Es steht ja nirgends geschrieben, dass man immer zusammen in Urlaub fahren muss, ich würde mir auch kein Haus ans Bein binden, wenn ich nicht wirklich davon überzeugt wäre...
Ist er denn mehr Spannung und Action in eurem Leben abgeneigt?
Last but not least könntet ihr über eine offene Beziehung nachdenken, besonders da die Körperlichkeit bei euch fehlt.